Wie lange habt ihr für euer Haus/EK gespart?

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2009 von daheim in eine Mietwohnung ausgezogen, 2013 eine ETW (5 Jahre alt) für 155.000€ mit 30.000€ EK alleine und auch alleine im Grundbuch stehend finanziert. War Dienstags inseriert, Donnerstags angeschaut, Freitags gekauft.
Selbst für damalige Verhältnisse war es schon ein Schnäppchen und entsprach dem, was der Vorbesitzer 2008 für die Wohnung beim Neubau bezahlt hat. Glück muss man haben.
2016 geheiratet, 2020 mit 35 die Wohnung abbezahlt (hat damit all in ca. 186.000€ gekostet, dank hohem Zins Anno 2013, jedes Jahr 5% Sondertilgung getätigt ), seitdem Sparrate p.M. > 5000€.

Ein Haus käme für uns momentan nicht in Frage, die Wohnung hat einen Marktwert von > 250.000€, dementsprechend sind auch die Häuser im Preis gestiegen. Ohne Corona würden wir es jetzt vermutlich urlaubsmäßig ganz gut krachen lassen, aber so fließt halt der ein oder andere Tausender ins Portfolio..
 
ich finde das total interessant und Respekt, wie früh einige schon gekauft haben und/oder ganz diszipliniert auf den Hausbau gespart haben :) ich war/bin eher der sprunghafte Typ, unter 30 wäre mir das alles überhaupt nicht in den Sinn gekommen :-D
 
Stand für euch schon lange fest ihr wollt ein Haus haben und habt ihr daraufhin gespart?
Ich habe nicht gespart, nur verdient.
Oder kam der Wunsch erst später?
Als Gehaltsempfänger-Anfänger hatte ich andere Gedanken, als mich um die Frage Eigentum oder Miete zu kümmern
Wart ihr schon immer sparsam und habt zurückgelegt
oder wart ihr früher eher mit beiden Händen am Ausgeben?
Weder noch: ich hab verdient, meine fixen Kosten bezahlt und mir dann und wann etwas gegönnt und gekauft. Das aber nicht im Überfluss und wohl überlegt. Dadurch wuchs das Konto, alle paar Monate die runden Summen aufs Sparbuch geparkt, auch mal Anlage über 2-5 Jahre
Habt ihr gezielt jeden Monat einen Betrag beiseite gelegt
Wenn dann mal ein Möbel oder Auto bezahlt werden musste, dann vom Konto, aber erst dann, wenn mind. noch 1/3 der Anschaffung drauf blieb.
Der Gedanke des Eigentums später mit Zusammenziehen des Partners.
Es hat sich quasi gefügt.

Vom eisernen Sparen auf Dauer halte ich nichts, weil man dadurch den Fokus des Lebens an sich verliert.
Kasteien oder Darben, dafür ist das Leben zu kurz und wertvoll.
Meiner Meinung nach muss es durchgehend ein gutes Lebensgefühl geben - das eiserne Sparen wäre für mich eine gefühlt unangenehme Einschränkung.
 
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Bei uns hat es auch Recht spät klick gemacht - seitdem sparen wir aber ca. 60% unseres Einkommens und leben glücklicher (!) als zuvor, wo wir alles verprasst haben. Collect memories, not things. :)
 
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