ᐅ Von 0 auf 100 in 3 Jahren realistisch? | Bebauungszwang
Erstellt am: 29.01.22 22:23
11ant29.01.22 23:25
So jung und noch fünf Jahre vom ersten Kind entfernt ist dieses Kind in zehn Jahren noch nicht einmal schulpflichtig.
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danikath schrieb:Umgekehrt haben die Banken noch keine Erfahrungen (in der benötigten Größenordnung) mit Euch. In der Gesamtschau sehe ich Euch am sinnvollsten ein Zwischenhaus anstreben. D.h. nehmt erst einmal die erste Sprosse Eurer Immobilienleiter in Angriff und erwerbt oder baut ein Haus für ein Paar, das auch mit einem Kitakind noch nicht zu eng ist, aber mehr noch nicht (also mit Vertagung des Heimkinos auf das nächste Haus).
Leider haben wir noch keine Erfahrungen mit Banken sammeln können, wie viel Kredit wir heute schon aufnehmen könnten.
danikath schrieb:Das können wir, ohne die Größe und die Marktmiete zu kennen, nicht einordnen.
aktuelle Warmmiete: 900€ all-inclusive dank Wohnung eines Verwandten
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Myrna_Loy29.01.22 23:28
Wenn das Haus bis zu 750.000 kosten darf reden wir von circa 200-250 qm Fläche.
Warum muss es gleich so ein Palast werden?
Warum muss es gleich so ein Palast werden?
danikath30.01.22 00:47
Myrna_Loy schrieb:
Wenn das Haus bis zu 750.000 kosten darf reden wir von circa 200-250 qm Fläche.
Warum muss es gleich so ein Palast werden?750.000€ inklusive Grundstück + Nebenkosten. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir diese Summe grob erreichen, bauen wir mit Keller + Smart Home + entsprechende Innenausstattung. Vielleicht rechne ich auch zu konservativ und 600.000€ würden auch reichen.Natürlich könnte man auch ein kleineres Grundstück kaufen, jedoch finde ich die Preise zu attraktiv um am Grund und Boden sparen zu wollen.
danikath30.01.22 00:52
11ant schrieb:
In der Gesamtschau sehe ich Euch am sinnvollsten ein Zwischenhaus anstreben. D.h. nehmt erst einmal die erste Sprosse Eurer Immobilienleiter in Angriff und erwerbt oder baut ein Haus für ein Paar, das auch mit einem Kitakind noch nicht zu eng ist, aber mehr noch nicht (also mit Vertagung des Heimkinos auf das nächste Haus).kurz zur aktuellen Miete: Stuttgart City ist 30 Minuten mit der S-Bahn entfernt, 55qm mit großer Terrasse und Garten. Gut betuchte Lage.
Mit dem Gedanken zweimal zu bauen bzw. zu kaufen, kann ich mich spontan nicht anfreunden. So könnte man sich das erste Haus sparen und 10 Jahre später mit wesentlich mehr Eigenkapital bauen. Klar, wenn das Haus an Wert gewinnt, komme ich vielleicht mit gutem Gewinn steuerfrei davon. Oder sehe ich das falsche?
K1300S30.01.22 08:10
Ich wäre da auch skeptisch, aus heutiger Sicht das Eigenkapital in 3 (1,5) Jahren anhand einer rigiden Sparquote zu extrapolieren, und Eure Anforderungen ans Haus sind aus meiner bescheidenen Sicht ja auch nicht ohne.
Rechnen wir aber mal mit 550 TEUR Darlehen, dürfte das mal ganz grob einer monatlichen Belastung von 2000 EUR entsprechen. Jetzt ziehen wir die vom Monatsnetto ab, reduzieren das Einkommen der Frau wegen Nachwuchs um 1000 EUR und rechnen noch mal 500 EUR pro Monat an Kosten für selbigen ab. Vom Rest kann man gewiss leben, aber das dürfte dann gemessen am geplanten Hausstandard schon mit der ein oder anderen Einschränkung einhergehen, meint Ihr nicht? Das Thema Sicherheit und sinnvollerweise Heirat lasse ich mal außen vor.
Edit: Ach ja, was ich eigentlich sagen wollte - sorry - die Sache mit dem Bebauunszwang ist halt immer so ein Ding. Bei uns im Ort gibt es Baugebiete, in denen selbst zehn Jahre nach Erschließung noch nicht alle (verkauften) Grundstücke bebaut sind, und das trotz nur zwei (!) Jahren Zeit. Es scheint also, als ob dieser Zwang nicht immer auch konsequent umgesetzt wird, und ggf. zahlt Ihr womöglich eine (kleine) Strafe und habt damit trotzdem mehr Zeit. Das soll Euch nicht animieren, das vorsätzlich so zu machen, aber es basiert auf meiner ehrlichen Beobachtung sowie Rückmeldungen aus dem Bekanntenkreis.
Rechnen wir aber mal mit 550 TEUR Darlehen, dürfte das mal ganz grob einer monatlichen Belastung von 2000 EUR entsprechen. Jetzt ziehen wir die vom Monatsnetto ab, reduzieren das Einkommen der Frau wegen Nachwuchs um 1000 EUR und rechnen noch mal 500 EUR pro Monat an Kosten für selbigen ab. Vom Rest kann man gewiss leben, aber das dürfte dann gemessen am geplanten Hausstandard schon mit der ein oder anderen Einschränkung einhergehen, meint Ihr nicht? Das Thema Sicherheit und sinnvollerweise Heirat lasse ich mal außen vor.
Edit: Ach ja, was ich eigentlich sagen wollte - sorry - die Sache mit dem Bebauunszwang ist halt immer so ein Ding. Bei uns im Ort gibt es Baugebiete, in denen selbst zehn Jahre nach Erschließung noch nicht alle (verkauften) Grundstücke bebaut sind, und das trotz nur zwei (!) Jahren Zeit. Es scheint also, als ob dieser Zwang nicht immer auch konsequent umgesetzt wird, und ggf. zahlt Ihr womöglich eine (kleine) Strafe und habt damit trotzdem mehr Zeit. Das soll Euch nicht animieren, das vorsätzlich so zu machen, aber es basiert auf meiner ehrlichen Beobachtung sowie Rückmeldungen aus dem Bekanntenkreis.
Joedreck30.01.22 09:26
Ganz ehrlich, ich finde den Plan nicht so schlecht. Das rigide sparen zeigt euch, ob ihr das im Extremfall zahlen könnt. Ich würde das Grundstück so spät wie möglich kaufen und variabel finanzieren. Hier die maximale Tilgung ansetzen, die möglich ist.
In der Zwischenzeit Häuser besichtigen, mit GUs sprechen, Grundriss finden und planen.
Es spricht für mich nichts rationales dagegen.
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Es spricht für mich nichts rationales dagegen.
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