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Kanolein

WeberHaus Viebrockhaus poroton Grundstück GUs Grundriss

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Hallo,

wir möchten ein Haus bauen! Aber wie geht man nun am besten vor?

Nach einem Grundstück suchen wir noch (es sind zwar schon ein paar in der näheren Auswahl), aber unser "Traum"-Grundstück war leider schon verkauft. Wir suchen fleißig weiter und finden bestimmt noch was.

Dann waren wir in 4 Musterhausparks. Wir haben 2-3 Häuser gefunden, die uns auf Anhieb gefallen haben. Diese waren von WeberHaus, Schwabenhaus bzw. unser Favorit von Viebrockhaus.

Nun muss man sich ja noch Grundsätzlich überlegen, ob man ein Massivhaus möchte oder ein typisches Fertighaus. Ich habe viel im Internet gelesen und beide Varianten sollen ja Vor- und Nachteile haben. Trotzdem tendieren wir eigentlich zu einem Massivhaus mit richtigen Steinen (Viebrock), bei dem uns auch das Gesamtkonzept am besten gefallen hat. - Scheinbar aber auch ziemlich teuer.

Nun zu den Fragen:

Wie sollen wir nun am besten vorgehen? Viebrockhaus scheint teuer zu sein. Eine Preisliste haben wir uns schon besorgt, allerdings ist diese nicht sehr aussagekräftig. Vermutlich wird es noch viel teurer, als in der Preisliste, wenn man noch ein paar Wünsche hat (Erker, kleine Änderung im Grundriss). Gibt es Rabatt auf den Listenpreis?

WeberHaus hat uns auch gut gefallen, allerdings passte da der Grundriss nicht ganz so gut, wie zB. bei Viebrock. Außerdem scheint Weber für einen Fertighaushersteller auch sehr teuer zu sein. Ist das so?

Und Schwabenhaus scheint viel günstiger zu sein, aber ist es auch qualitativ gut? Über diesen Hersteller findet man relativ wenig im Internet.

Geht man nun einfach zu einem Anbieter und lässt sich beraten? Die merken ja sofort wenn man keine Ahnung hat ;-)

Wie vergleicht man am besten die verschiedenen Anbieter? Jeder bietet so eine umfangreiche Baubeschreibung, da blickt man als Laie kaum durch...

Danke und Gruß

P.S. Unser Haus soll in NRW, nahe RLP gebaut werden.
 
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Der Grundriss sollte bei der Auswahl des Bauunternehmens nicht die erste Geige spielen. Nahezu jeder Anbieter kann Dir alles bauen.

Bislang ist es immer noch einer der besten Wege, sich einen lokalen GU Deines Vertrauens zu suchen. Hat den Vorteil, dass der die Gegebenheiten vor Ort kennt, mit den Leuten vom Amt fast per Du ist und alle Handwerker vor Ort bei Dir sind. Zudem sind sie oft flexibler bei den Wünschen und preislich auch noch besser und wenn was schief geht, kannst Du ihm direkt auf den Kopf hauen.

Je komplexer das Haus oder das Grundstück (z.B. Hang) wird, desto eher neigt man zu einem Architekten, da mehr Gehirnschmalz nötig wird.

Das ganze hängt aber auch von lokalen Gegebenheiten ab. Wenn bei Euch zufällig der Lieblingsarchitekt der Stadt wohnt, der schon die halbe Straße beglückt hat, kann das die bessere Wahl sein. Auch möglich, dass alle GUs sich Ihre Leistung regional vergolden lassen - dann kann ein überregionaler Anbieter besser sein...

Ich würde ja mal klingeln und fragen gehen, mit wem die neuen Nachbarn so gebaut haben und wie zufrieden sie damit waren.
 
Endgültiger Grundriss wird erstellt wenn ihr ein Grundstück und einen Bebauungsplan habt.

Weber und vermutlich auch die anderen sind flexibel und du mußt nicht den Mustergrundriss 1:1 übernehmen

Preisvergleich geht nicht so einfach. Jeder hat seine eigene BLB (Bauleistungsbeschreibung) die natürlich nicht genormt sind.
Der eine hat 20 Steckdosen, der andere 100
der eine hat Fliesen für 25 Euro, der nächste für 40 Euro in der BLB
bei dem einen ist die Abfallentsorgung dabei, bei dem anderen steht dort bauseits.
Der eine baut ENEV der nächste KFW 40

Habt ihr ein Raumprogramm?
Wisst wir was ihr wollt? Was sind eure Must's in der Ausstattung.
Es kann sein, das am Ende der teure doch der günstigere ist.

Zeichnet in den Grundrissen eure gewünschten bzw. vorhandenen Möbel im Maßstab ein.

Nicht nur Bett, Schrank, Stuhl
Sondern auch die Sachen die euch individuell betreffen.
Schuhsammlung, Bücherwand, Billiardtisch, Anforderungen des AG an euer Arbeitszimmer, der Bauernschrank der Uroma etc.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Grundsätzlich würde ich ohne reserviertes Grundstück noch keine Nägel mit Köpfen machen.

Natürlich schon einen Plan machen, was sind Must-Haves, was Nice-to-Have.
In die genaue Grundrissplanung würde ich erst einsteigen, wenn ich das Grundstück und das mögliche Baufeld kenne -> Gebäudeausrichtung, Lichteinfall, Gang der Sonne etc., nicht dass du dir als Beispiel das tolle Wohnzimmer in den dunklen Norden planst. ;)

Weiterhin würde ich für einen kleineren GU plädieren, in unserem derzeitigen Neubaugebiet sieht man zwar, dass die Fa. Viebrock sehr schnell und gut arbeitet aber preislich "ambitioniert" ist.

Die kleineren GUs sind in unserem Baugebiet nicht viel langsamer und arbeiten auch gut, sind preislich zumeist aber attraktiver und "nahbarer".

Wir bauen derzeit massiv und klassisch (Poroton, Dämmung, Klinker) ist jedoch bei uns ortsüblich ;).
 
Trotzdem tendieren wir eigentlich zu einem Massivhaus mit richtigen Steinen (Viebrock), bei dem uns auch das Gesamtkonzept am besten gefallen hat. - Scheinbar aber auch ziemlich teuer.
Viebrock hat ein gutes Marketing, kocht aber auch nur mit Wasser. "Richtige" Steine verwenden auch andere Bauunternehmen.

Gibt es Rabatt auf den Listenpreis?
Eher nicht. Bei viel Sonderausstattung lässt sich ein Rabatt aushandeln. Viebrock knechtet übrigens seine Subs genauso (wenn nich gar mehr) wie andere GUs.

WeberHaus hat uns auch gut gefallen, allerdings passte da der Grundriss nicht ganz so gut, wie zB. bei Viebrock.
Grundrisse sind anpassbar und sollten definitiv erst "ausgesucht" werden, wenn ein Grundstück vorhanden ist.

Wie vergleicht man am besten die verschiedenen Anbieter? Jeder bietet so eine umfangreiche Baubeschreibung, da blickt man als Laie kaum durch...
Selbst schauen und Tabelle erstellen. Bauchgefühl entscheidet auch.
Eine BLB kann man auch für einige Hundert Euronen prüfen lassen, zb von einem Gutachter oder anderen Bauexperten. So etwas wird als Dienstleistung angeboten.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Gibt es Rabatt auf den Listenpreis?
Nein.
Wenn doch, wird er vorher woanders aufgepreist.
(Vom weitverbreiteten Lockvogel, bitte möglichst schnell zu unterschreiben, denn beim nächsten Vollmond / 1. des Quartals wird alles 10 % Prozent teurerer, einmal abgesehen).

Angesichts der vollen Auftragslage der GUs ist in Ballungsräumen eher die Frage, ob und wann man noch einen Bauslot bekommt...

Nach Sichtung der "schicken Standard GUs" würde ich die eigenen Bedürfnisse hinterfragen. Sieht zwar alles im Musterhaus hübsch aus (zudem wird da oft auch Sonderausstattung gezeigt), praktisches Wohnen wird aber gern ausgeklammert. Ein zweiter Wäsche-HWR im OG oder Platz in der Diele für Kinderbuggy & Co. sind eher die Ausnahme.

Wir haben dann z.B. für uns festgestellt, dass wir im Standard nichts werden und dann mit lokalem GU frei nach eigenen Konzept (und architektonisch etwas abseits vom Mainstream) gebaut. Nach unserem Bedarf - und wie bei allen anderen auch - mit am Ende endlichen Budget. Lokaler Bezug war uns wichtig und lief mit den Subs auch sehr gut.

Und: Falls ihr Klinkerfreunde seid, dann fand ich den Blick zu kleinen Ringofen- oder Kohlebrandklinkereien mit echten "Unikaten" als sehr zielführend und lohnenswert (auch wenn der - wie so oft - aufpreispflichtig ist).

Ach ja, "gemachte" Außenanlagen gehen dann leider noch mal richtig ins Geld. Material für DIY aber auch. Also auch dafür ordentlich Kohle einplanen.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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