Hallo zusammen,
ich habe inzwischen echt viel zur Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit WRG gelesen, doch so richtig habe ich folgendes nicht verstanden:
Wieviel m³/h braucht man jetzt an Zuluft, um in den verschiedenen Räumen eine gute / ständig frische Luft zu haben und das bitte auch in den Schlafzimmern über die gesamte Nacht hinweg?
Hier eine meine Räume, mit dem jeweiligen Nutzungsverhalten und Größen. Vielleicht habt ihr konkrete Erfahrungs- und Berechnungswerte:
Im OG:
1. Schlafzimmer Eltern (2 Pers., 18 m², 285cm Deckenhöhe)
2. Kinderzimmer (1 Kind, 18 m², 285cm Deckenhöhe)
3. Arbeitszimmer (für 1 Pers., 10 m², 285 Deckenhöhe)
Im EG:
4. Gästezimmer (für 2 Personen ausgelegt, 11 m², 255cm Deckenhöhe)
5. Wohnzimmer mit offener Küche, die in L-Form vom Raum abgeht (Lüftung soll für alle 4 Familienmitglieder + ggf. Gäste ausgelegt sein, insgesamt 55 m², 255 cm Deckenhöhe)
Gelesen habe ich bisher viel, von 20, 25, bis 30 m³/h pro Person. Aber sind diese Werte für das jeweilige Zimmer dieser Person gedacht?
Somit im Schlafzimmer der Eltern 2x 30m³ = 60m³/h ?
Und im Wohnzimmer dann 4 x 30m³ = 120m³/h ?
Andere gehen vom Raumvolumen aus, doch wird hier die Nutzungsintensität ausreichend berücksichtigt?
Welche Erfahrungswerte habt ihr?
Ich möchte, dass im Schlafzimmer immer gute, frische Luft ist. Das gleiche gilt natürlich auch für die Kinderzimmer. Und auch für das "große" Wohnzimmer mit offener Küche. Gerade im Wohnzimmer weiß ich nicht, wie groß der Luftwechsel im m³ sein sollte, damit das insbesondere mit 4 Erwachsenen Familienmitgliedern + ggf. Gäste passt.
Ich hoffe, ihr könnt mir hier ein Licht aufgehen lassen ;-)
Vielen Dank schonmal!
ich habe inzwischen echt viel zur Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit WRG gelesen, doch so richtig habe ich folgendes nicht verstanden:
Wieviel m³/h braucht man jetzt an Zuluft, um in den verschiedenen Räumen eine gute / ständig frische Luft zu haben und das bitte auch in den Schlafzimmern über die gesamte Nacht hinweg?
Hier eine meine Räume, mit dem jeweiligen Nutzungsverhalten und Größen. Vielleicht habt ihr konkrete Erfahrungs- und Berechnungswerte:
Im OG:
1. Schlafzimmer Eltern (2 Pers., 18 m², 285cm Deckenhöhe)
2. Kinderzimmer (1 Kind, 18 m², 285cm Deckenhöhe)
3. Arbeitszimmer (für 1 Pers., 10 m², 285 Deckenhöhe)
Im EG:
4. Gästezimmer (für 2 Personen ausgelegt, 11 m², 255cm Deckenhöhe)
5. Wohnzimmer mit offener Küche, die in L-Form vom Raum abgeht (Lüftung soll für alle 4 Familienmitglieder + ggf. Gäste ausgelegt sein, insgesamt 55 m², 255 cm Deckenhöhe)
Gelesen habe ich bisher viel, von 20, 25, bis 30 m³/h pro Person. Aber sind diese Werte für das jeweilige Zimmer dieser Person gedacht?
Somit im Schlafzimmer der Eltern 2x 30m³ = 60m³/h ?
Und im Wohnzimmer dann 4 x 30m³ = 120m³/h ?
Andere gehen vom Raumvolumen aus, doch wird hier die Nutzungsintensität ausreichend berücksichtigt?
Welche Erfahrungswerte habt ihr?
Ich möchte, dass im Schlafzimmer immer gute, frische Luft ist. Das gleiche gilt natürlich auch für die Kinderzimmer. Und auch für das "große" Wohnzimmer mit offener Küche. Gerade im Wohnzimmer weiß ich nicht, wie groß der Luftwechsel im m³ sein sollte, damit das insbesondere mit 4 Erwachsenen Familienmitgliedern + ggf. Gäste passt.
Ich hoffe, ihr könnt mir hier ein Licht aufgehen lassen ;-)
Vielen Dank schonmal!
C
Christian NW17.12.17 19:23Ihr habt es geschafft meine Verwirrung zu perfektionieren ;-)
Aber es stimmt schon, ich werde nicht alles selbst berechnen können, und werde das auch sicher gern in professionelle Hände abgeben.
Trotzdem hatte ich gehofft, einer von euch könnte mir zumindest grob erklären, wie diese zwei unterschiedlichen und im Ergebnis erheblich abweichenden Berechnungsmodelle in der Praxis überein kommen.
Belassen wir es bei diesem einem Beispiel:
Gästezimmer (für 2 Personen,11 m² bei 2,55 Raumhöhe = 28,05 m³):
1. Berechnungsmethode mit Luftaustauschquote von 0,3:
8,42 m³/h
2. Berechnungsmethode mit 25 m³/h pro Person:
50 m³/h
Die Ergebnisse hinsichtlich des Luftaustauschs sind extrem unterschiedlich, richtig sein kann doch nicht beides. Aber warum gibt es beide Berechnungsmethoden?
Oder habe ich hier etwas völlig falsch verstanden?
Aber es stimmt schon, ich werde nicht alles selbst berechnen können, und werde das auch sicher gern in professionelle Hände abgeben.
Trotzdem hatte ich gehofft, einer von euch könnte mir zumindest grob erklären, wie diese zwei unterschiedlichen und im Ergebnis erheblich abweichenden Berechnungsmodelle in der Praxis überein kommen.
Belassen wir es bei diesem einem Beispiel:
Gästezimmer (für 2 Personen,11 m² bei 2,55 Raumhöhe = 28,05 m³):
1. Berechnungsmethode mit Luftaustauschquote von 0,3:
8,42 m³/h
2. Berechnungsmethode mit 25 m³/h pro Person:
50 m³/h
Die Ergebnisse hinsichtlich des Luftaustauschs sind extrem unterschiedlich, richtig sein kann doch nicht beides. Aber warum gibt es beide Berechnungsmethoden?
Oder habe ich hier etwas völlig falsch verstanden?
Christian NW schrieb:
1. Berechnungsmethode mit Luftaustauschquote von 0,3:
8,42 m³/h
2. Berechnungsmethode mit 25 m³/h pro Person:
50 m³/h
Die Ergebnisse hinsichtlich des Luftaustauschs sind extrem unterschiedlich, richtig sein kann doch nicht beides. Aber warum gibt es beide Berechnungsmethoden?Wohnen bei dir dauerhaft rund um die Uhr zwei Personen im Gästezimmer?
Falls ja, ok, falls nein, finde ich 50m³/h im Beispiel übertrieben. Man stelle sich mal vor, man würde zweimal pro Stunde den Raum, in dem man sich aufhält, komplett lüften.
Alex85 schrieb:
Wohnen bei dir dauerhaft rund um die Uhr zwei Personen im Gästezimmer?Da ziehst Du glaube ich wieder mehrere Schlüsse auf einmal: dem TE geht es m.E. mehr um das Berechnungsprinzip an sich; alle Maximalwerte zu addieren wäre für die Auslegung eines zentralen Systems freilich etwas übertrieben.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
11ant schrieb:
Da ziehst Du glaube ich wieder mehrere Schlüsse auf einmal: dem TE geht es m.E. mehr um das Berechnungsprinzip an sich; alle Maximalwerte zu addieren wäre für die Auslegung eines zentralen Systems freilich etwas übertrieben.Du hast seine Berechnungen aber schon gelesen? Diese sind schlicht falsch angewandt, siehe Posting von @Lumpi_LE
Es macht keinen Sin, in jeden Raum fiktiv dauerhaft Personen hinein zu stellen, dies aus Auslegungsgröße zu nehmen und somit die Räume alle gnadenlos überzudimensionieren. Daher die Frage, ob er rund um die Uhr Menschen im Gästezimmer beherbergt.
Die erste Berechnungsmethode führt ihn bei 500m³ Gebäudeinnenvolumen zu einer Gerätedimensionierung in der Einstiegs- bis Mittelklasse. Die zweite Methode, so angewandt wie es der TE tut, ist in EFHs wohl eher nicht anzutreffen.
Alex85 schrieb:
Es macht keinen Sin, in jeden Raum fiktiv dauerhaft Personen hinein zu stellen und somit die Räume alle gnadenlos überzudimensionieren.Natürlich nicht. Fehldimensionierung - ob Über- oder Unter- - ist stets ein Effizienzkiller erster Güte.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/