Frage an die Steuerungsexperten: Das Konzept des EIs ist mir weitreichend klar. Wir haben hier bislang nur den "unteren" Teil des Regelfeldes betrachtet, weil der eingestellte Startwert im Schwachlastbetrieb wegen der begrenzen Modulationsfähigkeit einer WP ein sehr relevanter Parameter für die Länge der Laufzeitinterwalle des Kompressors darstellt und damit direkt die Anzahl der Kompressorstarts beeinflusst werden. Und so habe ich auch bei mir zugunsten längerer Laufzeiten/weniger Starts den Standardwert von "Kompressorstart Heizen ab" von -60 auf -100 Gradminuten verändert.
Welche Auswirkungen hat diese Einstellung aber auf der "anderen" Seite des Regelfelds, d.h. Richtung Volllast? Ich frage deswegen, weil meine Anlage während der letzten kalten Nächte mit hoher Luftfeuchtigkeit und entsprechend häufigem Enteisen überwiegend am anderen Ende des Zählbereichs von -180 Gradminuten gearbeitet hat, manchmal auch ein paar Grandmiunten mehr (also z.B. -175). Im Grunde sagt das doch, dass permanent ein Wärmedefizit vorhanden ist, oder? Was ist eigentlich das Regelungsziel: einfach nur die Soll-Temp (die erreicht die Anlage selbst bei -8 Grad ohne Heizstab, nachdem ich neue Fenster bekommen habe) oder ein bestimmter EI-Wert, z.B. der eingestellte Startwert?
Wer kennt sich aus?!