zentraler Raumtemperaturregler für ERR der FBH

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Ja du hast einen Denkfehler.

..

Die einzige Stelle an der die Temperatur ,nach erfolgreichem thermischem Abgleich, geregelt werde sollte ist die Heizkurve der Wärmepumpe.
Das ERR laut EnV vorgeschrieben ist, wird diese auch vom GU eingebaut. Dh. es müssen laut Vorschrift Regler/Fühler in jedem Raum!

Den thermischen Abgleich kann ich auch mit Funkthermostaten übernehmen ( oder deaktiviere diese halt und mach es manuell ) und dann diese deaktivieren \entkoppeln
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Alessandro
Du stellst einmal am Verteilerkastender FBH den Durchfluss für jeden Raum ein mit der dieser Raum seine normale Solltemperatur erreicht.

Such dazumal nach thermischer Abgleich um den Vorgang genau zu verstehen.

Mal angenommen deine Solltemperatur wäre 21 grad wie in deinem Beispiel.
Der Raum hat jetzt auch 21 Grad.

Dann passiert vereinfacht gesagt folgendes:
Das Heizwasser kommt mit der passenden Vorlauftemperatur an , da der Raum schon 21 Grad hat kann das Heizwasser keine Wärme mehr an den Raum abgeben und fließt mit derselben Temperatur wieder raus.
Das Wasser kommt wieder bei der WP an und hat fast keine Temperatur verloren.
Nun kann das Wasser entweder in einen anderen Raum gehen und dort genutzt werden, oder die WP stellt fest das keine Abnahme erfolgt und reduziert die Leistung.
Ziel bei einer WP ist immer diese möglichst lang bei möglichst kleiner Leistung laufen zu lassen.

wenn du das nun über Thermostate regelst passiert vereinfacht Folgendes.
Heizwasser läuft , Thermostat regelt ab,
Die Durchflussmenge wird deutlich reduziert da mindestens ein Raum fehlt.

Hier kann es schon passieren das die WP auf Störung geht da der Mindestdurchfluss nicht erreicht wird.

Wärmepumpe schaltet aus da keine Wärmeabnahme mehr erfolgt.
Thermostat merkt die Raumtemperatur sinkt und gibt Zufuhr frei WP springt an mit voller Leistung läuft 2-3 Minuten und wird vom Thermostat wieder ausgebremst.

und schon hast du eine WP die zig Starts pro Tag hinlegen muß, und schneller verschleißt.

Die beste Regelung ist immer die interne der WP oder des Brennwertgerätes.
 
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Ja Err müssen eingebaut werden wenn du keine Befreiung hast, aber du mußt sie ja nicht benutzen.
Stellmotoren abschrauben, Durchfluss einmal einregeln und dann über Heizkurve arbeiten.
 
@T_im_Norden
das leuchtet mir alles ein. Allerdings habe ich gerade in der Übergangszeit häufig unterschiedliche Temperaturen durch Fremdeinträge in den Räumen, durch die bei geringer Außentemperatur unnötig Energie vernichtet wird, da die WP zu hohe Vorlauftemperaturen bereitstellt.
Gerade im modernen Neubau mit sehr großen Fensterflächen passiert das regelmäßig.

Deiner Erläuterung, dass die WP auf Störung geht wenn die Mindestdurchflussmenge nicht erreicht wird, verstehe ich nicht.
Das würde demnach ja dann auch passieren wenn die WP im Sommer nur das Brauchwasser aufheizt bzw. Das 3-Wege Ventil den kompletten Heizkreis sperrt.
Es würde ja wenig Sinn machen eine ERR vorzuschreiben bei der die WP aufgrund der nicht erreichten Mindestdurchflussmenge regelmäßig auf Störung geht, weil zB alle Schlafräume keine Wärme anfordern und die Heizkreisventile geschlossen sind.
Die WP springt auch nicht mit voller Leistung an wenn vom Raumthermostat ein Delta-T von 0,5°C kommt.

Permanenter Durchfluss durch geöffnete Ventile bedeutet auch dass die Pumpe nie auf niedrigerer Leistung arbeiten kann.

Natürlich hat eine ERR bei einer FBH nie und nimmer den Vorteil den sie bei Radiatoren oder Klimaanlagen hat, aber sie hat dennoch (gerade in der Übergangszeit die hohe AT Schwankungen hat) ihre Berechtigung.
 
Deshalb schreiben die Hersteller bei den meisten WP ja auch Pufferspeicher vor.

Hast du in der Übergangszeit schonmal versucht die Heizkurve anzupassen ?
Das hilft oft.

Pumpen sind heute sowieso automatisch geregelt und der Volumenstrom sollte zur WP passend ausgelegt sein.

Bei der WW hat die WP meist einen hohen Volumenstrom.
 
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