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Wie ist ein 400k Darlehen ohne EK finanzierbar? NettoEK bei 4.500€

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Hallo zusammen,

wir haben uns das folgende mit einem Hausanbieter gerechnet:

grundstück 80.000€
haus 300.000€
nebenkosten 55.000€

das sind realistische Zahlen für ein fertiges Haus. Zumindest hier in unserer Region.

da sind wir in Summe bei 435.000€. Abzgl. der Förderungen kommen wir 420.000€ raus.
unser Einkommen liegt bei 4.500€ netto. Mit Kind in Zukunft wird es nicht weniger, da wir kontinuierlich im Gehalt steigen. Wir wollen immer mindestens 1.000€ am Ende des Monats für sparen oder teilweise zum Ausgeben zur Verfügung haben. Daher liegt die schmerzgrenze bei der mtl Rate bei 1.250€

nun waren wir bei unserer Bank und die teilte uns mit, dass wir 400€ monatlicher Abtrag pro 100.000€ rechnen können. Sprich mehr als 1600€ Abtrag. Unsere schmerzgrenze liegt bei 1.250 monatlichem Abtrag. Damit könnte wir gerade mal 300.000€ finanzieren. Eigenkapital haben wir nicht. Kein Neubau möglich?

wie seht ihr das? Was habt ihr für Erfahrungen? der unabhängige Finanzierer des Hausbauers sagte uns, dass das durchaus möglich ist. Spricht er von riesigen Sonderzahlungen? Wo liegt die Wahrheit? Wir befürchten dem Hausbau sterben lassen zu müssen:/

niemand spricht über Finanzen. Wer kann sich dann noch ein Haus leisten? Wie ist eure Einschätzung?
 
nun waren wir bei unserer Bank und die teilte uns mit, dass wir 400€ monatlicher Abtrag pro 100.000€ rechnen können.
Das ist vernünftig bei dem Risiko der Bank, geht aber auch mit weniger Tilgung.
Unsere schmerzgrenze liegt bei 1.250 monatlichem Abtrag.
Das bedeutet eine Tilgung von nur 2% bei einer fast 130% Finanzierung ohne Puffer für Mehrkosten. Wer bezahlt neue Möbel, Küche, Terrasse, ggf. Maler und Böden, Garten, Einfahrt pflastern?
Was ist in den NK drin?
Kein Neubau möglich?
Möglich schon, aber Ihr fahrt sehenden Auges vor die Wand. Gründungsmehrkosten können Euch schon zu Beginn das Genick brechen.

Bankermeinung: Wo geht Eure Kohle hin, wenn Ihr kein EK ausgespart habt? Wie kommt Ihr darauf, dass es mit Haus besser wird? Warum keine Bestandsimmobilie oder ETW?
Ich würde Euch keinen Kredit wie von Euch gewünscht geben - nur mit angemessener Tilgung.

P.S. Immobilienfinanzierung ist mein Job
 
Ihr bekommt durch 0 EK die schlechtesten Konditionen die es auf dem Markt gibt.
Ein Bekannter hat ähnliches Volumen und etwas das gleiche Gehalt. Er hat sich bewusst für ein Haus entschieden und macht Abstriche. Beim Urlaub geht es an die See oder zur Familie ins Ausland. Hotels eher nicht.
Abzüglich NK und Rücklagen sind also um die 2k weg. Bleiben 2,5 zum Leben...
Ein Reihenhaus oder ne DHH wäre sinnvoller, wenn es unbedingt Neubau sein muss.
Wo bleiben Ersparnisse, wenn man bauen möchte aber 0 EK vorweist?
 
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Wir wollen immer mindestens 1.000€ am Ende des Monats für sparen oder teilweise zum Ausgeben zur Verfügung haben.
Haus bauen und jeden Monat 1.000 quasi "übrig" haben schließt sich bei den meisten Bauherren aus. Reduziert das auf 500 und ihr seid bei 1.750 statt 1.250 Euro. Wenn euch das unmöglich erscheint ist Bauen wahrscheinlich nicht die beste Lösung für euch.
 
Das sehe ich auch so wie saralina.
Die oben angegebenen Hauskosten sind nicht mal besonders hoch, euer Einkommen in Ordnung. Wenn ihr die Prioritäten bisher auf Konsum gelegt habt (und vermutlich jung seid), dann würde ich euch empfehlen, erstmal EK anzusparen.
 
Naja, zumindest bei Hanse kann das schon ziemlich knapp sein. Aufpassen musst du hier, dass Hanse die Bodenplatte in den ersten "ab"-Kalkulationen gerne "bauseitig" schiebt. Preis also ohne oder mit Bodenplatte?

Wer kann sich dann noch ein Haus leisten?
Diejenigen die EK mitbringen. Irgendwas zwischen 20 und 30% wäre schön. Da das sicher nicht über Nacht geht, ist das aber eine eher längerfristige Entscheidung. Da ihr mit 0 EK an einen Hausbau denkt, war euer Masterplan bisher wohl ein anderer?
 

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