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ᐅ Grundstück vor Kauf prüfen


Erstellt am: 02.07.17 14:17

B
Bauanfänger36
02.07.17 14:17
Wie schon im anderen Thread erwähnt, habe ich ein Grundstück gefunden und es sollte bald zum Notar gehen. Auf dem Grundstück steht ein Altbestand (Abrisskosten 12T, zwei verschiedene Unternehmen haben das Haus gesehen). Einen Bodengutachten werde ich vorher nicht machen,
es steht bereits ein Haus darauf, auch die Nachbarschaft ist komplett bebaut. Ich rechne also nicht mit einem Sumpf o.ä.

Mein Versicherungsmakler, der auch selbst im Immobilienbereich tätig ist, (und auch an der Finanzierung für Grundstück und Haus mitverdient), hat nach Sichtung der Grundbuchunterlagen "grünes Licht" gegeben. (Natürlich könnte man sagen: Es könnte ihm egal sein. Nur wenn es mit der Bebaubarkeit Probleme gibt, wird er mir wohl auch keinen Hauskredit vermitteln können, der deutlich über dem Grundstücksdarlehen liegt)

Von der Gemeinde habe ich die schriftliche Info, dass sich das Grundstück im sogenannten
"ungeplanten Innenbereich" befindet, für den es keinen bebauungsplan gibt, so dass sich die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit nach § 34 Baugesetzbuch ergibt.

Der Notar, der für den Verkauf zuständig ist, sollte ja auch Ahnung haben, letzten Endes kann es aber auch ihm egal sein. Er bekommt sein Geld ja immer, egal ob ich eine Schrottimmobilie oder ein traumhaftes Baugrundstück kaufe.

Ich überlege jetzt noch, ob ich zusätzlich noch einen Anwalt mit ins Boot hole, der die Grundbuchunterlagen sowie den Kaufvertrag nochmals genau prüfen wird. Oder gibt es noch eine andere Stelle, an die ich mich wenden könnte?
Y
ypg
02.07.17 18:52
Bauanfänger36 schrieb:
Der Notar, der für den Verkauf zuständig ist, sollte ja auch Ahnung haben, letzten Endes kann es aber auch ihm egal sein.

Was kann ihm egal sein? Ja, den Zustand der Schrottimmo bzw dem Grundstück. Dafür solltest Du Dir jemanden suchen, der sich mit Deinem Vorhaben sowie dem Baugrund auskennen könnte.
Bauanfänger36 schrieb:
der die Grundbuchunterlagen sowie den Kaufvertrag

Das ist Aufgabe des Notars, die Unterlagen auf Genauigkeit zu überprüfen, und er setzt den Kaufvertrag auf.
Während ein Anwalt vermittelt und mit Briefe schreiben, wo andere nicht kommunizieren können, Geld verdient, kann der Notar für falsche Auskünfte seine Lizenz verlieren. Aber gut: manche trauen noch nicht einmal einem Notar... aber dann würde ich einem Anwalt noch weniger zutrauen 😉
A
AndreasPlü
11.07.17 13:20
Ein Bodengutachten wäre ggf nicht ganz verkehrt. Wenige Meter Unterschied können in ein paar Metern Tiefe einen großen Unterschied machen, wie bei uns. Und wie wollt ihr Altlasten ausschließen? Letzteres könntet ihr zumindest in den Kaufvertrag übernehmen mit einer Formulierung wie " Das Grundstück wird altlastenfrei übergeben"

Ansonsten: Mal bei der Gemeinde gefragt, ob alte Wegerechte oder ähnlich auf dem Grundstück liegen? Kann dir schlimmstenfalls die Finanzierung schrotten.

Grundbuch sollte natürlich auch sauber sein.
W
wpic
11.07.17 16:10
Beauftrage einen Architekten oder Bauingenieur, der auch Immobilienkaufberatungen anbietet, das Objekt in einer detaillierten Begehung zu bewerten und dabei auch die Unterlagen zum Objekt zu prüfen.

Dazu gehören regelmäßig immer der aktuelle Auszug aus dem Grundbuch, ein Auszug aus dem Baulastverzeichnis, ein Nachweis der Erschließungskostenfreiheit und alle sonstigen bau-, planungs- und eigentumsrechtlichen Dokumente, die Belastungen und Einschränkungen der Immobilie und deren zukünftige Nutzung durch Dich bedeuten könnten. Ein RA für Bau- und Architektenrecht kann das zwar weitgehend auch, aber zu ganz anderen Stundensätzen.

Ausserdem sollte der Architekt/der Ingenieur die Bestandsimmobilie auch hinsichtlich der Abrisskosten und eventueller besonderer Entsorgungskosten für alte Sondermüll-Baustoffe realistisch beurteilen können. Eine Vor-Ort-Kaufberatung im zeitlichen Rahmen von 3 Std sollte brutto zwischen € 350-400 kosten, ggf. zzgl. der Fahrtkosten.
B
Bieber0815
11.07.17 17:47
ypg schrieb:
Das ist Aufgabe des Notars, die Unterlagen auf Genauigkeit zu überprüfen, und er setzt den Kaufvertrag auf.
Der Notar darf auch Verträge beurkunden, die für eine Seite irgendwie nicht gut sind. Er ist verpflichtet, über die Rechtsfolgen aufzuklären, da würde ich hier aber nicht zu viel erwarten. Ein Anwalt prüft den Vertrag inhaltlich im Sinne seines Mandanten. Ob das bei einem Grundstückskauf nötig ist, muss man sehen ... Was steht denn zu Altlasten etc. drin?

Da es Angebote für Abrisskosten gibt, gehe ich davon aus, dass man unliebsame Überraschungen (Asbest oder dergleichen) bereits ausschließen kann.

Abgesehen davon: Siehe #4!
Y
ypg
11.07.17 21:24
Bieber0815 schrieb:
Der Notar darf auch Verträge beurkunden, die für eine Seite irgendwie nicht gut sind. Er ist verpflichtet, über die Rechtsfolgen aufzuklären, da würde ich hier aber nicht zu viel erwarten. Ein Anwalt prüft den Vertrag inhaltlich im Sinne seines Mandanten. Ob das bei einem Grundstückskauf nötig ist, muss man sehen ... Was steht denn zu Altlasten etc. drin?

Da es Angebote für Abrisskosten gibt, gehe ich davon aus, dass man unliebsame Überraschungen (Asbest oder dergleichen) bereits ausschließen kann.

Abgesehen davon: Siehe #4!

Ja, Du musst Dich hinsichtlich des Inhaltes informieren, das ist richtig. Allerdings ging es wohl um die Vollständigkeit der Unterlagen, sofern ich mich erinnere. Bei Anwälten habe ich immer so ein Beigeschmack...
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