Tags dieser Seite in anderen Beiträgen

Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
116
Gäste online
984
Besucher gesamt
1.100

Statistik des Forums

Themen
29.613
Beiträge
381.869
Mitglieder
47.243

Zeit für einen Hund

4,80 Stern(e) 4 Votes
Tags dieser Seite in anderen Beiträgen
Also wir brauchen jeden Tag ca. 3 bis 4 Stunden. Das sind Spaziergänge, Fütterung, einfache Aufmerksamkeit (spielen, streicheln ect.).
Jedoch lohnt es sich einen Hund zu haben, der freut sich immer riesig, liebt einen und ist der beste Freund & Familie
 
ach wenn der/die TE es nicht mehr lesen wird..
Ich kann nur sagen, ich selbst habe wegen meiner Ausbildung eine 40h-Woche und habe seit 1,5 Jahren eine mittlerweile 9jährige Hündin. Ich habe sie damals via Ebay Kleinanzeigen gefunden und mich sofort verliebt. Da es sich in ihrem Fall um ein älteres Tier handelt, ist es nicht "so" schlimm, dass sie dann eben 9h/Tag allein zuhause ist. An den wenigen Tagen wo ich zuhause bin, hat sie sich mittlerweile angewöhnt mich in diesem Zeitraum weitestgehend zu ignorieren und zu schlafen ;)
Allerdings sollte man sich zB keinen Welpen zulegen, wenn man selbst als Besitzer nicht zuhause sein kann oder nur früh morgens und spät abends. Natürlich kann man einem Hund angewöhnen allein zu bleiben und z.B. auf den Garten aufzupassen, aber das geht nicht von heute auf morgen und das macht der Hund auch selten von sich aus. Wenn man keine Zeit hat, wäre eine Alarmanlage vermutlich die bessere Variante.
 
Genügend Zeit findet man für so ein Tier wenn man es liebt... ich denke, dass muss jeder für sich allein entscheiden. Grundsätzlich ist das mit dem Garten nicht verkehrt, dann ist zumindest für Auslauf gesorgt und es geht drinnen auch nichts daneben und ein Hund, der bereits erwachsen ist, gewöhnt sich durchaus gut daran, wie man zuhause ist. Wirklich ratsam ist es allerdings wirklich nicht einen Welpen in den ersten Monaten viel allein zu lassen, da haperts dann nämlich ganz schön mit der Erziehung und zu der Zeit ist auch eine Hundeschule ratsam, damit der Kleine andere Hunde kennenlernt und wie er sich zu verhalten hat. Sich Testweise für ein paar Wochen einen Hund zuzulegen, um zu sehen, ob das klappt, ist daher keine dumme Idee, könnte allerdings dazu führen, dass man ihn dann eh nicht mehr weggeben will.
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Wie schon viel geschrieben sollte sich der Mensch folgende Fragen überlegen:

  • Habe ich Zeit für ein Tier (wie für ein Kleinkind)?
  • Bin ich mir sicher, welche Aufgaben und Verantwortungen ich damit übernehme?
  • Will ich mich im privaten und urlaubstechnischen Dingen einschränken?
  • Welcher Hund, welche Rasse passt zu mir bzw. in mein Umfeld? Hausgröße, Grundstück usw.
  • Vielen Leute gehen mit der Mode und machen einen großen Fehler damit, da die Gegebenheiten für das Tier nicht vorhanden sind.

Zu meinem Tagesablauf in einem aktuell 4 Personenhaushalt:

  • 4:45 Uhr Wecker, 30 min Spaziergang mit dem kleinen (Siehe Bild).
  • Hund war bis vor kurzem von 8-12 Uhr Vormittags allein.
  • Am Abend Spaziergang ca. 1Std.
  • Die zwischenzeitlichen Beschäftigungen rechne ich nun gar nicht. Kann man nicht aufzählen.
  • Am Wochenende ca. 8 Uhr und 1 Std. Spaziergang.
seit geraumer Zeit auch ein Rentner im Haushalt, darum hat sich bisschen etwas geändert.
  • Nachmittags gehen die Rentner im Haus, da ich mittlerweile oft bis spät 18/19 Uhr in der Arbeit bin. am
  • Wochenende Nachmittags 1-2 Std. Spaziergang. Dort bekommt man auch selbst den Kopf etwas frei und genießt es irgendwann.
  • Hinsichtlich der Urlaube wird sich mit den anderen Personen im Haus mittlerweile auch abgestimmt oder man fährt in den Urlaub wo man Ihn mit nehmen kann.
  • Wichtig, was oft unterschätzt wird, hat der Hund keine feste Bezugsperson wird er immer machen was er will und damit wird man nicht glücklich!

Was ich, wie hier schon oft geschrieben wurde so bestätigen kann, die ersten Wochen und Monate sind mit das wichtigste.
Gerade in Hinblick auf Thema "Stubenreinheit", spazieren gehen an der Leine, Verhalten mit fremden Menschen und vor allem anderen Hunden. Da ist Erziehung das A & O und durch nichts zu ersetzen.
Auch was meiner Meinung nach viele unterschätzen ist das verhätscheln mancher Tiere, welche somit im Umgang mit anderen Tieren oder Menschen sich immer im Vordergrund fühlen, was schnell nach hinten los gehen kann.

Letzter Punkt sind evtl. kosten (abgesehen vom Futter). Ich spreche von Tierartzkosten, welche im schlimmsten Fall für eine OP in die hunderte von Euros gehen können.

Ein Hund ist ein Begleiter fürs Leben und eben nicht ein Ding was man sich in die Ecke stellen kann und gut aussieht. Sondern es ist ein Familienmitglied, welches für einen in schlechten und guten Zeiten da ist. --> bei einem Wachhund, mag das wieder anders aussehen dennoch wäre es für mich persönlich nicht anders.

Und BITTE, kauft nicht irgendwie die Tiere sondern informiert euch vorher! :( wird viel zu sehr vernachlässigt. Ich habe damals 3 Züchter in ganz Deutschland besucht und mich von den Verhältnissen vor Ort informiert, bis ich mich für meinen jetzigen entschieden habe.

TIPP: Manche Züchter behalten sich das Recht vor, den Hund bis zu einer Überprüfung der Örtlichkeiten von ein paar Monaten den Hund zurück zu kaufen. Unsere Züchterfamilie war nach 4 Monaten bei uns vor Ort und war begeistert wie sich der kleine Entwickelt hat und wie es ihm ging.

Ach ja.. man merkt das Thema beschäftigt mich sry ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ähnliche Themen
08.07.2020Bunter Garten-Plauder-Bilder ThreadBeiträge: 775
21.05.2019Womit den Garten "abtrennen"?Beiträge: 12

Oben