Hallöchen zusammen!
Meine Familie und ich plant gerade den Bau unseres Eigenheimes. Wir haben ein schönes und günstiges Grundstück gefunden und sind gerade dabei es zu kaufen. Wir haben einen tollen Architekten gefunden, der unsere Teils schon sehr konkreten Vorstellungen umsetzen möchte. Da die Planung aber erst beginnt, ich mich aber so gerne schon mit Details beschäftige hier mal eine Frage an Euch.
Um ganz kurz etwas auszuholen:
Ich habe die letzten Jahre sehr viel zum Thema Architektur gelesen, besonders zu der Frage wie man kostengünstig bauen kann, ohne an Qualität zu sparen. Tolle Bücher in der Hinsicht sind übrigens "Attraktiv bauen mit kleinem Budget" von Achim Linhardt und "das Holzhaus der Zukunft" von Marc Lettau und Markus Mosimann. Immer wieder kommt es zur eher bauphilosophischen Fragestellung: was brauche ich eigentlich? Für wen baue ich? Setze ich auf äußere Repräsentativität oder Behaglichkeit? Wo setze ich Prioritäten? Was ist mir eigentlich wichtig? Muss ich so bauen, wie "man nun mal so baut", oder können unkonventionelle Lösungen, die einerseits Geld sparen nicht auch einen besonderen Reiz haben?
Neben diesen eher grundsätzlichen Fragen, die ja Bauart, Konzept, Grundriss und Ausstattung betreffen, ist ein ganz wichtiger Punkt auch immer die Materialwahl. Tenor: Materialmix vermeiden und unkonventionelle Lösungen zu lassen (zB müssen Bad und Küche immer gefliest sein?).
Eine Sache tauchte immer wieder auf: Sichtestrich. In vielen Büchern und Zeitschriften wird erwähnt, dass ein mit Epoxidharz oder anderen Materialien behandelter Fließestrich ein sehr günstiger Bodenbelag sein kann. Tatsächlich lässt sich darüber im Netz aber kaum etwas finden. Niemand nennt realistische Preise, man kann höchstens lesen, dass geschliffener Estrich sehr teuer ist. In Foren heißt es teilweise, dass der Boden 150 Euro pro Qm gekostet hat, andere sagen, sie hätten einen solchen Boden für 7 Euro pro Qm realisiert hat. Die Extreme gehen also sehr weit auseinander. Hat jemand von Euch Erfahrungen hiermit? Es geht nicht darum mir das schön zu reden - wenn es zu teuer ist, ist es keine Option. Spannend finde ich nur einfach, dass die Infos so sehr auseinander gehen. Freue ich über Eure Erfahrungen ,
Meine Familie und ich plant gerade den Bau unseres Eigenheimes. Wir haben ein schönes und günstiges Grundstück gefunden und sind gerade dabei es zu kaufen. Wir haben einen tollen Architekten gefunden, der unsere Teils schon sehr konkreten Vorstellungen umsetzen möchte. Da die Planung aber erst beginnt, ich mich aber so gerne schon mit Details beschäftige hier mal eine Frage an Euch.
Um ganz kurz etwas auszuholen:
Ich habe die letzten Jahre sehr viel zum Thema Architektur gelesen, besonders zu der Frage wie man kostengünstig bauen kann, ohne an Qualität zu sparen. Tolle Bücher in der Hinsicht sind übrigens "Attraktiv bauen mit kleinem Budget" von Achim Linhardt und "das Holzhaus der Zukunft" von Marc Lettau und Markus Mosimann. Immer wieder kommt es zur eher bauphilosophischen Fragestellung: was brauche ich eigentlich? Für wen baue ich? Setze ich auf äußere Repräsentativität oder Behaglichkeit? Wo setze ich Prioritäten? Was ist mir eigentlich wichtig? Muss ich so bauen, wie "man nun mal so baut", oder können unkonventionelle Lösungen, die einerseits Geld sparen nicht auch einen besonderen Reiz haben?
Neben diesen eher grundsätzlichen Fragen, die ja Bauart, Konzept, Grundriss und Ausstattung betreffen, ist ein ganz wichtiger Punkt auch immer die Materialwahl. Tenor: Materialmix vermeiden und unkonventionelle Lösungen zu lassen (zB müssen Bad und Küche immer gefliest sein?).
Eine Sache tauchte immer wieder auf: Sichtestrich. In vielen Büchern und Zeitschriften wird erwähnt, dass ein mit Epoxidharz oder anderen Materialien behandelter Fließestrich ein sehr günstiger Bodenbelag sein kann. Tatsächlich lässt sich darüber im Netz aber kaum etwas finden. Niemand nennt realistische Preise, man kann höchstens lesen, dass geschliffener Estrich sehr teuer ist. In Foren heißt es teilweise, dass der Boden 150 Euro pro Qm gekostet hat, andere sagen, sie hätten einen solchen Boden für 7 Euro pro Qm realisiert hat. Die Extreme gehen also sehr weit auseinander. Hat jemand von Euch Erfahrungen hiermit? Es geht nicht darum mir das schön zu reden - wenn es zu teuer ist, ist es keine Option. Spannend finde ich nur einfach, dass die Infos so sehr auseinander gehen. Freue ich über Eure Erfahrungen ,
G
Goldi0911126.11.17 09:06Danke für die Infos
Wir würden gerne in unserem Hauswirtschaftsraum ohne Fliesen auskommen und nach Möglichkeit den Estrich direkt versiegeln
Habe mich belesen und bin nun verwirrt, da es anscheinend doch sehr verschiedene Herangehensweisen gibt und einem viele Personen auch abraten.
In meiner naiven Welt würde es reichen, wenn man den Estrich mit einer Grundierung versieht und dann mit Betonfarbe 2x streicht, die gleichzeitig eine Versiegelung enthält.
Nun liest man auch, dass man den Estrich mehrfach abschleifen muss und der Einsatz von Epoxidharz zu empfehlen ist. Dies wiederum wäre sehr teuer und sollte am besten nur vom Fachmann gemacht werden.
Gibt es dazu inzwischen weitere Erfahrungswerte eurerseits?
Vielen Dank.
Habe mich belesen und bin nun verwirrt, da es anscheinend doch sehr verschiedene Herangehensweisen gibt und einem viele Personen auch abraten.
In meiner naiven Welt würde es reichen, wenn man den Estrich mit einer Grundierung versieht und dann mit Betonfarbe 2x streicht, die gleichzeitig eine Versiegelung enthält.
Nun liest man auch, dass man den Estrich mehrfach abschleifen muss und der Einsatz von Epoxidharz zu empfehlen ist. Dies wiederum wäre sehr teuer und sollte am besten nur vom Fachmann gemacht werden.
Gibt es dazu inzwischen weitere Erfahrungswerte eurerseits?
Vielen Dank.
nadori schrieb:
In meiner naiven Welt würde es reichen, wenn man den Estrich mit einer Grundierung versieht und dann mit Betonfarbe 2x streicht, die gleichzeitig eine Versiegelung enthält.Kannst du schon machen. Je nach Estrichqualität würde ich aber erst noch spachteln damit es schön glatt wird. Also am Besten gleich den Estrich bis etwa 3mm unter der Aufbauhöhe des Fertigfußbodens des angrenzenden Raumes machen lassen. Und dann den Rest mit Ausgleichsmasse, grundieren und streichen. Aber bitte nimm keine Außenfarbe, sonst hast du die Biozide innen.
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