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ᐅ verklebtes Parkett aufarbeiten oder entfernen?


Erstellt am: 20.03.16 10:45

K
KlaRa
20.03.16 12:59
Hallo "Neckarweg".
Eine pauschale Antwort auf Deine Anfrage ist -obwohl man dazu neigen könnte- nicht möglich, wenn man Dir denn seriös antworten will.
Du beschreibst zwar das Gründungsjahr des Wohnobjekts, auch, dass der Parkettboden vor 15 Jahren einmal abgeschliffen wurde, doch sonst nichts.
Wir wissen also nicht, ob es sich um ein Massivparkett oder ein Mehrschichtparkett (früher nannte man das Fertigparkett) handelt.
Deine Hinweise gehen in Richtung "Verklebung", was bei einer Erneuerung des Fußbodens sicherlich einen höheren Aufwand bedeuten wird.
Die Antwort auf die Frage "Raus und Neu - oder - Aufarbeiten/Renovieren" sollte einerseits davon abhängig gemacht werden, ob der Parkettboden aus Massivholz besteht (dann lohnt es sich fast immer, die Oberfläche zu renovieren) oder aus einem älteren Mehrschichtparkett.
In letzterem Fall ist die Gefahr einfach unübersehbar, dass die Nutzschicht (damals <4mm) beim nächsten Schliff unbeabsichtigt doch zwangsgeführt bis auf die Mittellage entfernt wird (bedeutet: Totalschaden) oder aber die Verleimung kann sich alterungsbedingt zwischen Mittellage und Deckschicht ablösen.
Bei einem alten Mehrschichtparkett geht die Tendenz also zum Rückbau.
------
Ein altes Massivparkett hat eine Lebenserwartung von mindestens 80 Jahren.
Dass Fugen zwischen den Stäben oder Dielen entstehen, das ist üblich und wird im Zuge einer Parkettrenovierung durch Auskitten optisch neutralisiert.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei Massivholz im Laufe der Jahre der Klebstoff alterungsbedingt seine Klebkraft nicht mehr innehat, sollte bei den lose klingenden Stäben (darauf hattest Du hingewiesen) einmal nachgeschaut werden, wo die Bruchzone ist und wie sie aussieht.
Das kann ein Parkettlegermeister sicherlich beurteilen (wobei natürlich die Neutralität der Aussage gewissen wirtschaftlichen Gedanken unterworfen werden könnte....).
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Deine Frage:
"Wie finde ich heraus, ob man den Boden überhaupt nochmal abschleifen kann?"
ist bei Mehrschichtparkett nicht einfach zu beantworten, aber wichtig, bei Massivstäben oder -dielen wäre das gar kein Thema.
Sagen wir es einfach einmal so:
Wenn es sich um ein altes, bereits einmal renoviertes Mehrschicht-/Fertigparkett handeln würde, ist durch das erneut anstehende/geplante Schleifen ein Risiko eines Parkettschadens für Dich wie auch für den ausführenden Handwerker unverkennbar gegeben!
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MfG: KlaRa
N
Neige
20.03.16 13:37
Neckarweg schrieb:
Wenn die Raumhöhe eh schon bei nur 236 cm liegt, wie komme ich dann zu einem schönen Holzboden, ohne zu viel Raumhöhe zu verlieren?
In dem du entweder aus Mehrschichtparkett 2-Schicht oder 3-Schicht Landhausdielen wählst.
Beide sind für die Verklebung geeignet und in verschiedenen Höhen zu haben.
3-Schicht findet eher bei schwimmender Verlegung Anwendung
2-Schicht wird immer verklebt.
Achte auf die Nutzschicht, die sollte mind. 4mm betragen (läßt sich öfter abschleifen). Die Aufbauhöhe ist unterschiedlich, aber ab 10mm zu haben. Haro bietet z. B. an: Nutzschicht cc.5mm, Gesamtaufbauhöhe 12mm.
Neckarweg schrieb:
Kann man als Laie mit Aussicht auf Erfolg [....]Holzboden fest verkleben?
Wenn man keine linken Hände hat sicher. Wichtig dabei ist, sich strikt an Vorgaben der Hersteller zu halten (Kleber, Zahnspachtel, Vorbereitung Untergrund....)
Neckarweg schrieb:
Wenn Dielen, dann in allen Wohnräumen, aber einzeln
Ja, in aller Regel sind die Dehnfugen im Estrich auch die Fugen, die der Parkett dann haben sollte
Neckarweg schrieb:
oder durchgehend, sozusagen an einem Stück
Meines Erachtens sollte das nicht sein, ausser, der Estrich weist keine Dehnfugen auf. Dann geht dass bis zu einer bestimmten Fläche.
Der User @KlaRa kann hier sicher als Fachmann mehr dazu sagen.

Soweit mal von mir.
N
Neige
20.03.16 13:49
KlaRa schrieb:
Die Antwort auf die Frage "Raus und Neu - oder - Aufarbeiten/Renovieren" sollte einerseits davon abhängig gemacht werden, ob der Parkettboden aus Massivholz besteht
Gerade weil @Neckarweg über lose Stellen schrieb bin ich persönlich der Meinung, dass sich da der Boden bereits an mehreren Stellen "gelockert" haben könnte. Läßt sich ja feststellen.
Meine Erfahrung hat gezeigt dass, werden die Fugen wieder dicht gemacht, diese mit der Zeit wieder herausgedrückt werden.
Sicher schwer von der Ferne zu beurteilen, weswegen es klar besser ist, den Fachmann zu Rate zu ziehen, der das vor Ort unter Augenscheinnahme beurteilen kann.
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