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ᐅ Planung und Hausbau Einfamilienhaus


Erstellt am: 04.03.19 15:27

Seridan04.03.19 15:27
Hallo Forum,

ich bin neu hier und nicht ganz sicher ob ich in diesem Teil des Forums mit meiner Frage richtig bin. Ich bitte um Entschuldigung falls ich das Thema falsch eingeordnet habe.

Wir beschäftigen uns aktuell intensiv mit dem Neubau eines Einfamilienhauses.
Nach einiger (Internet-) Recherche bin ich jedoch auf eher negative Punkte gestoßen.

Die Planung des Hauses erfolgt über eine Planungsfirma. Der Geschäftsführer dieser Firma hatte 2010 mit seinem damaligen Bauunternehmen eine Insolvenz (der Grund für die Insolvenz war, grob zusammengefasst, die Finanzkriese. Zumindest lt. der Aussage des Geschäftsführers).

Die Bauphase übernimmt dann ein Bauträger. Bei dem Bauträger handelt es sich um eine Firma, die Anfang Februar neu ins Handelsregister eingetragen wurde und auf den Bruder des o.g. Geschäftsführers läuft. Der Bruder ist Maurermeister und Betriebswirt und hat noch eine weitere "Bauunternehmung" (über die man im Internet jedoch nicht viel findet).

Alles in allem schwingt hier schon eher ein negatives Gefühl mit.
Da sich unsere Familie aber in den nächsten Wochen vergrößern wird und unsere Wohnung in absehbarer Zeit zu klein wird, greift man nach jeder sich bietenden Möglichkeit (der Immobilienmarkt lässt einem hier ja leider wenig Spielraum).

Wie würdet ihr das ganze Projekt bewerten? Macht es Sinn sich hier wirklich ernsthaft mit dem Bau zu beschäftigen, oder sollte man lieber die Finger davon lassen?
Eine Bonitätsprüfung des Bauträgers ist ja wenig sinnvoll, da die Firma erst vor einem Monat eingetragen wurde.

Ich hoffe auf ein paar Meinungen, grobe Einschätzungen und vllt. Anreize wie weiter verfahren werden soll.

Grüße
11ant04.03.19 15:50
Seridan schrieb:
(der Immobilienmarkt lässt einem hier ja leider wenig Spielraum).
So viel Spielraum, nicht gleich russisches Roulette spielen zu müssen, hat eigentlich selbst der ausgelaugteste Immobilienmarkt.
Seridan schrieb:
Die Planung des Hauses erfolgt über eine Planungsfirma. Der Geschäftsführer dieser Firma hatte 2010 mit seinem damaligen Bauunternehmen eine Insolvenz [...]
Die Bauphase übernimmt dann ein Bauträger. Bei dem Bauträger handelt es sich um eine Firma, die Anfang Februar neu ins Handelsregister eingetragen wurde und auf den Bruder des o.g. Geschäftsführers läuft.
Ein Bauträger baut auf seinem Grundstück und verkauft Dir das Haus mit Grundstück. Mit seiner Planungsfirma hast Du nichts zu tun. Hier ist es vermutlich eher ein Bauunternehmer. Auch bei miteinander verwandten Geschäftsführern sind die Firmen eigenständig. Zu was sonst sollte man hier die umsetzende Firma von derjenigen mit der Du einen Vertrag machst "trennen", als zu Deinem Nachteil ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Seridan04.03.19 16:03
11ant schrieb:
Ein Bauträger baut auf seinem Grundstück und verkauft Dir das Haus mit Grundstück.

Richtig, eigentlich. Hier hätte er jedoch auch kein Problem damit das Grundstück zu verkaufen und dann mit dem Bau zu beginnen.
11ant schrieb:
Zu was sonst sollte man hier die umsetzende Firma von derjenigen mit der Du einen Vertrag machst "trennen", als zu Deinem Nachteil ?

Das Frage ich mich eben auch. Ich hatte es mir mit Steuervorteilen für ihn erklärt?!

Du würdest also auch eher davon absehen mit ihm zu bauen, richtig? selbst wenn er ausreichend Bürgschaften vorlegen kann?
kaho67404.03.19 16:08
Es ist ein wenig unklar, wieso Ihr Euch an diese Firma binden wollt, wenn sie Euch jetzt schon spanisch vor kommt.

Habt Ihr kein Grundstück und er bietet etwas passendes an? Wenn ja, seid Ihr sicher, dass es wirklich sein Grundstück ist?
Zaba1204.03.19 16:09
Seridan schrieb:
Richtig, eigentlich. Hier hätte er jedoch auch kein Problem damit das Grundstück zu verkaufen und dann mit dem Bau zu beginnen.



Das Frage ich mich eben auch. Ich hatte es mir mit Steuervorteilen für ihn erklärt?!

Du würdest also auch eher davon absehen mit ihm zu bauen, richtig? selbst wenn er ausreichend Bürgschaften vorlegen kann?
Das hat doch nix mit Bürgschaften zu tun. Willst Du auf deine gesamte Finanzierung die Grunderwerbsteuer zahlen?

Abgesehen von der Grunderwerbsteuer, wie kommt Dir überhaupt in den Sinn bei den Vorinformationen mit ihm zu bauen? Ich würde noch nicht mal auf die Idee kommen. Lass doch andere Veruchskanninchen spielen.

Ich checks nicht, echt nicht! Bekommst du 50% Rabatt oder das Grundstück geschenkt?

Aber egal nicht meine Kohle, Familie oder Kinder.
Seridan04.03.19 16:34
kaho674 schrieb:
Es ist ein wenig unklar, wieso Ihr Euch an diese Firma binden wollt, wenn sie Euch jetzt schon spanisch vor kommt.

Habt Ihr kein Grundstück und er bietet etwas passendes an? Wenn ja, seid Ihr sicher, dass es wirklich sein Grundstück ist?

Das Grundstück gehört der Firma, also müssen wir leider Gottes auch mit ihnen bauen, wenn wir unser Haus dorthin stellen wollen.
Zaba12 schrieb:
Das hat doch nix mit Bürgschaften zu tun. Willst Du auf deine gesamte Finanzierung die Grunderwerbsteuer zahlen?

Abgesehen von der Grunderwerbsteuer, wie kommt Dir überhaupt in den Sinn bei den Vorinformationen mit ihm zu bauen? Lass doch andere Veruchskanninchen spielen.

Ich checks nicht, echt nicht!

Das ist doch normal wenn mit Bauträgern gebaut wird, oder? Du zahlst auf den kompletten Preis die grunderwerbsteuer. Nur wenn du das Grundstück vorher schon besitzt, oder vorher kaufst, zahlst du die grunderwerbsteuer nur auf das Grundstück. Oder bin ich hier komplett falsch informiert?

Ich weiß nicht wo du genau wohnst. Wir wohnen hier in der Region Heilbronn / BW. Wir suchen seit sieben Jahren nach einer Immobilie (sei es Bestand oder Neubau) du findest nichts - zumindest nichts gescheites. Entweder Preise die jenseits von gut und böse sind, oder Bruchbuden in die du nochmals 250k stecken kannst um sie auf den Punkt zu richten.

Ja, ich gebe dir recht, es ist total dämlich sich mit den Vorinformationen auch nur für einen Moment mit dem Neubau zu beschäftigen, aber ich denke das zeigt wie verzweifelt man heutzutage bei dem Thema Immobilien ist (sicher nicht in ganz Deutschland, hier in unserer Region ist es jedoch leider so).
Aber wäre ich zu 100 % von dem Bauvorhaben überzeugt, würde ich hier nicht nachfragen.
Manchmal braucht man doch einfach ein paar Fingerzeige um vor einem Fehler bewahrt zu werden, oder? Ich denke dafür ist es doch nicht verkehrt hier die Situation zu schildern.
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