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Wieviel Tilgung ist ratsam bei wieviel Netto?

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Wir sind Ende August 17 in unseren Neubau gezogen und zahlen mtl. 1400€ ab. Wir hatten ein gemeinsames Netto von 4300€ + Bonus(1,3 Gehälter, nicht garantiert aber bisher jedes Jahr gezahlt) + Firmenwagen.
Im Oktober ist unser Sohn zur Welt gekommen und meine Frau macht jetzt 12 Monate Elternzeit und ich habe die ersten 2 Monate auch Elternzeit genommen. Dadurch reduziert sich unser Einkommen auf ~3700€ plus Kindergeld.
Ab November diesen Jahres kommt unser Sohn zur Tagesmutter. Dann geht meine Frau wieder 30h arbeiten; bei annähernd gleichem Gehalt wie vorher bei Vollzeit, da sie eine Gehaltsstufe höher steigt und es eine Tariferhöhung gab. Kinderbetreuung bezahlt mein Arbeitgeber.
Wir kommen bisher sehr gut zurecht.
 
Ich glaube es kommt immer drauf an, was man sich zutraut und wie risikobereit man ist. Die Risikobereitschaft zielt vor allen, auf die lange Zinsbindung ab. Wenn du glaubst und Dir auch sicher bist in 15 Jahren die gleiche Summe zu tilgen, dann gehen auch 50% vom Netto inkl. Nebenkosten.

Wir z.B. haben eine Tilgung von 3% ausgemacht, macht 1600€ auf auf 20 Jahre, dazu kommen die Nebenkosten von ca. 400€. Bei einem Gehalt von z.Zt. 5250€ Netto machbar. Meine Frau wir ihre Stunden jetzt ab April auch noch erhöhen (ca. 200€ mehr als oben genannt).

Mein Risiko liegt halt darin, dass das Gehalt 3450€ zu 2000€ verteilt ist, heißt wenn ich über Jahre arbeitslos werde....wir es mehr als schwierig das Leben zu gestalten.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Um das Risiko zu minimieren haben wir fallende Lebensversicherungen und natürlich BU abgeschlossen.

Aber es besteht immer ein Risiko wenn man eine Immobilie finanziert.
Sorgenfrei lebt es sich zur Miete. Das hat auch viele Vorteile
 
Eine RLV (beide) haben wir jetzt auch. Jedoch macht eine BU meiner Meinung nach als Schreibtischtäter keinen Sinn. Ich arbeite bei einer Versicherung.

Die größere Herausforderung ist halt die Arbeitslosigkeit, wenn man wie ich in der freien Wirtschaft arbeitet und nicht gerade Bürokaufmann gelernt hat, sondern was Exotisches.
 
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Eine RLV (beide) haben wir jetzt auch. Jedoch macht eine BU meiner Meinung nach als Schreibtischtäter keinen Sinn. Ich arbeite bei einer Versicherung.

Die größere Herausforderung ist halt die Arbeitslosigkeit, wenn man wie ich in der freien Wirtschaft arbeitet und nicht gerade Bürokaufmann gelernt hat, sondern was Exotisches.
Da gibt es aber auch so viele Eventualitäten: Rücken, Nervensystem, Augen... Und vor allem: Die Hauptursache für Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen soweit ich weiß.

Mit Hausfinanzierung an der Backe wäre es mir zu heikel ohne BU...
 
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