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Wohnungskauf trotz geplanten Hauskauf in 3-4 Jahren?

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Hallo zusammen,

wir stehen kurz vor der Entscheidung unsere aktuelle Mietwohnung von unserem Vermieter abzukaufen. Kaufpreis wären 190t€ für 95m². Wir wohnen seit fast 3 Jahren hier und kennen die Wohnung und die Gegend. Der Preis wäre leicht unter dem aktuellen ortsüblichen Preisen.

EK ist vorhanden (Aktueller Wert nach dem Corona Crash 140t€). Wir planen aktuell 75t€ als EK einzusetzen und haben ein Finanzierungsangebot mit 0,49% für 128t€ (9 Jahren Zinsbindung), Rate 700€, was unser aktuellen Kaltmiete entspricht.

Wir sind verheiratet (beide 30) und haben zwei Kinder (4 und 1). Ein Kind ist noch in 4-5 Jahren geplant. Ich bin Alleinverdiener mit 4000€, hinzu kommen 408€ Kindergeld sowie Bonuszahlungen von jährlich netto 5000€ (Höhe zukünftig unsicherer in der aktuellen Zeit, aber zumindest anteilig).

Wir hatten ursprünglich geplant ein EFH oder DHH zu bauen, aber uns ist das Risiko aktuell zu groß und die Preise im Neubaugebiet scheinen uns persönlich überhitzt. Die Wohnung würden wir als Übergangslösung noch 3-4 Jahre bewohnen, danach als Kapitalanlage vermieten wollen und ein EFH/DHH in der Gegend kaufen. Wir hoffen mal, dass sich die Aktienkurse etwas erholen und mit unserer aktuellen Sparrate von etwa 1000€ pro Monat hätten wir mindestens 90t€ wieder zusammen. Hinzukommen würde noch ein Zuschuss aus den Familien von 40t€, sodass wir mir 130t€ EK das zweite Projekt starten könnten. Unser persönliches Limit liegt dann bei 420t€.

Jetzt ist die Frage, ob jemand ein ähnliches Szenario gewagt hat und seine Erfahrungen mit uns teilt. Wie reagieren die Banken auf eine zweite Immobilienfinanzierung dem Einkommen? Verbauen wir uns damit etwas oder übersehen wir irgendwo etwas bei der Entscheidung?

Vielen Dank für die Rückmeldungen.
 
Jetzt ist die Frage, ob jemand ein ähnliches Szenario gewagt hat und seine Erfahrungen mit uns teilt. Wie reagieren die Banken auf eine zweite Immobilienfinanzierung dem Einkommen? Verbauen wir uns damit etwas oder übersehen wir irgendwo etwas bei der Entscheidung?
Grundsätzlich gut machbares Projekt. Wenn Ihr aber vermieten möchtet, sprecht mit einem Steuerberater - möglichst hoch finanzieren mit möglichst geringer Tilgung (max. 2%, besser 1%), da ist die Verzinsung der Finanzierung eher zweitrangig. Ach ja, sobald Ihr dann baut, gibt es auch genug Steuersparmöglichkeiten ;-)
Da sich das Investment bei Vermietung selbst trägt, ist doch alles gut. Gutes Einkommen, EK vorhanden. Los geht´s.

Ich sehe keinerlei Probleme dabei. Schlimmstenfalls bleibt Ihr dort wohnen.
 
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In unserer Gegend gab es einige Baugebiete der Gemeinde, wo bei der Grundstücksvergabe der vorherige Besitz von Immobilien ein Ausschlusskriterium war.

Bei Baukindergeld genauso.

Der Staat bestraft also Leute, die frühzeitig erstmal eine kleine immobilie zulegen.

Das wäre für mich aber kein wichtiger Grund, auf den Kauf der Wohnung zu verzichten. Nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Die Wohnung ist im Zustand vermietet weniger wert als unvermietet, und ihr als aktuelle Mieter seid da in einer guten Verhandlungsposition.. Ruhig machen, wenn die Wohnung gut ist.
 
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