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ᐅ Trittschalldämmung - Welche Werte sind bei Trittschall wichtig?


Erstellt am: 09.01.18 21:16

sowela12.07.18 09:59
Hallo KlaRa,

wie hattest Du es denn bei Deinem Test mit Laminat und Bautenschutzmatte gelöst?

Bei mir im Haus habe ich zwei verschiedene Ausgangssituationen:
1. Diese Räume im Obergeschoss sind vom Fußboden her noch im Rohbau-Zustand. Es gibt hier nur die Balkenlage auf denen Rauspund verlegt ist.
2. In diesen Räumen liegt schon eine Kiefer-Holzdielung, aber die Trittschalldämmung darunter ist so miserabel, dass ich entweder alles wieder hoch nehme oder aber auf den Kiefer-Dielen eine super Trittschalldämmung und darauf Vinyl oder Kork verlege.

Die Trittschalldämmung ist mir enorm wichtig, da in den Räumen darunter ein Mieter wohnt, den ich nicht vergraulen möchte. Daher gebe ich auch gerne etwas mehr für die Dämmung aus.

Ich habe gestern den ganzen Tag online recherchiert und dachte mit für die Rohbau-Räume nun folgenden Aufbau: Auf dem Rauspund Rieselfolie und Trockenschüttung zum Höhenausgleich, darauf Trockenestrich evtl. mit Holzfaser-Trittschalldämmung, darauf dann Vinyl oder Kork. Mein Problem dabei: wo kann ich hier noch zusätzliche Trittschalldämmung einbringen? Unter dem Vinyl?

Und bei den anderen Räumen mit den Kieferdielen bin ich noch völlig ratlos...

Schöne Grüße
Sowela
KlaRa12.07.18 10:22
Von einem Gedanken müssen wir uns lösen:
Dass bei einer Holzbauweise (und um eine solche handelt es sich nach Deinen Worten) eine "optimale Trittschallminimierung" erreicht werden kann.
Der Trittschall hinkt bei Holzbauweise immer jenen der Massivbauweise hinterher. Die beste Trittschalldämmung wird bei Holzbauweise mit Mineralwolle (bzw. wenn Brandschutzforderungen erfüllt werden müssen mit Glaswolle) erreicht. Die fängt die Schwingungen am Besten ab.
Allerdings ist die Sache doch etwas komplizierter, als der Laie das zu beurteilen vermag! Denn alle derartigen Trittschalldämmmaterialien fangen tiefe Frequenzen nicht ab. Beim Laufen wird sich später in der darunter befindlichen Wohnung immer ein dumpfes "DUMM DUMM DUMM" einstellen. Das kann nur durch Masse reduziert werden, die wir aber nicht aufbringen können.
Das bedeutet: wir erkennen die Nachteile und müssen uns mit ihnen arrangieren.
Ein aus meiner Sicht guter Aufbau wäre
- Mineralwolle als Trittschalldämmung auf Spunddielenfläche, die vorher überlappend mit Papierlage ausgestattet wurde,
- hierauf zweilagig und quer zueinander verlegt aufgebracht Gipsfaserplatten (z.B. BRIO),
- hierauf als Nutzebene dickere (dekorative) Korkplatten
------------------------
Eine Ausgleichsschüttung ist bei der Verwendung von Mineralwolldämmplatten nur in Ausnahmefällen (bei sehr starken Verwölbungen der Auflageebene) notwendig.
Viel Erfolg weiterhin:
KlaRa
sowela12.07.18 11:08
Vielen Dank KlaRa für Deinen Rat,

das hört sich gut an! Meinst Du mit Gipsfaserplatten die Brio Trockenestrichelemente? Eine letzte Frage noch: In welcher Stärke würdest Du Mineralwolle (Rockwool Steinwolle?) und Gipsfaserplatten für eine optimale Lösung wählen?

Schöne Grüße
Sowela
KlaRa12.07.18 12:32
BRIO 18, 2-lagig als Lastenverteilungsebene,
darunter "Akustic EP2" oder "Akustic EP3" (ISOVER) in 30mm Dicke.
sowela12.07.18 12:45
Supi! Ich danke Dir sehr für Deinen Rat!
ichbins0216.01.21 09:23
KlaRa schrieb:

BRIO 18, 2-lagig als Lastenverteilungsebene,
darunter "Akustic EP2" oder "Akustic EP3" (ISOVER) in 30mm Dicke.
Hallo KlaRa

ich habe ein ähnliches Problem zu lösen und bin auf diesen Artikel hier gestoßen.
Nachfolgend zeige ich unten meinen Aufbau und stelle die Fragen gleich hier:
Wieso empfiehlst Du Akustik Ep2/Ep3 und nicht Ep1 ?
Sind die Unterschiede zu anderen Herstellern wie Rockwool HP, SE, xy, xy hoch?
Grund meiner Fragen: Die EP1 zeigt in ihrem Datenblatt eine Trittschallverbesserung bis zu 36db je nach Aufbau, bei allen anderen Produkten von Isover und Rockwool sehe ich dazu keine Angaben.
Der Preisunterschied ist jedoch auch erheblich von Isover zu anderen Herstellern.

Wichtig ist mir aber doch eine hohe Trittschalldämmung zu erreichen!

Objekt: unausgebautes Dachgeschoss im 120 Jahre alten Haus mit Holzbalkendecken (keine Sandschüttung mehr zw. den Deckenbalken wurde zuvor von Gemeinschaft wg Isolierung entfernt)
Mein Aufbau:
von unten nach oben

1) Direkt abgehängte 12,5mm starke Trockenbaudecke (nicht entkoppelt oder freitragend verlegt)
2) Isolierung zw. Trockenbaudecke und Kalk-Zementputzdecke
3) ca 2-3cm starke Kalk, oder Kalkzemetputzdecke auf unter Deckenbalken vernagelten Latten
4) ca 18cm hohe Deckenbalken wobei die Gefache mit 180mm starker Isover wahrscheinlich WlG 035 gedämmt ist.
5) ACHTUNG: wg Aufbauhöhe wurde die 25mm starke OSB-Platte nicht auf den Deckenbalken verlegt sondern dazwischen und hier gleich ausniveliert um später so wenig wie möglich Höhenunterschied zu haben (ausgleich der unebenen Deckkkenbalken). Es wurden hier zuvor 50x60mm starke balken an den Deckenbalken der Innenseiten aufgeschraubt um darauf die OSB-Platten zu legen

Darauf soll ein max aufbau von 7cm (ohne Parkett/Fliesen etc.) erfolgen
Es soll hier mit 3cm Trittschall, Randdämmung (Mineralwolle oder PVC ? ), der Folie für den Fließestrich und anschließend ca 4cm Fließestrich (Anhydrit) verlegt werden.
Im Wohnbereich soll später mit Trittschalldämmung evtl. 2-3mm Kork oder anderes besseres Material ? und echtholz Parkett (Eiche) der Bodenaufbau erfolgen.
Bad und WC soll gefliest werden


Das Problem bei der Oberfläche auf die der Aufbau mit Trittschall und Fließestrich erfolgen soll ist:
Die Deckenbalken haben zwischen den OSAB-Platten nun eine unterschiedliche Höhe, macnhmal sind sie bündig manchmal ragen sie 1cm darüber oder wurden sogar seitlich aufgedoppelt und ich habe mehrere Ebenen zwischen den OSB-Platten-Gefache.

Soll ich diese Unebenheiten nun mit einer gebundenen Schüttung ausgleichen (evtl erhöhter Trittschall) ?
oder soll ich diese Unebenheiten mit der EP 1 ausgleichen die es ja in 5mm Schritten bei den Stärken gibt?


Grüße aus Bayern
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