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indemar

Zisternenüberlauf in einen Sickerschacht

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Hallo,

ich mache mir grade Gedanken um die Dimensionierung der Zisterne und dem angeschlossenen Sickerschacht. Laut Berechnungen ist wohl eine Zisterne mit etwas mehr als 3000 Liter ausreichend (Regenwasser vom Dach). Würde trotzdem zu etwas mehr Puffer gehen und so um die 4-5000 Liter denken. Nun stellt sich mir die Frage, wie der nachfolgende Sickerschacht zu planen ist? Es gibt so Kunststoffschächte mit 140 Liter um 160€, der nächste Sprung ist dann gleich 500 Liter um die 350€ und nochmal 900 Liter bei ca. 430€. Jemand eine Idee, oder nutzt selber so eine Kombination? Eine Einleitung in den RW Kanal sollte eher nicht erfolgen.

Danke!
 
Kommt auf die Randbedingungen an. Wird eine Versickerung auf dem eigen Grundstück gefordert oder darfst du auch einleiten? Was wurde in der Baugenehmigung angegeben?
Der Extremfall wäre Versickerun gauf eigenem Grund und Nachweispflicht gegenüber der Wasserbehörde.
Dann brauchst einen rechnerischen Nachweis, das bei einem Starkregenereignis und voller Zisterene das Wasser über die durch ein Baugrundgutachten nachgewiesene Versickerungsfähigkeit auch noch wegkommt.

Kräht kein Hahn danach kannst einfach mal ein Loch graben und Wasser reingießen und dann messen wie lange es dauert bis das versickert, mehrfach wiederholen bevor man misst.
Dann kannst rechnen was bei deinem Dach in einer Stunde maximal runter kommt und danach den Sickerschacht auslegen.
 
Bodengutachten sagt: das die Verisckerung aus dem Überlauf einer Zisterne möglich ist und kann mit einem vertiakalen Bauwerk (Sickerschacht) realisiert werden.

BPlan sagt: RW wird innerhalb des Baugebietes gefasst und abgleietet (damit ist wohl der RW Kanal gemeint?), bzw. auf dem Grundstück versickert. Wird nur mit diesem einem Satz drauf eingegangen.

Baugenehmigung steht noch aus. Im Antrag wurde geschrieben Zisterne und Sickerschacht
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Auf unserem Grundstück haben wir eine der rechnerischen Versiegelungsfläche entsprechende Rigole eingebaut. Auf dem Weg dorthin ist die Zisterne einfach als "Zwischenlager" eingesetzt. werde einfach genehmigt. Überlauf ist also kein Problem, geht in die Rigole.
 
Hallo,

ich muss hier nochmal eine Frage loswerden:

Wenn der Überlauf einer Zisterne in den RW Kanal geht, ist das dann als eine direkte Anbindung machbar, oder muss da auch ein Revisonsschacht dazwischen sein, oder ist das bei RW nicht erforderlich (sondern nur bei RW)? Ist so ein Schacht "Gesetz", oder wonach richtet sich das?

Danke!
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Die gesetzlichen Vorgaben kenne ich nicht. Aber selbst wenn ein Anschluss im freien Gefälle möglich wäre, würde ich optional über einen nachgeschalteten Revisionsschacht (evtl. nur Kunststoff DN 400 falls keine Befahrbarkeit gefordert) mit Rückschlagsicherung nachdenken.

Wobei sich im Rückschlagsfall dann noch die Frage stellt, wohin mit dem überschüssigen RW. Also evtl. noch einen Notüberlauf bspw. in die vorhandene Versickerung einplanen
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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