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ᐅ Haus und Keller für 220.000€ bauen?


Erstellt am: 19.12.10 12:27

B
bazi33
19.12.10 12:27
Hallo zusammen,

wir haben uns nun auch entschlossen ein Haus zu bauen.Da ich mich damit bisher nie beschäftigt habe,ist alles Neuland für mich.Dachte ich könnte mich durchs Internet schlau lesen,aber bei der Masse an Informationen und Anbietern wird man nur noch verwirrter.

Haben folgendes Budget:

350000 € für Haus und Grundstück(haben eins in Aussicht:128000 € für 800 m²)
bleiben also noch gut 220000€ für das Haus.Dazu haben wir noch ca 20000 € für Küche Möbel etc extra eingeplant.Würden gerne ein Fertighaus bauen,da ich handwerklich nicht gerade begabt bin.Über Bekannte könnten wir allerdings Fliesen selber legen,verputzt würde auch und den Aushub würde auch jemand machen.

Nun meine Frage,ist es möglich für diese Summe ein gutes Haus+Keller hinzustellen???Würden gerne zwischen 140-160 m² Wohnfläche haben,2 Kinderzimmer ein Arbeitszimmer(würde auch als Gästezimmer genutzt werden).Rest wie üblich.

Wohnen im Raum Ravensburg Ba-Wü.

Kann jemand evtl auch regionale Firmen empfehlen bzw. überegionale Fertighaus Anbieter??

Vielen Dank für eure Hilfe.Christian,Steffi und Jana
6
6Richtige
19.12.10 12:34
Budget 350.000 €
- 128.000 € Grundstück
-5% davon Nebenkosten 6500€
- Nutzkeller 40.000 €
- Nebenkosten 25.000 €

Bleiben fürs Haus ca. 150.000 € einzugsfertig

Bei ca. 1300€/m2 also etwa 120 m2 Wohnfläche
F
feud
21.12.10 15:19
Das Budget halte ich für ziemlich knapp...selbst wenn man jemanden hat der einem bei der ein oder anderen Tätigkeit zur Hand geht.
Wir bauen derzeit 130m², nach Kfw70 und von 220t€, was anfangs auch unsere Wunschvorstellung war, haben wir uns längst verabschiedet. Da man in dem Haus für mehrere Jahrzehnte wohnen möchte, sollte man nicht an der falschen Stelle sparen und einerseits heute noch die Technik von gestern einbauen und dann bei jedem Fenstergriff, Fliese etc nur noch auf den Preis und nicht auf die Qualität schauen zu müssen.
I
Interessent
27.02.11 11:00
6Richtige schrieb:
Budget 350.000 €
- 128.000 € Grundstück
-5% davon Nebenkosten 6500€
- Nutzkeller 40.000 €
- Nebenkosten 25.000 €

Bleiben fürs Haus ca. 150.000 € einzugsfertig

Bei ca. 1300€/m2 also etwa 120 m2 Wohnfläche


Wofür bezahlt er 30000€ Nebenkosten?
Wie kommst du pauschal auf 1300€ pro m² Wohnfläche? Du weisst doch gar nicht wie er baut, massiv, Fertighaus, Isolierung usw. Ist das Grundstück erschlossen? Sehr pauschale, nichtssagende Antwort.
Solche Antworten bin ich aber schon aus Beratungsgesprächen gewohnt. Man hat das Gefühl die haben keine Lust auf Beratung/Aufklärung und wollen nur sofort eine Unterschrift damit sie wieder einen Dummen gefunden haben.
Der wichtigste Punkt wird nämlich dauernd vergessen - das man sehr viel auch durch Freunde, Bekannte, Nachbarschaftshilfe erledigen kann. Warum geht hier keiner drauf ein? Kann es sein das sich hier auch nur Verkäufer tummeln, die auf den ein oder anderen Kunden hoffen und durch miesmachen von aller Konkurrenz, sich neue Kunden erhoffen?
Nur mal so ein Gedanke...
F
fmjuchi
27.02.11 12:31
Hi,

zwischen den Werbeanzeigen im Internet und der Realität liegen meist mehrere 10 Teuro. Das merkt man sehr schnell, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt. Die Ernüchterung folgt innerhalb von Tagen.

Man kann sich natürlich alles schön rechnen und hoffen, dass der gewählte Anbieter über den Rohbau hinaus kommt.

Wir liegen inzwischen bei rd. 1.500 € je qm, für Bodenbeläge, Außenanlage, Hausanschlusskosten sowie Reserve sind 70 Teuro vorgesehen.


lg fm
I
Interessent
27.02.11 13:25
Bauexperte schrieb:
Hallo,

vorab – 6Richtige weiß genau, wovon er spricht; es ist sein Tagesgeschäft und es macht keinen Sinn, mit Phantasiezahlen um sich zu schmeißen – das bringt Dich und jeden anderer Frager hier nicht weiter, höchstens in die Fänge der Billiganbieter.


Zu einem Neubau gehören auch die öffentlichen Anschlüsse? Wenn Christian oder Du nicht bei einem Bauträger unterschreiben, fallen diese Kosten immer zusätzlich an. Des Weiteren GEW, Notar, Vermesser und weitere öffentliche Gebühren. Und schlussendlich bieten die meisten Anbieter ohne Maler und Teppichböden an – in nackte Böden willst Du sicher auch nicht einziehen? Ein wenig Rollrasen darf es auch sein?


Du gebärdest Dich langsam als rechtes Schätzchen – von Nichts eine Ahnung aber große Sprüche klopfen; in Deinem eigenen Interesse solltest Du etwas zurückhaltender antworten. Unser Admin versteht keinen Spaß, wenn in seinem Forum derart „diskutiert“ wird. 😉

Es spielt KEINE Rolle, nach welchem System gebaut wird – ein realistischer Wert, seriöser Anbieter vorausgesetzt – muß bei € 1300,00/qm angesetzt werden. Im Übrigen zählen die Erschließungskosten zu den typischen Baunebenkosten und haben gar nichts mit den Kosten pro qm/Haus zu tun.



Ich für meinen Teil kann Dir wahrheitsgemäß sagen, dass ich – hätte dieses Forum nur solche User wie Dich (wo ich mich langsam frage, ob Du überhaupt noch ohne Schulterblick das Haus Verlässt ) – ich schon lange meine karge Freizeit mit angenehmeren Dingen verbringen würde. Ich schreibe hier, um es nachgerade den sogenannten „schwarzen“ Schafen schwerer zu machen, potentielle Bauherren vor Fehlern zu bewahren. Ein Haus verkauft hier Keiner über dieses Forum – es läßt sich nämlich, anders als eine Waschmaschine, auch nicht übers Netz seriös verkaufen.

Ein Hausbau dauert in der Regel 5 Monate auf Bodenplatte und 7 mit Keller, ca. 100 Handwerker tummeln sich im Laufe der Zeit auf der Baustelle. Jetzt frag mal Deine Freunde/Bekannten/Nachbarn wieweit sie bereit sind, ihre Freizeit für Deinen Hausbau zu opfern, regelmäßig am Bau zu helfen? Welcher von ihnen besitzt einen Meistertitel, welcher für verschiedene Gewerke zwingend erforderlich ist? Und – wenn du Selbstbauer werden willst – solltest Du das auch verständlich kommunizieren. Es gibt genügend User hier im Forum, welche Dich dann über die Notwendigkeiten eines solchermaßen gestalteten Bauvorhabens aufklären können.

Freundliche Grüße


Es ist also sein Tagesgeschäft. Er verkauft Häuser? Von daher denke ich, kann er schon mal gar keinen neutralen Standpunkt vertreten.
Billiganbieter - das ist ja genau ein Diskussionspunkt. Was ist denn dran schlechter? Wie viel günstiger?
Vermesser, Gebühren usw. Wie kommt man da auf 30000€ Es wäre schön wenn man mal die Fakten hier niederschreibt und nicht immer ganz allgemein Zahlen in den Raum schmeisst.
Böden, Farbe usw. gehört ganz allgemein zu den Hauskosten. Rollrasen? Also ein bisschen Grassamen streuen kann jeder selbst und das kostet nicht die Welt. Realistisch sollte man schon bleiben.
Ich habe keine Ahnung, darum versuche ich die Details zu erfragen. Leider bekommt man nur allgemeine Zahlen oder Auskünfte. Das bringt niemand weiter.
Ein seriöser Anbieter ; realistischer Wert 1300€... woher will dieser Anbieter wissen was mich der Maurer, Elektriker usw. kostet, oder sprichst du von Leistungen aus einer Hand? DAs ist für mich nicht nachzuvollziehen diese Auskunft.
Ich finde es gut, dass du Ahnungslosen Tipps gibst.
Ich muss nicht kommunizieren was für Bekannte ich habe, oder selbstbauer werden möchte. Die Frage lautet was günstig ist. Bringen das Bekannte Fachleute auch so günstig hin wie eine Fertigfirma? Diese behaupten nämlich das sie so viele Häuser verkaufen, dadurch die Materialien viel günstiger sind, die Bauzeit viel kürzer durch die hohe Erfahrung usw.
Ich vermute aber, bzw. bin der Meinung, dass bei Fertighausanbietern ja viel mehr Menschen die Hände aufhalten, viel mehr Provisionen fliessen usw.
Ist es günstiger wenn man alles über einen Architekten selbst macht und sich einzelne Angebote einholt von Maurer, Elektriker, Installateur usw.? Zusätzlich Hilfe durch Bekannte usw. Da kann doch keine Fertighausfirme mithalten, oder täusche ich mich? Kann man hierauf pauschal eine Antwort geben?
Danke für qualifizierte Auskünfte.
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