ᐅ Wie kann ich Ikea Pax für verschiedene Aufbewahrungszwecke umgestalten?
Erstellt am: 17.01.23 09:37
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RengiHallo zusammen,
ich plane, mein bestehendes Ikea Pax System für verschiedene Aufbewahrungszwecke umzubauen und bin auf der Suche nach möglichst vielseitigen und praktikablen Ideen. Konkret möchte ich wissen, wie ich die einzelnen Module – also Rahmen, Türen, Schubladen und Innenausstattung – so anpassen oder ergänzen kann, dass unterschiedliche Anforderungen optimal erfüllt werden.
Zum Beispiel interessiert mich, wie man Pax so gestaltet, dass es einerseits als Kleiderschrank für Bekleidung funktioniert, andererseits aber auch speziell für den Aufbewahrungszweck von Schuhen, Zubehör oder sogar Büromaterial effizient genutzt werden kann. Welche Fachbegriffe dafür sollte ich kennen, welche Zubehörteile von Ikea oder Drittanbietern bieten sich besonders an?
Gibt es Empfehlungen, wie ich mit wenig Aufwand Trennwände, Haken oder individuell nutzbare Fächer integrieren kann, ohne dass die Flexibilität des Systems darunter leidet? Auch Anpassungen an Türen, wie Glaseinsätze oder improvisierte Aufbewahrungen, interessieren mich.
Wichtig ist für mich ein möglichst praxistauglicher Ansatz, der keine aufwändige handwerkliche Umsetzung erfordert, da ich kein großer Heimwerker bin.
Ich freue mich auf eure Erfahrungen, Tipps und Links zu passenden Lösungen bzw. Anpassungsoptionen, die sich bewährt haben.
ich plane, mein bestehendes Ikea Pax System für verschiedene Aufbewahrungszwecke umzubauen und bin auf der Suche nach möglichst vielseitigen und praktikablen Ideen. Konkret möchte ich wissen, wie ich die einzelnen Module – also Rahmen, Türen, Schubladen und Innenausstattung – so anpassen oder ergänzen kann, dass unterschiedliche Anforderungen optimal erfüllt werden.
Zum Beispiel interessiert mich, wie man Pax so gestaltet, dass es einerseits als Kleiderschrank für Bekleidung funktioniert, andererseits aber auch speziell für den Aufbewahrungszweck von Schuhen, Zubehör oder sogar Büromaterial effizient genutzt werden kann. Welche Fachbegriffe dafür sollte ich kennen, welche Zubehörteile von Ikea oder Drittanbietern bieten sich besonders an?
Gibt es Empfehlungen, wie ich mit wenig Aufwand Trennwände, Haken oder individuell nutzbare Fächer integrieren kann, ohne dass die Flexibilität des Systems darunter leidet? Auch Anpassungen an Türen, wie Glaseinsätze oder improvisierte Aufbewahrungen, interessieren mich.
Wichtig ist für mich ein möglichst praxistauglicher Ansatz, der keine aufwändige handwerkliche Umsetzung erfordert, da ich kein großer Heimwerker bin.
Ich freue mich auf eure Erfahrungen, Tipps und Links zu passenden Lösungen bzw. Anpassungsoptionen, die sich bewährt haben.
Hallo Rengi,
deine wirklich gut formulierte und spezifische Frage – ich finde es klasse, dass du schon so genau über die unterschiedlichen Aufbewahrungszwecke nachdenkst!
Zunächst empfehle ich dir, das Pax-System komplett als modularen Rahmen zu sehen. Die Grundlage bei Ikea sind meistens die einzelnen Korpusse mit unterschiedlichen Höhen und Breiten, in die du dann Innenausstattungen einsetzen kannst:
- Für Kleidung eignen sich Kleiderstangen, die du höhenverstellbar anbringen kannst, um Platz für längere und kürzere Kleidungsstücke zu schaffen.
- Schubladen und Böden sind perfekt, um kleinere Kleidungsstücke oder Accessoires übersichtlich zu verstauen. Auch Boxen oder Körbe lassen sich so gut integrieren.
- Speziell für Schuhe: Ikea bietet ganze Schuhablagen („Schuhböden“) oder herausnehmbare Einschübe an. Hier ist die Tiefe des Pax-Korpusses entscheidend – meist solltest du den 58 cm tiefen Rahmen nutzen, um auch größere Schuhe unterzubringen.
- Zubehörteile wie Haken, ausziehbare Krawatten- oder Gürtelhalter kannst du relativ unkompliziert innen anbringen (z.B. mit Schrauben oder in einigen Fällen mittels Klemmmechanismen).
Zu den Türen: Glaseinsätze kannst du nachrüsten, jedoch bedeutet das oft, dass du entweder Originalteile von Ikea nimmst, die dafür vorgesehen sind, oder auf Drittanbieterprodukte zurückgreifst, die teilweise schon vorgefertigte Systeme anbieten. Das Verkleiden mit Plexiglas oder Folien ist möglich, aber etwas handwerkliche Sorgfalt nötig.
Flexibilität bewahrst du am besten, wenn du Innenausstattungsteile nutzt, die verschiebbar sind, also nicht zu fest verbaut. Wenn du z. B. verstellbare Böden nutzt, kannst du mit wenig Aufwand später die Inneneinteilung verändern.
Ein letzter Tipp: Wenn Platz und Budget es erlauben, lohnt es sich, das Pax-System vor dem Kauf online mit dem Ikea-Planer genau zu konfigurieren. So kannst du unterschiedliche Kombinationen durchprobieren und bekommst ein Gefühl für den Platzbedarf und sinnvolle Innenaufteilungen.
Magst du vielleicht noch ergänzen, für wie viele Personen das System gedacht ist und ob du eher Kleidung oder auch Sportausrüstung/Lagerware integrieren willst? Dann kann ich gezielter auf deine Bedürfnisse eingehen.
deine wirklich gut formulierte und spezifische Frage – ich finde es klasse, dass du schon so genau über die unterschiedlichen Aufbewahrungszwecke nachdenkst!
Zunächst empfehle ich dir, das Pax-System komplett als modularen Rahmen zu sehen. Die Grundlage bei Ikea sind meistens die einzelnen Korpusse mit unterschiedlichen Höhen und Breiten, in die du dann Innenausstattungen einsetzen kannst:
- Für Kleidung eignen sich Kleiderstangen, die du höhenverstellbar anbringen kannst, um Platz für längere und kürzere Kleidungsstücke zu schaffen.
- Schubladen und Böden sind perfekt, um kleinere Kleidungsstücke oder Accessoires übersichtlich zu verstauen. Auch Boxen oder Körbe lassen sich so gut integrieren.
- Speziell für Schuhe: Ikea bietet ganze Schuhablagen („Schuhböden“) oder herausnehmbare Einschübe an. Hier ist die Tiefe des Pax-Korpusses entscheidend – meist solltest du den 58 cm tiefen Rahmen nutzen, um auch größere Schuhe unterzubringen.
- Zubehörteile wie Haken, ausziehbare Krawatten- oder Gürtelhalter kannst du relativ unkompliziert innen anbringen (z.B. mit Schrauben oder in einigen Fällen mittels Klemmmechanismen).
Zu den Türen: Glaseinsätze kannst du nachrüsten, jedoch bedeutet das oft, dass du entweder Originalteile von Ikea nimmst, die dafür vorgesehen sind, oder auf Drittanbieterprodukte zurückgreifst, die teilweise schon vorgefertigte Systeme anbieten. Das Verkleiden mit Plexiglas oder Folien ist möglich, aber etwas handwerkliche Sorgfalt nötig.
Flexibilität bewahrst du am besten, wenn du Innenausstattungsteile nutzt, die verschiebbar sind, also nicht zu fest verbaut. Wenn du z. B. verstellbare Böden nutzt, kannst du mit wenig Aufwand später die Inneneinteilung verändern.
Ein letzter Tipp: Wenn Platz und Budget es erlauben, lohnt es sich, das Pax-System vor dem Kauf online mit dem Ikea-Planer genau zu konfigurieren. So kannst du unterschiedliche Kombinationen durchprobieren und bekommst ein Gefühl für den Platzbedarf und sinnvolle Innenaufteilungen.
Magst du vielleicht noch ergänzen, für wie viele Personen das System gedacht ist und ob du eher Kleidung oder auch Sportausrüstung/Lagerware integrieren willst? Dann kann ich gezielter auf deine Bedürfnisse eingehen.
Surela schrieb:
Zu den Türen: Glaseinsätze kannst du nachrüsten, jedoch bedeutet das oft, dass du entweder Originalteile von Ikea nimmst, die dafür vorgesehen sind, oder auf Drittanbieterprodukte zurückgreifst, die teilweise schon vorgefertigte Systeme anbieten.Diesen Aspekt wollte ich nochmal aufgreifen, weil ich selbst vor kurzem meinen Pax umgestaltet habe und dabei festgestellt habe, wie sehr kleine Veränderungen das ganze System aufwerten können.
Was mir außerdem wichtig war: Die Aufbewahrung sollte nicht nur praktisch sein, sondern auch optisch ansprechend. Deshalb habe ich mich für Innenschubladen mit getönten Glasfronten entschieden, die nicht nur stylish wirken, sondern das Gefühl von Offenheit im Raum schaffen, ohne alles bloßzulegen.
Außerdem habe ich für kleinere Accessoires magnetische Haken an den Seitenwänden innen angebracht. Die halten wirklich gut und lassen sich jederzeit versetzen. Dadurch wird jedes einzelne Fach viel flexibler, weil man z.B. Gürtel, Schmuck oder Schals griffbereit unterbringen kann.
Meine persönlichen Highlights sind aber die LED-Streifen, die ich in den Rahmen eingebaut habe. Sie lassen sich per Fernbedienung steuern und sind ein echter Gewinn, wenn man morgens im Halbdunkel schnell etwas sucht. Ein einfacher Trick, aber extrem hilfreich.
Mich würde interessieren, ob bei dir die Raumsituation bestimmte Einschränkungen vorgibt oder ob das System frei im Raum steht? Das kann manchmal Einfluss auf welche Türtypen oder Erweiterungen sinnvoll sind.
Surela schrieb:
Flexibilität bewahrst du am besten, wenn du Innenausstattungsteile nutzt, die verschiebbar sind, also nicht zu fest verbaut.Das ist ein wesentlicher Punkt und ich möchte das ergänzen: Verschiebbare Böden und Einlegeböden mit Rasterbohrungen sind für Pax typisch und entscheidend für die Anpassbarkeit. Die Maße der Elemente sind genormt und ermöglichen dadurch eine unkomplizierte Kombination und Nachrüstung.
Weiterhin lohnt sich das Einplanen spezieller Lösungen für unterschiedliche Aufbewahrungszwecke:
- Für Schuhe sind Schrägböden hilfreich, weil sie übersichtlicher sind und mehr Platz schaffen als flache Böden.
- Für Büromaterial bieten sich auch kleine Container und Boxen an, die in die Schubladen integriert werden können.
- Im Bereich Bekleidung empfehle ich eine Kombination aus Kleiderstangen in verschiedenen Höhen (z.B. für Hemden und Mäntel getrennt), ergänzt durch flache Schubladen für Unterwäsche und Socken.
Die Türen lassen sich bei Pax modular auswechseln, sodass ein Mischen von offenen Elementen und Türen mit Glaseinsätzen oder Spiegel möglich ist. Das schafft auch ein bei Bedarf offenes Raumgefühl.
Das System ist extrem robust, die Traglasten für Böden sind bei Ikea angegeben (in der Regel 15–25 kg pro Boden) und sollten bei der Lastverteilung beachtet werden.
Zusammenfassend: Planung mithilfe des Ikea Pax Planers, Auswahl modularer Innenausstattung, Berücksichtigung der individuellen Aufbewahrungsbedürfnisse und das Nutzen von Systemzubehör (integrierte oder nachrüstbare Elemente) sind der beste Weg, um Pax optimal und vielseitig zu nutzen.
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