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ᐅ Hausbau 2024, wenig Eigenkapital finanzierbar?


Erstellt am: 06.04.22 11:41

CC35BS3807.04.22 10:28
Finde es aktuell nicht machbar. Es kann noch eine Elternzeit kommen die es noch knapper macht. Hauptproblem mMn das Eigenkapital. Was passiert mit dem Grundstück wenn ihr nicht baut? Schaut doch mal wieviel ihr da dieses Jahr wegtilgen könnt, dann seht ihr wie es sich mit "2k Rate" lebt und ob das für eich ok ist. Zudem habt ihr dann mehr Eigenkapital. Es bleibt so oder so aber sehr sehr knapp.
Wizard79107.04.22 10:33
Sehr interessante Diskussion, genau sowas hatte ich mir mit meinem Beitrag hier erhofft! 🙂 Vielen lieben Dank schon mal euch allen für eure sehr konstruktiven Anregungen, Gedankenspiele und (persönliche) Meinungen und Erfahrungen.

Ich dachte mir schon, dass sich hier sowohl Pro als auch Contra-Beiträge ergeben werden. Ich verstehe beide Seiten, insbesondere auch alle die, die derzeit vom Bau absehen und das Risiko nicht eingehen möchten. Auf der anderen Seite denke ich mir aber auch, wie , dass wir zusammen ein aktuelles Netto von +- 5k haben und wir damit sicher nicht gerade arm sind. Die Frage ist eben, wie sich Gehälter, Lebenshaltungskosten und Baupreise/Bauzinsen in den nächsten 18 Monaten entwickeln werden, das kann aktuell eben niemand vorhersagen.

Wir werden jetzt einfach mal schauen, abwarten und Grundstück tilgen und dann schauen, wo wir in 12 oder 18 Monaten stehen. Wenn wir dann zur Bank oder zu Beratern gehen und wir gesagt bekommen "nein, sorry" dann ist das eben so, dann geht das Grundstück wieder zurück und wir haben daraus gelernt. Wenn es bis dahin klappt, dann wäre es schön und würden wir bei einer passenden Rate liegen, würden wir auch gerne bauen. Bei meinem Partner ist angedacht, dass er im kommenden Jahr, spätestens aber 2024 - natürlich noch nicht schriftlich fixiert - zum Teamleiter aufsteigen soll. Wenn das funktioniert und wir in Richtung 6 - 6,5k Nettohaushaltseinkommen gehen würden, würde das dann auch wieder etwas anders aussehen. Vorausgesetzt, die Lebenskosten und Baukosten etc. steigen natürlich nicht im gleichen Faktor an. Aber auch das sind alles noch Zukunftsgedanken, in 18 Monaten kann einfach so viel passieren. 🙂
justcme07.04.22 10:40
Wizard791 schrieb:

Sehr interessante Diskussion, genau sowas hatte ich mir mit meinem Beitrag hier erhofft! 🙂 Vielen lieben Dank schon mal euch allen für eure sehr konstruktiven Anregungen, Gedankenspiele und (persönliche) Meinungen und Erfahrungen.

Ich dachte mir schon, dass sich hier sowohl Pro als auch Contra-Beiträge ergeben werden. Ich verstehe beide Seiten, insbesondere auch alle die, die derzeit vom Bau absehen und das Risiko nicht eingehen möchten. Auf der anderen Seite denke ich mir aber auch, wie , dass wir zusammen ein aktuelles Netto von +- 5k haben und wir damit sicher nicht gerade arm sind. Die Frage ist eben, wie sich Gehälter, Lebenshaltungskosten und Baupreise/Bauzinsen in den nächsten 18 Monaten entwickeln werden, das kann aktuell eben niemand vorhersagen.

Wir werden jetzt einfach mal schauen, abwarten und Grundstück tilgen und dann schauen, wo wir in 12 oder 18 Monaten stehen. Wenn wir dann zur Bank oder zu Beratern gehen und wir gesagt bekommen "nein, sorry" dann ist das eben so, dann geht das Grundstück wieder zurück und wir haben daraus gelernt. Wenn es bis dahin klappt, dann wäre es schön und würden wir bei einer passenden Rate liegen, würden wir auch gerne bauen. Bei meinem Partner ist angedacht, dass er im kommenden Jahr, spätestens aber 2024 - natürlich noch nicht schriftlich fixiert - zum Teamleiter aufsteigen soll. Wenn das funktioniert und wir in Richtung 6 - 6,5k Nettohaushaltseinkommen gehen würden, würde das dann auch wieder etwas anders aussehen. Vorausgesetzt, die Lebenskosten und Baukosten etc. steigen natürlich nicht im gleichen Faktor an. Aber auch das sind alles noch Zukunftsgedanken, in 18 Monaten kann einfach so viel passieren. 🙂

Das ist ein guter Plan. Denkt aber daran, dass die guten und günstigen GUs eine sehr lange Vorlaufzeit von mind. +12 Monaten haben, ihr müsstet also nächstes Jahr mit der Planung beginnen.
HilfeHilfe07.04.22 10:54
mayglow schrieb:

Ich bin manchmal schon überrascht bei wem die Forenmeinung in sie eine oder andere Richtung schwankt. (In beide Richtungen schon mal gewundert) 5000 netto und das scheinbar noch nicht so lange im Beruf, finde ich dann doch nicht so wenig, dass das für mich wie ein Ding der absoluten Unmöglichkeit wirkt. vor allem, wenn jetzt weiter angespart wird. Aber ja, klar, so wirklich Spaß macht Haus "planen" und Finanzrahmen abstecken gerade nicht.

du vergisst das 5k netto in der Konstellation einfach nicht ausreichend sind. Hier noch einige Punkte:

* Kinderwunsch , somit Einkommensverlust falls Teilzeit und höhere Kinderkosten (Kindergeld reicht da bei weitem nicht)
* Grundstück noch nicht abbezahlt, Hausneubau wäre eine Nachrangfinanzierung mit schlechteren Konditionen
* Bauzinsen steigen
* Baurpreise steigen
* Eigenkapital kann nur über Verzicht gespart werden
Oetti07.04.22 11:01
Bei uns war damals der Startschuss für die eigene Immobilie ein Beratungstermin bei unserer Bank, bei der wir unsere Vermögens- und Einkommensverhältnisse angesehen haben und die standardisierte Haushaltsrechnung der Bank für uns erstellt haben. Bei uns kam damals raus, dass wir zusätzkich zu unserer Warmmiete noch 1.200 Euro monatlich sparen könnten. Unsere Sparrate lag vorher deutlich darunter. Diesen Betrag haben wir dann dick und fett auf unser Obligo geschrieben und ganz vorne in unseren Bankordner gelegt. Von dem Tag an haben wir dann unsere Sparrate deutlich erhöht, um auf diesen Betrag zu kommen und so das Thema eigene Immobilie zu realisieren.

Die Visualisierung dieser Zahl und das Gespräch bei der Bank hat uns damals sehr gut getan. Vielleicht ist das auch etwas für euch.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass sich bei dir als Einsteiger im öD das Gehalt die nächsten Jahre ja noch deutlich steigern wird, was euch ja einen zusätzlichen Puffer bescheren wird.
WilderSueden07.04.22 11:05
HilfeHilfe schrieb:

* Grundstück noch nicht abbezahlt, Hausneubau wäre eine Nachrangfinanzierung mit schlechteren Konditionen
Das lässt sich gut zu einem Kredit zusammenfassen da das Grundstück variabel finanziert ist. Und wenn die beiden mit einer hohen Sparrate ernst machen, dann bleibt da bis in 2 Jahren auch fast nichts mehr übrig
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