Wie lange habt ihr für euer Haus/EK gespart?

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AllThumbs

Auch totaler Blödsinn. Bitte ergänzen: "Normale Studenten, deren Unterhalt die Eltern bezahlt haben". Als ich studiert habe, habe ich mehr gearbeitet als die im Dualen Studium und ein Vollzeit Studium nebenher gemacht.
Ja, ich habe in der selben Qualität geantwortet wie der Beitrag davor. Genauso wenig kannst du auch beurteilen wieviel der duale Student in der Praxisphase gearbeitet hat. Ich kann nur für mein Unternehmen sprechen, aber da war es nicht mit einer 40h Woche getan.
Ich will das eigentlich auch gar nicht diskutieren, sondern nur der Behauptung widersprechen, dass der duale Student vom Arbeitgeber für's Partymachen bezahlt wird.

Bitte nicht in Klischees verfallen: Duales Studium gibt es auch Abends neben den vollen 40h/Woche.
Das läuft bei mir eher unter Teilzeitstudium. So habe ich meinen Master bestritten. 40h Woche und Abends Vorlesung. Würde ich kein zweites Mal machen und von der Arbeitsbelastung mit dem "normalen" (?) dualen Studium in der Tat nicht vergleichbar.
 
hampshire

hampshire

Ich will die hier keineswegs aufs Blut hin verteidigen aber die oberen 10% tragen rund 50% der Steuerlast (wenn ich es richtig in Erinnerung habe)
Kommt in etwa hin.

Lt. Sozio-oekonomisches Panel, Institut der deutschen Wirtschaft 2018:

2,5 Mio Steuerpflichtige mit Monatseinkommen >20.000€ zahten 99,2 MRD € inkl. Soli
2,0 Mio - 15000-20000€ - 33,9MRD €
3,9 Mio - 10000-15000€ - 46,9MRD €
11,3 Mio - 5000-10000€ - 81,2 MRD €
29,9 Mio - 1-5000€ - 59,5 MRD €
26,6 Mio - 0€ - 0€

Was aber die Aussage von @Tolentino unterstützt ist eine Veröffentlichung des Bundesfinanzministeriums, in der man erkennen kann, dass den durchschnittlich höchsten Satz die Gruppe mit einem Jahreseinkommen zwischen 70000 bis 250000€ bezahlt. Mit danach steigenden Einkommen sinkt der Satz wieder dramatisch auf weniger als die Hälfte ab - bis dahin, dass ein Einkommensmillionär im Schnitt auf dem selben Einkommennsteuersatz-Niveau wie jemand, der 50000-60000€ Jahreseinkommen hat liegt.

In den Aussagen liegt also nach Zahlenlage kein Widerspruch.
 
hampshire

hampshire

Es ist total unerheblich was wir früher für unser Studium gezahlt haben oder nicht, wenn es darum geht einen Blick nach vorne zu werden. Was ich verschiedenen Studien entnehme ist, dass Bildung in Deutschland offenbar stark von der finanziellen Situierung und dem Bildungsgrad der Eltern abhängig ist. Das halte ich für grundsätzlich bedenklich und das fängt schon weit vor dem Studium an.

Meine Situation Anfang der 90er ist mit heute nicht vergleichbar. Ich hatte das Glück von meinen Eltern unterstützt zu werden und bekam das Equivalent zum BaFög. Dazu habe ich recht viel gearbeitet, hatte als Student eine Neubau-Dreizimmerwohnung im Süden von Augsburg mit Föhnblick auf die Alpen und einen geleasten neuen Kleinwagen. Darüber allerdings das Studium nicht beendet und mich so durchgeschlagen. Andere sind prima durchgekommen und haben auch gejobbt, wieder andere ließen sich sehr lange Zeit. Studieren ist heute wohl etwas anspruchsvoller getaktet, da ist nebenher arbeiten anders als vor 30 Jahren.

Ich glaube, dass sich volkswirtcshaftlich kaum eine Investition derart lohnt wie die in Bildung. Die rRndite kommt aber eben später als eine Legislaturperiode. Vielleicht ist das Quartalsdenken von Kapitalgesellschaften ja längst in der Politik angekommen. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass wir hier zu wenig Fokus drauf legen.
 
W

Wiesel29

Was aber die Aussage von @Tolentino unterstützt ist eine Veröffentlichung des Bundesfinanzministeriums, in der man erkennen kann, dass den durchschnittlich höchsten Satz die Gruppe mit einem Jahreseinkommen zwischen 70000 bis 250000€ bezahlt. Mit danach steigenden Einkommen sinkt der Satz wieder dramatisch auf weniger als die Hälfte ab - bis dahin, dass ein Einkommensmillionär im Schnitt auf dem selben Einkommennsteuersatz-Niveau wie jemand, der 50000-60000€ Jahreseinkommen hat liegt.

In den Aussagen liegt also nach Zahlenlage kein Widerspruch.
Kann ich grob alles so bestätigen. Weshalb viele dieser reichen prozentual weniger zahlen hat auch einen Grund. In der Regel stammen diese sehr hohen Einnahmen aus Kapitalvermögen. Diese werden pauschal mit 25% besteuert und damit ist die Sache erledigt. Sieht ja auch jeder auf seiner Steuerbescheinigung. Ein Arbeitnehmer der 500k auf Lohnsteuerkarte verdient oder jemand der 1 Mio aus Vermietung und Verpachtung hat zahlt prozentual auch entsprechen den Spitzensteuersatz. Da darf man nicht alle über einen Kamm scheren. :)
Ob es nun toll ist so hohe Kapitaleinkünfte nur mit 25% zu versteuern muss jeder selbst beurteilen aber ich denke niemand macht Freudensprünge wenn er Aktien verkauft und von dem Gewinn erstmal 25% einbehalten wird.
Ich will das hier nicht alles verteidigen sondern nur ein wenig erklären aber in Anbetracht der absoluten Summen bin ich persönlich der Meinung, dass von dieser Seite aus bereits sehr viel an den Fiskus wandert und man nicht immer drauf schimpfen sollte.
 
hampshire

hampshire

Die 25% Kapitalertragssteuer kenne ich. Die Gruppe pendelt sich unter 8% im Schnitt ein, wenn ich die veröffentlichen Zahlen des Finanzministeriums richtig lese.
 
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