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ᐅ Grundstück in Neubaugebiet gefunden - Jetzt bauen?


Erstellt am: 29.02.16 22:45

Planar29.02.16 22:45
Guten Abend,
ich würde mich über euere Meinung hierzu freuen und wir fragen uns ob es Sinn macht.

Freundin (26) und Ich (29) wohnen in Frankfurt am Main.
Wir verdienen zusammen 3200€ (Sie 1500€ und ich 1700€+WG,Zuschläge) und die Jobs sind unbefristet seit mehreren Jahren.
Für die Miete zahlen wir warm 900€. Weitere Ausgaben betragen 1500€. Darin ist alles enthalten (Urlaub, Auto-Kosten, Versicherungen, Internet, Handy's, Strom, Essen, Kredit).
Wir sparen jeden Monat 800€.

Wir haben ein Grundstück (400qm²) in einem Neubau-Gebiet gefunden für 72.000€ inkl. Erschließungskostenanteil für Kanal und Straßenbau einschließlich des Endausbaus und der Straßenbeleuchtung, sowieso die grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren. Noch zu zahlen wären die Kosten der verschiedenen Versorgungsträger (Wasser, Strom, Telekommunikation u.a.).
Das Grundstück befindet sich in einem kleinen Ort ohne Schule, Bäcker, Supermärkte usw. Die Nachbarorte sind 1~2km entfernt und haben dagegen eine gute Infrastruktur.
Das Ganze befindet sich ca. 20km weit von Frankfurt am Main. Gute Anbindung auf die Autobahn und in 18 Minuten in der Stadt Frankfurt.

Ein Bauunternehmen haben wir noch nicht.

Wir würden mit 120 bis 140qm² Wohnfläche auskommen.

Ein Eigenkapital von 20.000€ ist vorhanden.


Mit wieviel Baukosten könnten wir hier rechnen?
Wastl01.03.16 07:44
Zwischen 300 k€ und 5.000 k€ - Kommt drauf an,...
Was wollt ihr bauen, was dürft ihr bauen, was müsst ihr bauen (Bebauungsplan). Der sollte schon verfügbar sein - lest den mal durch und versucht ihn zu verstehen.
Wie wollt ihr bauen (Eigenleistung, Massiv, Fertighaus).
Wie groß soll es werden, mit Keller mit Luxus?
Schaut mal in die anderen Themen, da werden immer wieder Hausgrößen und Kosten dargestellt.

3.200 € sind nicht sonderlich viel - sind Kinder geplant? Wenn ja wird das eine echte Herausforderung.
Musketier01.03.16 09:49
Ich persönlich glaube nicht, dass das was wird.

Grundstück + Nebenkosten ca. 80TEUR
Baunebenkosten ca. 35TEUR
Haus 130m x 1600EUR/m^2= 208TEUR
Bemusterungskosten 10TEUR
Malerarbeiten 10TEUR
Garage 10-15TEUR
Außenanlagen 10-20TEUR
Summa Summarum rund 370TEUR

Eigenkapital geht für Küche Umzug Möbel etc drauf.
Finanzierungssumme also 370TEUR x 5% Annuität / 12 = Rate von ca. 1540EUR
dazu kommen Hausnebenkosten von ca. 300EUR
Gesamtbelastung = 1840EUR

Sparleistung 800EUR
Miete 900EUR
verfügbares Kapital = 1700EUR


Dazu wage ich zu bezweifeln, dass in den 1500EUR Ausgaben irgendwelche Rücklagen für Reparaturen/Neuanschaffungen eingeplant sind, ansonsten hättet ihr vermutlich mehr als 20TEUR Eigenkapital.
Das Thema Kind hatten wir schon usw.
Steffen8001.03.16 12:11
Einkommen erhöhen, Babys machen und Sparen Sparen Sparen 🙂
Sparstrumpf01.03.16 14:02
Eigenkapital erhöhen würde ich auch sagen.
Einkommen erhöhen wäre mit Sicherheit auch toll, aber mit am schwersten umsetzbar!
Vanben01.03.16 19:17
Sparen macht hier doch nur Sinn, wenn die beiden in 10+ Jahren immer noch zu identischen Konditionen bauen könnten.

Wie Musketier schon zu Recht bemerkt hat, dürfte die "tatsächliche" Spar-Rate noch unterhalb von 800,- Euro liegen und damit müssten in Zukunft nicht nur steigende Grundstücks- und Immobilienpreise sowie ggf. steigende Mietzahlungen kompensiert werden, sondern darüber hinaus auch noch ein sehr wahrscheinlich höherer Darlehenszins ab 2026. Am Ende fließen effektiv irgendwas um 300,- Euro mtl. ins Eigenkapital und dann kann sich jeder bezogen auf die obige Rechnung überlegen, wie lange die beiden sparen müssten. Und da sind die höheren Mobilitätskosten durch die Pendelei auch noch nicht berücksichtigt.

Fairerweise dürfte der Rat hier nur lauten: "Ansprüche reduzieren". Am Einkommen kann man selbst meist wenig drehen...
Ich würde mir ohnehin überlegen, ob ich mich für ein "einfaches" Haus mit umlaufender Rasenkante in einem Ort ohne jede Infrastruktur wirklich ~35 Jahren "krumm" machen wollte.
eigenkapitalgrundstückeinkommenmietestrominfrastrukturrate