Wohlfühlklima Heizung plus/Proxon&Bien Zenker, Kosten&Leistung

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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    13
Eigenes Nachrechnen verhilft oft zur Eigenberuhigung, Messen tatsächlicher Ergebnisse dagegen meist zur Ernüchterung
Genau das ist fachlich falsch!

v.g.
Hallo,

wenn ich die erzeugte Wärmeleistung (Heizung + WW) lt. Anzeige durch den Verbrauch lt.
geeichtem Stromzähler teile, komme ich doch auf die JAZ? Dieser Wert stimmte sogar
fast genau mit der Anzeige der WP überein.

Und darin sind bereits der Strom für die Sole- und die Umwälzpumpe dabei.

Wärmeerzeugerthema: fachlich mag das falsch sein – keine Ahnung, bin nur Laie –
aber in der Praxis hab ich Recht

MfG
 
...wenn ich die erzeugte Wärmeleistung (Heizung + WW) lt. Anzeige durch den Verbrauch lt.
geeichtem Stromzähler teile, komme ich doch auf die JAZ?
Wer zeigt die erzeugte Wärmemenge, nicht -Leistung! an..? Ein integrierter, Software gesteuerter WMZ des Herstellers , oder ein unabhängiger, externer WMZ?
...aber in der Praxis hab ich Recht
Ja, weil Du zig WP- bzw GBW-Anlagen unter völlig unterschiedlichen Randbedingungen geplant bzw. betreut hast !
Deine Erkenntnisse mögen vielleicht? für Dein BV zutreffend sein, eine allgemeine Handlungsvorschrift hiervon für jedweden anderen Anwendungsfall abzuleiten, bedeutet jedoch ein Groschengrab!

v.g.
 
Wer zeigt die erzeugte Wärmemenge, nicht -Leistung! an..? Ein integrierter, Software gesteuerter WMZ des Herstellers , oder ein unabhängiger, externer WMZ?
Ja, weil Du zig WP- bzw GBW-Anlagen unter völlig unterschiedlichen Randbedingungen geplant bzw. betreut hast !
Deine Erkenntnisse mögen vielleicht? für Dein BV zutreffend sein, eine allgemeine Handlungsvorschrift hiervon für jedweden anderen Anwendungsfall abzuleiten, bedeutet jedoch ein Groschengrab!

v.g.
Hallo,

insoweit hast du Recht. Einen externen WMZ habe ich nicht. Wie könnte ich so etwas realisieren? Also Heizung und WW erfassen? Kosten?

Ich hab mir wirklich darüber noch keine Gedanken gemacht – wieso die erzeugte Wärmemenge nicht stimmen sollte. Ich war mit den in 2012 entstandenen Kosten von 41,-€/Monat für Heizung und WW bei 4 Personen, knapp 200qm beheizter Fläche im kalten Oberfranken sehr zufrieden.

Den konkreten Bezug auf MEIN Haus habe ich doch immer deutlich gemacht und auf MEINE Erfahrungen im Neubaugebiet hier und im Bekanntenkreis hingewiesen. Da laufen teilweise Wärmepumpen und die Leute wissen Nichtmal was Sie da genau im Keller haben – oder im Garten stehen. Ich hab da schon hin und wieder mal bzgl. Einstellungen (Heizkurve, WW-Bereitung) ausgeholfen

MfG
 
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Hallo,
..insoweit hast du Recht. Einen externen WMZ habe ich nicht. Wie könnte ich so etwas realisieren? Also Heizung und WW erfassen? Kosten?
Generell bieten heute sämtliche WP Hersteller mit der Regelung, "WPM" (Wärmepumpenmanager) an. Ob diese physikalisch tatsächlich richtig messen, dürfte dem Einfallsreichtum des Betriebers obliegen!
Besonders bei LWP ist die Gefahr, dass hier geschönte Ergebnisse vorgezeigt werden, besonders hoch, denn rückwärtszählen können WMZ i.d.R. nicht!
Ist man mit dem vorhandenen Verbrauch zufrieden bzw. kann man damit uneingeschränkt leben, lohnen sich "Optimierungen", insbesondere wenn investbelastet, oftmals nicht.
Entspricht der reale Verbrauch ca. dem, des auf Grundlage des tatsächlichen Bedarfs ermittelten, muß man sich um +/- 15% keine Gedanken machen. Diese Toleranz wird meist von der Klimabereinigung ausgeglichen (aufgefressen)).
Sicherlich lassen sich ein paar % besser bei nahezu jeder Anlage realisieren- nur mit welchem investiven Aufwand?
Bei meiner Gutachtertätigkeit habe ich mit Anlagen zu tun, wo der Verbrauch bis zu 2,5...3 mal so hoch ist, wie eigentlich notwendig wäre. Das ist eine vollkommen andere Liga!
...
Ich hab mir wirklich darüber noch keine Gedanken gemacht – wieso die erzeugte Wärmemenge nicht stimmen sollte. Ich war mit den in 2012 entstandenen Kosten von 41,-€/Monat für Heizung und WW bei 4 Personen, knapp 200qm beheizter Fläche im kalten Oberfranken sehr zufrieden.
Das ist sicherlich ein gutes Ergebnis. Allerdings sollte man die Verbrauchskosten auch stets ins Verhältnis zu übrigen Kosten setzen. Hierzu zählen Zinsbelastungen, Tilgung, Abschreibungen, Inflation...etc.
...Da laufen teilweise Wärmepumpen und die Leute wissen Nichtmal was Sie da genau im Keller haben – oder im Garten stehen. Ich hab da schon hin und wieder mal bzgl. Einstellungen (Heizkurve, WW-Bereitung) ausgeholfen
Damit hast Du Denen sicherlich einen guten Dienst erwiesen, denn nicht selten laufen Anlagen auf "Werkseinstellung"!

v.g.
 
Hallo,

Generell bieten heute sämtliche WP Hersteller mit der Regelung, "WPM" (Wärmepumpenmanager) an. Ob diese physikalisch tatsächlich richtig messen, dürfte dem Einfallsreichtum des Betriebers obliegen!
Besonders bei LWP ist die Gefahr, dass hier geschönte Ergebnisse vorgezeigt werden, besonders hoch, denn rückwärtszählen können WMZ i.d.R. nicht!
Ist man mit dem vorhandenen Verbrauch zufrieden bzw. kann man damit uneingeschränkt leben, lohnen sich "Optimierungen", insbesondere wenn investbelastet, oftmals nicht.
Entspricht der reale Verbrauch ca. dem, des auf Grundlage des tatsächlichen Bedarfs ermittelten, muß man sich um +/- 15% keine Gedanken machen. Diese Toleranz wird meist von der Klimabereinigung ausgeglichen (aufgefressen)).
Sicherlich lassen sich ein paar % besser bei nahezu jeder Anlage realisieren- nur mit welchem investiven Aufwand?
Bei meiner Gutachtertätigkeit habe ich mit Anlagen zu tun, wo der Verbrauch bis zu 2,5...3 mal so hoch ist, wie eigentlich notwendig wäre. Das ist eine vollkommen andere Liga!
Das ist sicherlich ein gutes Ergebnis. Allerdings sollte man die Verbrauchskosten auch stets ins Verhältnis zu übrigen Kosten setzen. Hierzu zählen Zinsbelastungen, Tilgung, Abschreibungen, Inflation...etc.

Damit hast Du Denen sicherlich einen guten Dienst erwiesen, denn nicht selten laufen Anlagen auf "Werkseinstellung"!

v.g.
Guten Morgen.

Vielen Dank für deine Erklärungen.

WMZ: meinst du damit, dass sich bei meinem Verbrauch/meiner Anlage aufgrund des überschaubaren Verbrauchs und des Invests die Installation eines externen WMZ ökonomisch nicht rentiert?

Ja, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Knapp 2500 KW/h Verbrauch (um die 12000 KW/h tats. Bedarf bei einer JAZ von 4,8 inkl. Pumpen) gehen für unser Haus mit der beheizten Fläche, Bewohneranzahl und Lage wohl in Ordnung. Ob sich der Invest gelohnt hat… Hier gibt es ganz gute Rechner – z.B. bei hoorter.de. Unter realistischen Zahlen bin ich nach ca. 16 Jahren gleichauf mit Gas. Allerdings, ob die WP so lange hält (hast du hier Erfahrungen?), ist die Frage – hier stünde neuer Invest an. Andererseits hält die Quelle theoretisch „ein Hausleben lang“. Und wie sich die Energiepreise Entwickeln - nobody knows.

Tja, Nachbarschaftshilfe wird hier gottseidank groß geschrieben. Die Währung ist exzellentes fränkisches Bier und Bratwürste

MfG
 
Hallo,
...WMZ: meinst du damit, dass sich bei meinem Verbrauch/meiner Anlage aufgrund des überschaubaren Verbrauchs und des Invests die Installation eines externen WMZ ökonomisch nicht rentiert?..
Eben genau das lässt sich nicht exakt sagen.
...Ja, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Knapp 2500 KW/h Verbrauch (um die 12000 KW/h tats. Bedarf bei einer JAZ von 4,8 inkl. Pumpen) ...
Wenn der Bedarf extern ermittelt wurde, sollte das passen. Sind die 12000 kWh eine reine Angabe eines WPM muß man hoffen, dass diese Angabe stimmt. Wie weit man sich auf Hoffnungen verlassen sollte, muß Jeder selbst beurteilen.
Bei meinen Planungen ermittle ich stets den tatsächlichen Bedarf (Leistung, Energie) vorab. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe:
1. Der Bauherr weiß mit welchen Verbräuchen, je nach technischer Lösung, er künftig leben muß.
2. Bei spürbaren Abweichungen, weiß man an welchen Stellen man "schrauben" muß/könnte.
... Unter realistischen Zahlen bin ich nach ca. 16 Jahren gleichauf mit Gas. Allerdings, ob die WP so lange hält (hast du hier Erfahrungen?), ist die Frage – hier stünde neuer Invest an.
Eine wesentliche "Krankheit" von Wirtschaftlichkeitsberechnungen (online). AfA, Zinsen u. Inflation werden gern vergessen Das kann Proportionen gewaltig verschieben. Bei SWP kann man sicher die Quelle bei der AfA aussen vor lassen, bei LWP gibt es keine zu berücksichtigende Quelle.
Es gibt WP aus den 80 zigern, die heute noch laufen. Andererseits erleben einige Bauherren bereits nach 2..3 Jahren einen Verdichtertod!
Der unmittelbare Zusammenhang mit dem Takten, dürfte dabei selbst einem Nichtfachmann auffallen.
Überdimensionierung der WE gehört heute nach wie vor, zu einer der Todsünden. Besonders kritisch bei nicht vollmodulierenden LWP.
"Viel hilft viel" stimmt hier besonders nicht, im Gegenteil, es schadet mitunter heftig!

v.g.
 

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