Wie lange habt ihr für euer Haus/EK gespart?

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C

chand1986

Bleiben 30k übrig.
Und selbst die 20k, die übrig bleiben, sind doch, sorry: Viel.
Wenn du das zu 75% in einen ETF-Sparplan etc. steckst und 30 Jahre die Zinseszinseffekte mitnimmst, hast du zum Renteneintritt ein fettes Zubrot. Und wegen des hohen Gehalts auch keine schlechte Rente.
UND Hobbys für 13,5k im Jahr ausgelebt (mal ganz im Ernst, soviel gebe ich im Jahr nicht für das teure Hobby Sterneküche aus!?)
Und das alles im teuren Bayern.
Wo genau war jetzt nochmal das Problem?
 
A

AllThumbs

Man kann es mit der erzwungenen Selbstständigkeit aber auch übertreiben. Ich sehe absolut nichts verwerfliches daran die eigenen Kinder zu unterstützen. In der Regel hat man diese Unterstützung zuvor auch selbst erfahren.
Wenn man die Möglichkeit nicht hat, ok. Dann braucht man aber auch nicht auf andere Eltern mit dem Finger zeigen, dass diese doch absolut unselbstständige Kinder erziehen würden.
 
Tolentino

Tolentino

Die Frage ist doch bis wann man Sie unterstützt. Bis zum Ende der Schulzeit - m.E. auf jeden Fall. einen 15 oder 16-jährigen in betrieblicher Ausbildung - ich denke auch noch (wobei da Haushaltsgeld einzuziehen auch schon legitim wäre). Einen 27-jährigen Langzeitstudenten - ich habe meine Zweifel, dass man ihm damit gutes tut.. Rückblickend muss ich für meine eigene Entwicklung sagen, dass ich zu lange unterstützt wurde (eben bis 27). So richtig durchgestartet bin ich erst als mein Vater mich nicht mehr unterstützen konnte. Damals fand ich es natürlich doof, aber heute kann ich sagen, dass ich diesen Stoß ins kalte Wasser brauchte, um endlich schwimmen zu lernen. Und sogar zu lernen, dass mir das Spaß macht.
 
H

Hausbautraum20

Ich glaube das Sparverhalten hängt wirklich stark davon ab aus welchen Verhältnissen man kommt. Bei meinen Eltern war Geld nie ein Problem, aus heutiger Sicht würde ich sie als wohlhabend bezeichnen, und somit gewöhnt man sich in jungen Jahren natürlich an einen Lebensstandart bei welchem Dinge wie neue Autos, schöne und häufige Urlaube und z.B. häufiges auswärts essen als komplett normal empfunden werden.
Ich würde es nicht nur Verhältnisse nennen, sondern auch Lebensstil, den man vorgelebt bekommt.
Meine Eltern waren nicht mit uns im Restaurant, weil weder sie noch ich darauf Lust hatten.
Autos gab es normale Jahreswagen und Urlaub gab es jedes Jahr genau einen.

Das heißt aber nicht, dass all diese Dinge nicht möglich gewesen wären. Das Vermögen ist jetzt einfach entsprechend hoch.
Wenn sich mein Einkommen um 1000 oder 2000 netto steigern würde, würde ich genau gleich viele Restaurantbesuche machen wie jetzt und genau gleich viel Kleidung kaufen und auch meine Autowahl würde sich nicht ändern. Ich bemesse diesen Dingen null Wert zu.
Ich würde aber vielleicht tatsächlich noch öfter verreisen oder meine Arbeitszeit reduzieren, weil das für mich wertvoll ist. Oder halt eben für die nächste Generation sparen ;-)
 
M

Myrna_Loy

Die Frage ist doch bis wann man Sie unterstützt. Bis zum Ende der Schulzeit - m.E. auf jeden Fall. einen 15 oder 16-jährigen in betrieblicher Ausbildung - ich denke auch noch (wobei da Haushaltsgeld einzuziehen auch schon legitim wäre). Einen 27-jährigen Langzeitstudenten - ich habe meine Zweifel, dass man ihm damit gutes tut.. Rückblickend muss ich für meine eigene Entwicklung sagen, dass ich zu lange unterstützt wurde (eben bis 27). So richtig durchgestartet bin ich erst als mein Vater mich nicht mehr unterstützen konnte. Damals fand ich es natürlich doof, aber heute kann ich sagen, dass ich diesen Stoß ins kalte Wasser brauchte, um endlich schwimmen zu lernen. Und sogar zu lernen, dass mir das Spaß macht.
Same here. Wobei meine Eltern auch aus dem anderen Extrem kamen und daher dachten, sie würden uns etwas Gutes tun. Sie haben auch zu viele Freunde und Verwandte zu früh sterben sehen - zwischen Mitte 40 und Ende 50 - und haben sich da bewusst gefragt, wofür man wann leben will. Ich muss sie jetzt fast zwingen, ihr Geld selber durchzubringen, statt immer zu sagen, "aber ihr sollt doch mal was erben!"
 
N

Nida35a

Wenn du das zu 75% in einen ETF-Sparplan etc. steckst und 30 Jahre die Zinseszinseffekte mitnimmst, hast du zum Renteneintritt ein fettes Zubrot.
ich lese hier immer Geld mit Geld verdienen,
da wir im Hausbauforum sind, sind hier nur Leute die das geschafft haben oder es gar nicht gemacht haben,
der Rest ist im Schuldenforum oder so.
Geld mit Geld verdienen ist eine Wette auf die Zukunft und kein planbares Einkommen.
 
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