ᐅ Grundstück als Eigenkapital? Lebenshaltungskosten mit Kindern?
Erstellt am: 05.04.16 13:55
L
Luna200
Hallo liebe Forengemeinde!
Ich lese schon länger still hier mit und habe schon viele nützliche Infos bekommen - jetzt wollte ich gerne meinen konkreten Fall hier einstellen, um vielleicht noch ein paar Erfahrungswerte sammeln zu können. Mein Freund und ich haben ein Grundstück gekauft und möchten bald das Abenteuer Hausbau in Angriff nehmen. Im Mai haben wir einige Termine mit Bauträgern und Bank, auf die ich mich gerade vorbereite.
Unsere Situation:
Einkommen
Ich, 23, unbefristet angestellt: 1650 netto (plus Schichtzuschläge, mit denen möchte ich aber nicht rechnen)
Er, 30, unbefristet angestellt: 1900 netto
Im Nettoeinkommen ist aber private Altersvorsorge (für beide), Lebenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung (für mich) schon abgezogen, weil betrieblich.
Eigenkapital
Grundstück: 65 k (2016 gekauft, Bauzwang innerhalb von fünf Jahren)
Liquide Mittel: etwa 20k
Planung
Kinderwunsch ist da und auch innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant, weswegen ich zumindest für eine längere Phase der Finanzierung nur mit einem Teilzeit-Gehalt rechnen kann.
Aktuell zahlen wir 580 Euro Miete warm, mit Kind wäre die Wohnung aber zu klein. Bei einer größeren Wohnung würden wir wohl einen deutlichen Sprung machen, weil die aktuelle ein absoluter Glücksgriff war und wir ziemlich günstig wohnen.
Haus
Genauere Gespräche stehen noch an, aber erste Angebote platzieren uns fürs Haus bei etwa 270-300k + Baunebenkosten. Wir peilen etwa 140qm + Keller an.
Meine Fragen:
- Wird der Wert des Grundstücks von der Bank dann auch tatsächlich im Ganzen herangezogen? Oder gelten für die Beurteilung, ob das eine Vollfinanzierung wird, nur die Mittel, die wir liquide haben? Im letzteren Fall würden wir wohl noch ein wenig sparen müssen, bevor es losgehen kann.
- Ich tue mir gerade schwer, die monatlich mögliche Belastung zu ermitteln, wenn dann mal ein Kind da ist. Habt ihr ungefähre Zahlen, um wie viel die Lebenshaltungskosten bei euch gestiegen sind? Klar ist das immer eine subjektive Sache, aber ich bin über jeden Erfahrungswert dankbar.
Vielen lieben Dank schon mal und viele Grüße!
Ich lese schon länger still hier mit und habe schon viele nützliche Infos bekommen - jetzt wollte ich gerne meinen konkreten Fall hier einstellen, um vielleicht noch ein paar Erfahrungswerte sammeln zu können. Mein Freund und ich haben ein Grundstück gekauft und möchten bald das Abenteuer Hausbau in Angriff nehmen. Im Mai haben wir einige Termine mit Bauträgern und Bank, auf die ich mich gerade vorbereite.
Unsere Situation:
Einkommen
Ich, 23, unbefristet angestellt: 1650 netto (plus Schichtzuschläge, mit denen möchte ich aber nicht rechnen)
Er, 30, unbefristet angestellt: 1900 netto
Im Nettoeinkommen ist aber private Altersvorsorge (für beide), Lebenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung (für mich) schon abgezogen, weil betrieblich.
Eigenkapital
Grundstück: 65 k (2016 gekauft, Bauzwang innerhalb von fünf Jahren)
Liquide Mittel: etwa 20k
Planung
Kinderwunsch ist da und auch innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant, weswegen ich zumindest für eine längere Phase der Finanzierung nur mit einem Teilzeit-Gehalt rechnen kann.
Aktuell zahlen wir 580 Euro Miete warm, mit Kind wäre die Wohnung aber zu klein. Bei einer größeren Wohnung würden wir wohl einen deutlichen Sprung machen, weil die aktuelle ein absoluter Glücksgriff war und wir ziemlich günstig wohnen.
Haus
Genauere Gespräche stehen noch an, aber erste Angebote platzieren uns fürs Haus bei etwa 270-300k + Baunebenkosten. Wir peilen etwa 140qm + Keller an.
Meine Fragen:
- Wird der Wert des Grundstücks von der Bank dann auch tatsächlich im Ganzen herangezogen? Oder gelten für die Beurteilung, ob das eine Vollfinanzierung wird, nur die Mittel, die wir liquide haben? Im letzteren Fall würden wir wohl noch ein wenig sparen müssen, bevor es losgehen kann.
- Ich tue mir gerade schwer, die monatlich mögliche Belastung zu ermitteln, wenn dann mal ein Kind da ist. Habt ihr ungefähre Zahlen, um wie viel die Lebenshaltungskosten bei euch gestiegen sind? Klar ist das immer eine subjektive Sache, aber ich bin über jeden Erfahrungswert dankbar.
Vielen lieben Dank schon mal und viele Grüße!
S
Sparstrumpf05.04.16 18:22Bayern, Neu-Ulm liegen die Kosten bei 150€ mit Essen und Ganztagesbetreung.
Eigenkapital sprich Grundstück und Barmittel sind wie ich finde ganz OK. Problem ist glaube ich vorhanden wenn ein Einkommen wegbricht in Form von Elternzeit. Würde mit hierfür etwas Geld ansparen um diese Zeit überbrücken zu können.
Eigenkapital sprich Grundstück und Barmittel sind wie ich finde ganz OK. Problem ist glaube ich vorhanden wenn ein Einkommen wegbricht in Form von Elternzeit. Würde mit hierfür etwas Geld ansparen um diese Zeit überbrücken zu können.
Bei uns kostet die Kita 5€ im Monat (ja 5, keine Nullen vergessen).
Man muss halt schauen wie es bei einem selber ist.
Kostet die Kita 500€ im Monat sollte man das natürlich einplanen.
Das ist aber nicht nur bei der Kita, sondern bei vielen anderen Sachen
wie Grundstück, Baunebenkosten und realen Baukosten so.
Man muss halt schauen wie es bei einem selber ist.
Kostet die Kita 500€ im Monat sollte man das natürlich einplanen.
Das ist aber nicht nur bei der Kita, sondern bei vielen anderen Sachen
wie Grundstück, Baunebenkosten und realen Baukosten so.
Steffen80 schrieb:
Aufgrund der relativ bescheidenen Familieneinkommen und Kinderwunsch würde ich aber noch etwas mehr Eigenkapital ansparen.Was soll das bringen? Die TE schreibt doch, dass sie aktuell super günstig zu 580 Euro warm wohnen, die Wohnung aber leider zu klein mit Kind wäre. Vermutlich kostet eine größere Wohnung zu aktuell üblichen Marktpreisen an die 1.000 Euro.
Das bissel was an Eigenkapital angespart werden könnte, verpufft sicher in der Zeit an den gestiegenen Preisen.
Daher kritisch mal durchplanen... Haushaltsbuch schreiben....
Bestehen sonstige Verbindlichkeiten, Schulden oder PKW-Kredite?
Mit 3.500 Netto sollten sich 1.000 Euro Rate stemmen lassen. Kinderzeit kann man ggf etwas abfedern, wenn man bei Kfw tilgungsfreie Jahre vereinbart. Alles nur Gedankenspiele... Deadline ist eh der Bauzwang durch den Grundstückskauf.
Luna200 schrieb:
Keller ist bei uns gesetzt, weil unser Grundstück eine starke Hanglage hat. Da hätten wir sonst eine Wahnsinns-Erdbewegung und quasi keinen Garten mehr. Dass das ein teures Vergnügen ist, ist uns bewusst - wir sind aber auch bereit, bei der Hausgröße noch ein wenig runterzugehen.Oha, da könnte das mit den 300k aber recht knapp werden. Habt Ihr schon Eure Wünsche mit dem Bebauungsplan in Deckung gebracht? Eventuell werdet Ihr dann bei 3 Stockwerken mit Wohnräumen landen und dann seid Ihr über 140m², weil es darunter nicht sinnvoll ist. Ein Haus mit 7x7m sieht irgendwie auch nicht so toll aus.Zudem kommen die Außenanlagen mit Stützmauern und Treppen einen relativ teuer.
Uwe82 schrieb:
Oha, da könnte das mit den 300k aber recht knapp werden. Habt Ihr schon Eure Wünsche mit dem Bebauungsplan in Deckung gebracht? Eventuell werdet Ihr dann bei 3 Stockwerken mit Wohnräumen landen und dann seid Ihr über 140m², weil es darunter nicht sinnvoll ist. Ein Haus mit 7x7m sieht irgendwie auch nicht so toll aus.
Zudem kommen die Außenanlagen mit Stützmauern und Treppen einen relativ teuer.3 Geschosse? Lese ich zwar nichts von, aber könnte sein. Ich würde allerdings vermeiden, höher als KG und EG zu gehen, DG kann ja später ausgebaut werden. Ein 3-Geschosser wird auch zu kostspielig.
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