Hallo zusammen,
ich habe eine bestehende Hochterrasse und möchte eine zweite, niedrigere Terrasse anbauen. Dazu wollte ich C-Förmig ein Streifenfundament erstellen. Darauf 2-3 Reihen Natursteinmauersteine setzen (ca. 28 x 21 x 14 cm, mit Dünnbettmörtel verkleben). Die ganze Terrasse wird also nur ca. 30-45 cm hoch und hat eine Fläche von ca. 15 qm. Den entstehenden "Innenraum" wollte ich mit Schotter auffüllen und verdichten, ein Verlegebett auftragen, darauf dann ca. 8 cm dicke Pflasterseine verlegen.
Die Umrandungsmauer und die Pflastersteine sollen hinterher auf gleicher Höhe sein. Die Frage ist nun, ob ich die Pflastersteine höher einsetzen muss damit sie nach dem abrütteln auf gleicher Höhe sind. Wenn ja, wie viel cm ungefähr? Oder sackt das Pflaster gar nicht mehr nach? Ich habe da keine Erfahrung.
ich habe eine bestehende Hochterrasse und möchte eine zweite, niedrigere Terrasse anbauen. Dazu wollte ich C-Förmig ein Streifenfundament erstellen. Darauf 2-3 Reihen Natursteinmauersteine setzen (ca. 28 x 21 x 14 cm, mit Dünnbettmörtel verkleben). Die ganze Terrasse wird also nur ca. 30-45 cm hoch und hat eine Fläche von ca. 15 qm. Den entstehenden "Innenraum" wollte ich mit Schotter auffüllen und verdichten, ein Verlegebett auftragen, darauf dann ca. 8 cm dicke Pflasterseine verlegen.
Die Umrandungsmauer und die Pflastersteine sollen hinterher auf gleicher Höhe sein. Die Frage ist nun, ob ich die Pflastersteine höher einsetzen muss damit sie nach dem abrütteln auf gleicher Höhe sind. Wenn ja, wie viel cm ungefähr? Oder sackt das Pflaster gar nicht mehr nach? Ich habe da keine Erfahrung.
fima82ND schrieb:
Es muss der Unterbau und die Pflasterung gerüttelt werden! Das Pflaster setzt sich sonst ungleichmäßig.Das Rütteln soll die Struktur der Schüttgutschicht dazu anregen, sich dicht zu sortieren, also quasi schon den stabilen Endzustand des Nachsackens erzeugen, bevor die Decke aufgebracht wird. Die Decke mitzurütteln, ließe jeden einzelnen - in sich aber schon stabil dichten - Pflasterstein in Schwingungen geraten, die im Grunde eine Materialermüdung im Zeitraffer erzeugen.
Eine Fachzeitschrift, die das empfohlen hätte, müßte nach meinem Dafürhalten eine April-Ausgabe gewesen sein.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
@mortensit
Ich kann mir auch eher vorstellen, dass die Natursteine abbrechen, wenn Du mehrere übereinander vermörtelst.
Bei uns wurde diese „schöne Natursteinkante“ erst später gesetzt... ok, wir haben auch kein Pflaster, sondern Platten.
Pflaster selbst sollte zwar auf festem Untergrund gerüttelt werden, stark sacken wird es aber nicht, wenn Du den Untergrund schon festigst und die Steine alle gleich hoch sind, sodass Du die Steine nur auflegen und nicht in den Untergrund reinhauen musst.
Ich kann mir auch eher vorstellen, dass die Natursteine abbrechen, wenn Du mehrere übereinander vermörtelst.
Bei uns wurde diese „schöne Natursteinkante“ erst später gesetzt... ok, wir haben auch kein Pflaster, sondern Platten.
Pflaster selbst sollte zwar auf festem Untergrund gerüttelt werden, stark sacken wird es aber nicht, wenn Du den Untergrund schon festigst und die Steine alle gleich hoch sind, sodass Du die Steine nur auflegen und nicht in den Untergrund reinhauen musst.
Ich kann es dir nur empfehlen. Mach einen vernünftigen Unterbau verdichte den vernünftig. Setzt die Randsteine auf Mörtelbett und pflastere die inneren Pflastersteine ca 1 cm höher, danach verfugen mit Sand und dann rüttelst die Lose verlegten Steine ab. Dann noch mal mit Sand einkehren und fertig. Hab Gala Bau gelernt, hab schon viele verpfuschte Terrassen, Hofeinfahrten gesehen.
M
mortensit02.02.18 18:51Alles klar, danke. So mache ich das.
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