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ᐅ Wir beginnen unseren Hausbau zu Planen


Erstellt am: 04.04.16 12:30

Spinne13.04.16 15:54
DragonyxXL schrieb:
Kannst du eine Handlungsanleitung geben, wie man 50k€ bis zum Studiumsabschluss zusammenspart ohne einen Cent von den Eltern (Großeltern) zu bekommen? Allein mit Zeitung austragen und Ferienjobs habe ich das nicht geschafft.



Bei den meisten? In meinem umfangreichen und jungen (25-30 Jahre) Freundeskreis sind es die meisten, die

1. beim Einzug in die erste Wohnung sehr überrascht waren, wie viel Zeit man mit kochen, Wäsche waschen, einkaufen, usw. verbringt

2. beim ersten Job nach dem Studium sehr überrascht waren, wie angenehm es ist nach dem Feierabend nicht mehr lernen zu müssen, aber wie wenig Freizeit einem nach der 40-Stunden Woche noch zur Verfügung steht (bspw. für Steuererklärung, Versicherungen, Vertragsverwaltung, usw.)

3. ihr Leben (vor allem durch intensive Reisetätigkeiten) genießen wollen und sich mit vielen (ernsten) Themen des Lebens kaum beschäftigen wollen

4. beim ersten Kind festgestellt haben, dass die Freizeit komplett durch das Baby bestimmt wird und für ehemalige Hobbys und Freunde wenig Zeit bleibt

Mag ja sein, dass das bei meinem Freundeskreis zufällig so ist (vielleicht liegts auch am hohen Akademikeranteil), aber vielleicht liegt es der Wahrheit näher, als du zugeben magst.

Ich wüsste nicht, warum die Überraschung beim ersten Hausbau darüber, wie teuer alles ist, wie kompliziert alles ist, wie intensiv man sich mit allem beschäftigen muss, wie viel schief gehen kann, nicht auch extrem groß sein sollte.

Die Punkte 1 bis 4 kann man verkraften auch wenn man vorher vielleicht andere Erwartungen hatte. Schwieriger wird es einen Hausbau zu verkraften, wenn man seine Seele an die Bank verkauft hat und der Name unterm Hausbauvertrag gesetzt ist. Die Tragweite eines 200-300k€ Kredit kann bis hin zur Existenzzerstörung gehen. Das sind Verantwortungsdimensionen mit denen man als junger Mensch schnell überfordert sein kann.

Ich habe auch geschrieben, dass WIR die 50k zusammengespart haben. Nicht ich allein. Während ich studierte habe, war meine Lebensgefährtin arbeiten. Und neben dem Studium war ich auch Teilzeit arbeiten und konnten uns somit über einige Jahre diese Summe ansparen. Haushalten können und nicht für jeden Blödsinn Geld rauswerfen muss geübt/gelernt sein, würde ich mal sagen.

Und deine angesprochenen Punkte von 1-4 will ich gar nicht abstreiten, denn sie liegen bei vielen sicherlich sehr nahe an der Realität. Aber es geht auch anders. Wir waren nicht überrascht wie viel Zeit fürs Kochen/Wäsche waschen etc darauf geht, als wir in unsere erste Wohnung gezogen sind. Genauso wussten wir auch, dass wenn man ein Kind in die Welt setzt 100% der Zeit dem Kind gewidmet wird und sich das Leben ums Kind aufbaut und nicht umgekehrt.

Und genauso ist es beim Hausbau. Wenn man sich intensivst damit auseinandersetzt und sich vor Augen führt welche Konsequenzen ein Hausbau hat, dann frage ich mich was dagegen spricht in jungen Jahren ein Eigenheim zu planen/bauen?
Musketier13.04.16 16:16
Saruss schrieb:
Ypg meint es eher so, wenn mA. 10% zur Verfügung hat, ist der Unterschied 2%Tilgung früher zu 8%Tilgung heutzutage. Immerhin, auch wenn die Laufzeit länger wäre, könnte man sich einen doppelt so teuren Kredit leisten und hat in derselben Rate immer noch 3%Tilgung...

Das ist richtig, nur wie weiter vorn schon angemerkt, waren damals die Baupreise/Grundstückspreis mit Abstand niedriger, dazu kam die Eigenheimzulage usw. Vergleichbar ist es also weder der Darlehensbetrag, die Gesamtannuität in %, die Gesamtannuität als Betrag oder die Anfangstilgung. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
Saruss13.04.16 16:31
Ich weiß nur von meinen Eltern, dass es schwerer war zu finanzieren als momentan, und das das Abzahlen lange dauerte weil die Zinslast groß war, und die Tilgung klein (und man hat am Ende viel mehr Zinsen gezahlt, heute bekommt man mehr fürs Geld..)
Musketier13.04.16 17:14
Saruss schrieb:
und man hat am Ende viel mehr Zinsen gezahlt, heute bekommt man mehr fürs Geld..)

Da sagen die Statistiken was anderes. Gegenüber dem normalen Preisindex ist der Baupreisindex mit Abstand deutlicher gestiegen. Dazu kommt noch die Grundstücksentwicklung. Das Bauen an sich sollte also mit Abstand deutlich teurer geworden sein.
Im Gegenzug müsste man dann die günstige Bauzinsentwicklung entgegenrechnen. Dazu müsste man aber auch den %prozentualen Fremdkapitaleinsatz berücksichtigen und erst dann kannst du sagen, ob es früher einfach oder schwerer war zu bauen.
Saruss13.04.16 17:30
Bauen ist teurer, aber man baut ja nicht dasselbe Haus. Ein großer Teil der Verteuerung kommt durch die strengeren Vorschriften, man wird quasi gezwungen hochwertiger zu bauen im bestimmter Hinsicht, dh es ist nicht nur teurer geworden, sondern man bekommt für den höheren Preis ja auch mehr Gegenwert.
ypg13.04.16 17:57
Musketier schrieb:
Das ist richtig, nur wie weiter vorn schon angemerkt, waren damals die Baupreise/Grundstückspreis mit Abstand niedriger, dazu kam die Eigenheimzulage usw. Vergleichbar ist es also weder der Darlehensbetrag, die Gesamtannuität in %, die Gesamtannuität als Betrag oder die Anfangstilgung. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Löhne und Gehälter waren aber auch etwas geringer. Ich weiß nicht, was mein Vater verdient hat, aber ich habe, als ich vor 17 Jahren gekauft habe, genau das in DM, was ich jetzt in Euronen habe. Im Verkauf hat das Haus 2012 gleich viel gebracht, wie ich es damals gekauft habe... War also im Verhältnis sehr viel/ doppelt teurer.
Man kann aber auch schlecht die damalige Generation mit der heutigen vergleichen: die Lebenskosten waren nicht so hoch, es gab kein Maxikosi, den man kaufen musste, gewickelt wurde ich zB auf dem Küchentisch, und die technischen Errungenschaften waren zwar teuer, aber hielten auch 20 bis 30 Jahre. Der Anspruch war nicht so hoch. Eine Familie, ein Auto, ein Urlaub im Jahr. Erziehungsgeld gab es auch nicht für den Part, der zu Hause blieb. Das zum Westen.
Dennoch waren, denke ich, mehr Menschen zufriedener als heute.
gesamtannuität