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ᐅ Reihenfolge beim Hausbau bei schwieriger Ausgangspossition


Erstellt am: 09.09.21 21:40

NatureSys10.09.21 12:40
Freiburger2020 schrieb:

hilfreiche Kritik wäre besser gewesen

Ich hab mir wirklich viel Mühe gegeben, aber nach dem Lesen des Eingangspost kann ich die Realität nicht nachvollziehen. Vermutlich geht es vielen anderen genauso, weswegen sie dir nicht wirklich auf deine Fragen antworten können.
Tassimat10.09.21 12:55
Nach nochmaligem lesen ist das Vorgehen doch relativ einfach, oder?
1. Gebäude abreisen (Garage und Schuppen bleibt stehen)
2. Grundstück teilen / verkaufen
3. Losbauen

Schwieriger ist die Frage, wer übernimmt die ganzen Kosten, wenn eine Partei noch unentschlossen ist? Drei Parteien gibt es:
- Aktueller Eigentümer (Familie)
- Der Thread-Ersteller
- Der Unentschlossene Dritte
Sind sich die ersten beiden einig und kann das ganze einfach losgehen ohne Partei 3? Könnt ihr es euch menschlich oder finanziell leisten Partei 3 einfach zu übergehen und vor vollendete Tatsachen zu stellen?
Freiburger202010.09.21 13:11
Das Ganze ist nicht so einfach und darum wahrscheinlich zeitnah nur schwer umzusetzen.
Zu den Erklärungsversuchen. Das Grundstück 34 und 34a ist so bebaut, dass an der Grundstücksgrenze zum Grundstück 36 angebaut werden muss. (Laut Bebauungsplan angeglichen und mit Baulast zu sichern)

Das Grundstück 36 ist in Familienbesitz und derzeit mit einer vermieteten Altbauimmobilie teils bewohnt. Hier kann ab 01/22 eine oder 2 Parteien bauen.

Es gibt folgende Grundoptionen:
A: Eine Partei (Ich) baut, dann muss diese im rechten, gelben Bereich bauen und der linke, rote Bereich soll, sofern statisch möglich nicht abgerissen werden.
B: Beide Parteien bauen zeitnah. Die Bestandsimmobilie wird komplett abgerissen. Wäre am Besten aber es gibt keine Einigung wann die andere Partei genau bauen will.

Zusatzoptionen:
C: Jede Partei baut ein alleinstehendes Haus, was keinen Kompromiss erfordert. Die Mitte auf der Grundstücksgrenze wäre so aber verlorenes Baufenster
D: Es wird eine gemeinsame Erschließung in der Mitte, Zugang und ein gemeinsamer Bau in der Mitte durchgeführt. Hoher Kompromiss notwendig
Tassimat10.09.21 16:25
Freiburger2020 schrieb:

Das Ganze ist nicht so einfach und darum wahrscheinlich zeitnah nur schwer umzusetzen.
Doch, ich finde es einfach: Ohne den Abriss des Hauses bekommst du keine Parzellierung und ohne Parzellierung solltest du auf keinen Fall einen Spatenstich tun. Also Abreißen, Grundstück teilen, und dann bauen.

Bis zur Antragstellung der Parzellierung überlegt ihr euch ob die neuen Häuser aneinander gebaut werden, oder ob ihr Platz dazwischen lässt. Ich rate dringend zu Option C: Jeder für sich.
grundstücksgrenzeparzellierung