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ᐅ Wegewart verlangt 5000 € für provisorische Gehwegüberfahrt


Erstellt am: 01.03.13 23:12

B
blubbl
01.03.13 23:12
Hallo,

ich bin noch ganz frisch hier und hoffe das mir hier jemand Tipps geben kann zu meinem aktuellen Problem.
Kurze Beschreibung der Lage:
Wir haben ein Endreihenhaus( weisst zur Straße) in Hamburg. Im Frühling möchten wir unseren Garten neu anlegen und benötigen hierfür einige Lieferungen mit verschiedenen Schüttgütern (Mutterboden, Betonrecycling, Splitt ect.). Die Straße wird von unserem Grundstück durch einen ca 2,5 m breiten Gehweg getrennt. Es gibt keine Bordsteinabsenkung (der Bordstein ist aber sehr flach, ca 5-7 cm) und keine Parkbuchten. Der Weg ist ca 50 Jahre alt und mit alten grauen Gehwegplatten und etwas geschüttetem Groben Asphalt gepflastert.

Die Lieferanten teilten uns mit, dass wir eine Bewilligung vom Wegewart benötigen, damit der Gehweg überfahren werden kann, zwecks evtl. Schäden. Unser Gärtner (ein FReund) meinte es wäre üblich entweder eine Gebühr von ca 600 € für diese Genehmigung zu zahlen. Die andere scheinbar recht gängige Methode ist es wohl eine Kaution von ca 2.500€ zu hinterlegen, die das Amt bei Beschädigung zur Reparatur nutzen kann.

Nun war der Wegewart heute hier vor Ort und meinte es wäre eine provisorische Auffahrt von Nöten ( Gehweg wird abgebaut, Asphalt geschüttet, so dass keine Bordsteinkannte mehr zu überwinden ist und am Ende wird die Einfahrt wieder abgebaut und der Gehweg wieder verlegt). Soweit so gut.

ABER DAS SOLL 5.000 €!!! kosten!!!

Das heißt wir sollen 5000 € zahlen ohne das wir überhaupt etwas beschädigt haben!

Wir sind ziemlich fassungslos. Wäre es nicht viel sinnvoller die Sache mit dieser Kaution zu lösen? Wir sind schließlich nur ein Privathaushalt und haben für das Haus und den neuen Garten mühsam und lange gespart. 5.000 € finde ich echt heftig. Wir haben neulich schon 500 € ans Amt gezahlt damit wir unseren kleinen Gartenschuppen unter den Baum bauen dürfen (er könnte Schaden nehmen laut Grünamt). Das fand ich schon frech, obwohl ich ein echter Naturliebhaber bin. Andere kaufen sich für 500 € einen Gartenschuppen.

Naja, das mit dem Schuppen tut ja hier eigentlich Nichts zur Sache, ich wollte nur mal erwähnen, dass es nicht so ist, dass wir jegliche Gebühren scheuen. Aber 5.000 €?


Jetzt die Frage: Hat irgendjemand einen Tipp für uns? An wen kann man sich da wenden oder kennt jemand vielleicht vergleichbare Fälle in Hamburg?

Vielen Dank schon mal für die Antworten!
O
o0Julia0o
06.08.13 13:55
Ein Krananlieferung sollte unter 300€ kosten.
D
Der Da
06.08.13 14:51
ich sehe auch nur die Kranlösung oder ein erneutes Gespräch.
5000€ ist hart, aber wenn der Wart es so haben will, heisst es für Euch wahrscheinlich: friss oder stirb.
D
Der Da
06.08.13 14:53
oder man deckt alles mit Stahlplatten ab. Nur ob das der Wegewart zulässt ist eine andere Sache.
K
klblb
06.08.13 15:45
Kann man das Schüttgut nicht auch mit einem Betonmischer liefern? Der steht auf der Straße und kann mit seiner veränderbaren, "halbrunden Rutsche" am Auslass bestimmt 2,5 m überbrücken. Kommt natürlich auf die Konsistenz bzw. "Schüttfähigkeit" des Schüttgutes an: bei feinem Kies geht das besser als bei Mutterboden.

Rein aus Prinzip würde es mich in den Fingern jucken, solche pfiffigen Lösungen zu finden und dem Wegewart somit eins auszuwischen
M
MarinaBain
07.08.13 14:38
klblb schrieb:
Kann man das Schüttgut nicht auch mit einem Betonmischer liefern? Der steht auf der Straße und kann mit seiner veränderbaren, "halbrunden Rutsche" am Auslass bestimmt 2,5 m überbrücken. Kommt natürlich auf die Konsistenz bzw. "Schüttfähigkeit" des Schüttgutes an: bei feinem Kies geht das besser als bei Mutterboden.

Rein aus Prinzip würde es mich in den Fingern jucken, solche pfiffigen Lösungen zu finden und dem Wegewart somit eins auszuwischen

Oh ja, denen eins auszuwischen würde mir auch gefallen, weil das ist ja eine "bodenlose" Frechheit.
gehwegwegewartgartenschuppenmutterbodenasphaltkautionamt