Hallo,
ich bin neuer Hausbesitzer mit einer alten Leitungsinstallation und wollte eure Einschätzung zu Dosieranlagen hören die man im Keller an der Hauptzuleitung nach dem Filter/Druckminderer anbringt.
Wir haben soweit keine extremen Probleme mit Rost (Wasser ist nicht braun, außer man stellt Hauptleitung ab). Es sammeln sich aber kleine Partikel in den Perlatoren, die wir ca. alle 2-4 Wochen tauschen müssen, da gefühlt doch viel raus kommt. Ich bin aber Leihe und weiß nicht genau was viel oder wenig ist.
Ein Leitungstausch kommt nicht in Frage, deswegen möchte ich die jetzigen Leitungen möglichst lange gut erhalten/pflegen und habe eben von Dosieranlagen (Phosphat Zugabe) gelesen.
Meine Frage: Helfen diese tatsächlich die Lebensdauer zu verlängern + die kleinen Rostpartikel im Wasser zu minimieren? Eurer Erfahrungen?
Zusätzlich wollen wir bei Zeiten eine physikalische Wasserenthärtung/umwandlung einbauen, aber das ist ein anderes Thema.
Eckdaten:
Haus BJ 1975
Leitungen wurden ca. 1993 erneuert, vermutlich verzinkter Stahl
Wasserhärte: "hart" 21dH
Gasheizung
Vielen Dank und Grüße aus Bayern
ich bin neuer Hausbesitzer mit einer alten Leitungsinstallation und wollte eure Einschätzung zu Dosieranlagen hören die man im Keller an der Hauptzuleitung nach dem Filter/Druckminderer anbringt.
Wir haben soweit keine extremen Probleme mit Rost (Wasser ist nicht braun, außer man stellt Hauptleitung ab). Es sammeln sich aber kleine Partikel in den Perlatoren, die wir ca. alle 2-4 Wochen tauschen müssen, da gefühlt doch viel raus kommt. Ich bin aber Leihe und weiß nicht genau was viel oder wenig ist.
Ein Leitungstausch kommt nicht in Frage, deswegen möchte ich die jetzigen Leitungen möglichst lange gut erhalten/pflegen und habe eben von Dosieranlagen (Phosphat Zugabe) gelesen.
Meine Frage: Helfen diese tatsächlich die Lebensdauer zu verlängern + die kleinen Rostpartikel im Wasser zu minimieren? Eurer Erfahrungen?
Zusätzlich wollen wir bei Zeiten eine physikalische Wasserenthärtung/umwandlung einbauen, aber das ist ein anderes Thema.
Eckdaten:
Haus BJ 1975
Leitungen wurden ca. 1993 erneuert, vermutlich verzinkter Stahl
Wasserhärte: "hart" 21dH
Gasheizung
Vielen Dank und Grüße aus Bayern
D
Draschamne31.07.19 13:20Wir haben solch eine Dosieranlage von unserem Vorbesitzer übernommen.
Die Wasserrohre sind von 1967, Stahlrohr verzinkt. Vor ca. 15 Jahren waren die Rohre wohl so zu, dass eine “Rohrleitungsreinigung” durchgeführt, und eine Dosieranlage eingebaut wurden.
Jetzt sind die Rohre wieder zu, wenn das Wasser ein paar Wochen steht, kommt es gelb-braun aus dem Hahn. Zumindest an den Hähnen wo überhaupt noch etwas rauskommt.
Wie haben jetzt alles aufgestemmt und die Leitungen erneuert, alles andere macht keinen Sinn. Die alten Rohre sehen von innen ziemlich eklig aus, ich bin froh dass die raus sind!
Also so eine Dosieranlage kostetvor allem viel Geld, den Nutzen würde ich eher in Frage stellen.
Ach so;
Unsere Wasserhärte ist Mittelhart, ich denke das ist auch nicht unwichtig zu wissen.
Die Wasserrohre sind von 1967, Stahlrohr verzinkt. Vor ca. 15 Jahren waren die Rohre wohl so zu, dass eine “Rohrleitungsreinigung” durchgeführt, und eine Dosieranlage eingebaut wurden.
Jetzt sind die Rohre wieder zu, wenn das Wasser ein paar Wochen steht, kommt es gelb-braun aus dem Hahn. Zumindest an den Hähnen wo überhaupt noch etwas rauskommt.
Wie haben jetzt alles aufgestemmt und die Leitungen erneuert, alles andere macht keinen Sinn. Die alten Rohre sehen von innen ziemlich eklig aus, ich bin froh dass die raus sind!
Also so eine Dosieranlage kostetvor allem viel Geld, den Nutzen würde ich eher in Frage stellen.
Ach so;
Unsere Wasserhärte ist Mittelhart, ich denke das ist auch nicht unwichtig zu wissen.
K
kleinesHaus8331.07.19 16:14Danke für dein Feedback.
Viel Geld ist relativ, ich denke gute 1000 EUR muss man einmalig investieren (+ Wartung + Dosiermittel).
Viel Geld ist relativ, ich denke gute 1000 EUR muss man einmalig investieren (+ Wartung + Dosiermittel).
D
Draschamne31.07.19 17:00Unsere Dosieranlage hat ca. alle zwei Monate eine Kartusche gefressen, da läppert sich dich recht schnell ein schönes Sümmchen zusammen. Und wie gesagt, ob die Anlage überhaupt einen messbaren Mehrwert hat wage ich zu bezweifeln. Ich kann nächste Woche mal ein Innenfoto der Rohre hochladen. Von einem Schutzfilm ist da nichts zu sehen, da klebt einfach nur schwarzer Schmock an den Wänden.
D
Draschamne05.08.19 20:30Hier die versprochenen Bilder. Bei dem Bild mit den zwei Rohren handelt es sich um zwei T-Stücke, von denen eines komplett zu ist.
So langsam fängt die Schlacke an zu korrodieren, vor ein paar Wochen war sie noch Schwarz.
Wir bereits geschrieben, eine Schutzfilm ist wenn dann nur im nicht sichtbaren Bereich vorhanden.


So langsam fängt die Schlacke an zu korrodieren, vor ein paar Wochen war sie noch Schwarz.
Wir bereits geschrieben, eine Schutzfilm ist wenn dann nur im nicht sichtbaren Bereich vorhanden.
K
kleinesHaus8306.08.19 11:49Vielen Dank, das schaut heftig aus.
ich würde auch eher komplett sanieren und alle Eisen/Gussrohre raus oder halt mit mit dem Schmodder leben, solange funktionell.
Gesundheitlich sähe ich da keine Gefahr. Bei meinen Eltern haben wir auch erst vor kurzem ne Entkalkungsanlage rausgeworfen. Verbindungsleitungen aus Guss sehen genauso aus
Wasserhärte ist dort aber sehr hoch und Enthärtungsanlage wurde erst nach 2 Jahrzehnten im Bestand nachgerüstet. Inwiefern dies nun schon vorhanden gewesen ist, bzw. wie es ohne die 15 Jahre mit Entkalkungsanlage aussähe, kann ich nicht beurteilen.
Die laufenden Kosten der Dosiermittel (da unterschiedlichste Rohrmaterialien) und Entsalzungtabletten waren bei gleichzeitig systembedingter Restverkalkung der Armaturen aber das Kriterium, diese nun wieder komplett zu demontieren.
Gesundheitlich sähe ich da keine Gefahr. Bei meinen Eltern haben wir auch erst vor kurzem ne Entkalkungsanlage rausgeworfen. Verbindungsleitungen aus Guss sehen genauso aus
Wasserhärte ist dort aber sehr hoch und Enthärtungsanlage wurde erst nach 2 Jahrzehnten im Bestand nachgerüstet. Inwiefern dies nun schon vorhanden gewesen ist, bzw. wie es ohne die 15 Jahre mit Entkalkungsanlage aussähe, kann ich nicht beurteilen.
Die laufenden Kosten der Dosiermittel (da unterschiedlichste Rohrmaterialien) und Entsalzungtabletten waren bei gleichzeitig systembedingter Restverkalkung der Armaturen aber das Kriterium, diese nun wieder komplett zu demontieren.
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