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ᐅ Neubau Sicherheitsoptionen bei Fenster und Haustür


Erstellt am: 02.02.22 14:07

BlackLotus07.02.22 03:20
Bei meinem Elternhaus war es genauso wie von geschildert. Polizei-Beratung sagte vor etwa 15 Jahren, die bösen Buben würden ja eh nicht übers Glas einsteigen. Auf deren Empfehlung wurde damals einfach die Fenster-Mechanik aufgerüstet mit Pilzköpfen rundrum und abschliessbaren Griffen.

Eingebrochen wurde dann vor ein paar Jahren halt doch übers Glas. Das Pack hat ein Loch ins Glas geschlagen und darüber am abgeschlossenen Fenstergriff den Bolzen aufgewürgt und ist dann so eingestiegen. Sachschaden plus Diebesgut im 6-stelligen Bereich, psychische Belastung bei meiner Mutter extrem hoch.

Seither sind überall RC3 Fenster mit P6B-Panzerglas (Glas entspricht RC4-Fenstern) verbaut mit 200Nm-Fenstergriffen. Dazu noch eine Einbruchmeldeanlage mit Aufschaltung und mehreren Außensirenen (die Außensirenen dienen hauptsächlich als "geh besser zum Nachbarn"-Hinweis), 360° Videoüberwachung ums Haus und eine Video-Türsprechanlage mit Weiterleitung aufs Mobiltelefon.

Was regelmässig für komische Gestalten vor dem Haus stehen, das glaubt uns ohne Videos übrigens vermutlich keiner. Haben wir alles nur Dank der Videoüberwachung und Türsprechanlage mitbekommen. Lustig daran ist noch, dass die meisten von diesen Typen einfach mal ums Haus schleichen und irgendwann der Moment kommt wo der Blick sichtbar nach oben wandert (zu einer Videokamera oder einer der Außensirenen) und sie dann unvermittelter Dinge recht schnell wieder das Weite suchen. Die Polizei hatte aber auch Freude an dem guten Videomaterial für die Anzeige wegen versuchtem Einschleichdiebstahl gegen den - vermutlich nicht allzu hellen - Typen, der meinte einfach mal gucken zu müssen ob irgendwo eine Tür offen ist.

Zu den "Die kommen eh nicht übers Glas rein"-Aussagen: Das mag vor 10-15 Jahren mal gegolten haben, aber heute, wo viele Leute immer sicherere Fensterrahmen haben, hat sich auch das Täter-Verhalten entsprechend angepasst. Und die Nachbarn bekommen Dank 4-fach-Verglasung und Komfortlüftungs-im-Sommer-kühl-trotz-geschlossenen-Fenstern-Niedrigenergiehaus auch nix mehr davon mit, wenn einer bei Dir das Glas einwirft.
Joedreck07.02.22 05:50
Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man sich mit der Sicherheit quasi Zeit kauft. Zeit die der übliche Einbrecher benötigt um ins Haus zu kommen. Sobald es absehbar schwieriger wird, lassen viele von dem Vorhaben ab.
Es gibt sehr anschauliches Videomaterial über das aufheben von Fenstern. Dauert keine 10 Sekunden.
Natürlich kann man nichts verallgemeinern, aber man kann Statistiken bemühen. Wenn es um 6 stellige Werte im Haus geht, kann man sogar fast davon ausgehen, dass das durch ausspähen bekannt war. Daher lohnt sich der Einstieg mit Risiko besonders.
Im Rahmen der Beschaffungskriminalitat werden natürlich auch schnell mal Scheiben eingeworfen und alles was irgendwie gut für den nächsten Schuss ist geklaut und versilbert.
Man kann nur sinnvoll den Regelfall abdecken. Und da sind Beleuchtung und Pilzzapfen schon sinnvoll.
Tolentino07.02.22 07:06
Bei mir wird's nichts Sechstelliges geben, es sei denn die nehmen die ganze Küche mit.
Wenn sie das ihr Lärm und Dreck schaffen, engagiere ich sie für den nächsten Umzug.

Ich denke was anspricht ist eigtl der wesentliche Punkt: was macht es mir der Psyche und den seelischen Wohlbefinden, wenn dann doch sonst eingebrochen ist, womöglich wenn man sogar noch in Haus war.
Man möchte sich ja sicher fühlen.
Sachwerte sind ersetzbar und werden ja meist von irgendeiner Versicherung bezahlt.
Aber das Sicherheitsgefühl in eigenen Haus ist im Falle des Falles nur schwer wieder zu kriegen
pagoni202007.02.22 09:18
Ich hatte mal Eindruckspuren am Rahmen der Büroeingangstür, die uns keine Ruhe ließen. Irgendwann bin ich dann draufgekommen, dass es kein versuchter Einbruch war, sondern der Schlüsselbund, den Jemand von uns immer an der Tür hängen ließ und dadurch diese verdächtigen Eindruckspuren am Holz hinterließ.
Das Gefühl des möglichen bis dahin war nicht schön, damit will ich sagen, dass ein versuchter Einbruch sich bereits schon mies anfühlt.
Wenn an einem Haus, wie geschildert, regelmäßig Ganoven evtl. einbrechen wollen ist das keine alltägliche Situation mehr, wie sie an einem üblichen Wohnhaus zu erwarten ist. In diesem Fall sollte dann eine tiefere Analyse erfolgen, warum diese Leute genau an dieses Haus bzw. die darin wohnende Person ran wollen.
Panzerglas reduziert die Möglichkeiten eines Angriffes auf das Haus, das kann im jeweiligen Fall ausreichen aber genauso auch den Angreifer zur Suche motivieren, auf anderem Wege zum Ziel zu kommen. Daher ist es doch entscheidend herauszufinden, was genau das besondere Ziel jedes Einzelnen dieser Besucher ist.
Ganoven werden ja nicht braver, es findet nur eine Verlagerung der Kriminalität statt. Banken werden nicht mehr ausgeraubt, Autos kaum mehr gestohlen und dennoch werden nicht weniger Verbrechen begangen.

Die Hoffnung auf den Heiligen Florian mag manchal auch zutreffen, letztlich hofft das ja aber Jeder für sich und da mein Nachbar auch Dinge tut, um einen Einbruch zu verhindern, wäre ich wiederum das mögliche Opfer seiner Aktivität.
Ich kann ich nur wiederholen, dass Jeder seine ganz individuelle Analyyse für seine Sitiuation treffen sollte, Gießkannenverhalten aus Angst heraus hilft nur dem Vertrieb der Industrie; der Film "Bowlin for Columbine" beschreibt eindrücklich ein ähnliches Phänomen.
Natürlich gibt es immer einen Fall oder ein worstcase-Szenario, das ist dann aber nicht der Regelfall.
Wir haben mal ne Zeit im Ausland gelebt, wo jedes Haus mit Metall eingezäunt war, überall Kameras, Wachpersonal, Alarmanlagen. Wo man hinging schrillte ein Alarm, im Baumarkt, Tiefgarage, Fußgängerzone, aber Keinen interessierte das, es fiel Niemandem mehr auf, nur mich nervte es ungemein. Alle hatten immer vor Allem Angst, das kannte ich so nicht und die Tatsache war, dass dies ein völlig freidliches Land ist m Vgl. zu den Nachbarländern.
Ich denke, dass es auch hier eine Menge verschiedener Grautöne gibt zwischen Null und Hundert. Sich immer gegen jeglichen worstcase sichern zu wollen erfordert strenge Disziplin, kostet ordentlich Geld und auch Freiheit bzw. Lebensfreude. Würden tatsächlich ständig und unaufhörlich andere Ganoven mit wohl anderen Zielen um mein Haus schleichen würde ich dort wegziehen bzw. würde ich das demjenigen raten. Dort könnte ich dann nicht wohnen, weil es dann ja n ur eine Frage der Zeit ist, bis dem Typ Nr. 17 der richtige Gedanke kommt, wie er endlich zum Ziel kommt, also in mein Haus oder an mich meine Familie. Warum sollte er dann warten bis ich im Haus drin bin......
Tassimat07.02.22 09:31
pagoni2020 schrieb:

Wenn an einem Haus, wie geschildert, regelmäßig Ganoven evtl. einbrechen wollen ist das keine alltägliche Situation mehr, wie sie an einem üblichen Wohnhaus zu erwarten ist. In diesem Fall sollte dann eine tiefere Analyse erfolgen, warum diese Leute genau an dieses Haus bzw. die darin wohnende Person ran wollen.
Panzerglas reduziert die Möglichkeiten eines Angriffes auf das Haus, das kann im jeweiligen Fall ausreichen aber genauso auch den Angreifer zur Suche motivieren, auf anderem Wege zum Ziel zu kommen.

Das wäre auch meine Sorge, dass dann aus dem Einbruch ein Raub wird.
Bei 6-stelligen Summen vielleicht nicht ganz unrealistisch?
Tolentino07.02.22 09:37
Habe gerade nochmal überschlagen. Bei mir wird es sogar mit fünfstellig knapp, wenn man jetzt mobile Gegenstände zählt. Auf jeden Fall nur mit Neupreisen.
Das wertvollste Einzelstück wird die Wärmepumpe sein, die eh draußen steht. Mit der geht's natürlich schnell in fünfstellig, aber ich denke nicht, dass die oft gestohlen werden, mit 130-150 kg Gewicht und der Montage.
Was hat man denn im Haus wenn man auf sechsstellige Werte kommt? Echte Kunst von beliebten Künstlern?
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