ᐅ Einfamilienhaus kaufen - ETW beleihen und später verkaufen?
Erstellt am: 26.05.21 12:10
Joedreck27.05.21 11:04
Rate Haus: 1200
Rate Whg: 800
Miete:1200
Minus Steuer bei der Miete und was noch dazu kommt, geht es im schlechtesten Fall Kostenneutral aus.
Er erzielt doch Einnahmen aus der Vermietung welche höher sind als der Abtrag der Wohnung. Oder bin ich gerade im falschen Thread gelandet?
Rate Whg: 800
Miete:1200
Minus Steuer bei der Miete und was noch dazu kommt, geht es im schlechtesten Fall Kostenneutral aus.
Er erzielt doch Einnahmen aus der Vermietung welche höher sind als der Abtrag der Wohnung. Oder bin ich gerade im falschen Thread gelandet?
Joedreck27.05.21 11:06
nordanney schrieb:
Genau deshalb. Jetzt gibt es keine Spekulationssteuer, die später mal anfallen würde. Dazu bringt Euch die Miete nur eine zusätzliche Einnahme, die versteuert werden muss. Und last but not least kannst Du tatsächlich Gewinne realisieren - und nicht nur auf dem Papier. Wie entwickelt sich der Markt? Wie wird die Wohnung durch Mieter abgerockt?
LOL, wie rechnest Du das? Kaufpreis T€ 220 - sagen wir mal T€ 40 Bodenanteil = T€ 180 für die AfA = 3.600€.
Nettokaltmiete T€ 13
abzgl. AfA T€ 3,6
= steuerlich bei 40% = T€ 3,8 Steuern
Verbleiben noch T€ 9,2 Überschuss abzgl. nicht umlegbare Bewirtschaftungskosten (Verwalter usw.).
Kann man natürlich machen. Auf der anderen Seite könnt Ihr verkaufen und T€ 400 Kredit sparen. Bei 1% Zinsen sind das T€ 4 im Jahr. Also bleibt am Ende ein kleines Plus, wenn Ihr die Wohnung behaltet.
Da ist dann aber noch Instandhaltung, Renovierung, Mieterwechsel von zu bezahlen.
Ist natürlich nur ganz grob gerechnet, aber ein Top-Geschäft ist das nicht.
Ja, fest dürfte günstiger sein als variabel.Hier hast du doch festgestellt, dass am Ende offensichtlich ein kleiner Überschuss bleibt. Dh im täglichen Leben wird er finanziell nicht zusätzlich belastet obwohl er die Wohnung hält und stetig Kapital aufbaut. Was spricht dann bitte für den Verkauf außer die Angst vor "Stress"?
nordanney27.05.21 11:11
Joedreck schrieb:
Er erzielt doch Einnahmen aus der Vermietung welche höher sind als der Abtrag der Wohnung. Oder bin ich gerade im falschen Thread gelandet?Jep. Bist Du.Variante A: Verkauf Wohnung und Finanzierung "nur" T€ 300 mit geplanter Rate € 1.500
Variante B: Wohnung behalten und Finanzierung T€ 700 mit Rate mindestens € 2.700, dafür aber Überschuss aus der Wohnung von € 250
Joedreck27.05.21 11:23
nordanney schrieb:
Jep. Bist Du.
Variante A: Verkauf Wohnung und Finanzierung "nur" T€ 300 mit geplanter Rate € 1.500
Variante B: Wohnung behalten und Finanzierung T€ 700 mit Rate mindestens € 2.700, dafür aber Überschuss aus der Wohnung von € 250Setzt du die 2700€/Monat NUR für das Haus an? Dann hast du recht.nordanney27.05.21 11:37
Joedreck schrieb:
Setzt du die 2700€/Monat NUR für das Haus an?Ja klar. Der TE sagt, dass er mit den T€ 300 zur Rente durch sein möchte und sie ihn € 1.500 kosten. Für die zusätzlichen T€ 400 (die er zwingend braucht, wenn er die Wohnung behält), muss er ja auch ordentlich blechen. Und über 40 Jahren Laufzeit wird es schwer, somit muss auch ein wenig mehr als 1% Tilgung rein (ich habe mit 1,5% Zinsen und 2% Tilgung gerechnet). Dafür hat er keine Schulden auf der Wohnung.Vermietete Wohnungen muss man sich leisten können. Das sind nicht immer Selbstläufer, sondern es muss tatsächlich fein gerechnet werden.
Kati202227.05.21 11:58
Danke Jungs für die Diskussion.
Ja, wir möchten in 20 Jahren fertig mit dem Kredit sein. Wir sind kein "Zockerhaushalt". Möchten einfach mit unseren 2 Kindern in einem schönen Häuschen mit Garten leben. Die Kinder sollen studieren gehen können (wenn sie es natürlich möchten) und von uns auch was für den Start bekommen - keine Schulden 😉 .
Wir haben uns alles selber erarbeiten müssen (Eltern im Ausland) und wissen, wie schwer es ist von (wortwörtlich) Null ohne jegliche Hilfe anzufangen.
Ja, wir möchten in 20 Jahren fertig mit dem Kredit sein. Wir sind kein "Zockerhaushalt". Möchten einfach mit unseren 2 Kindern in einem schönen Häuschen mit Garten leben. Die Kinder sollen studieren gehen können (wenn sie es natürlich möchten) und von uns auch was für den Start bekommen - keine Schulden 😉 .
Wir haben uns alles selber erarbeiten müssen (Eltern im Ausland) und wissen, wie schwer es ist von (wortwörtlich) Null ohne jegliche Hilfe anzufangen.
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