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ᐅ Wie die Eigenleistung realistisch bewerten?

Erstellt am: 22.03.22 17:23
M
Maraum91
Hallo Forengemeinde,

ich wollte den Thread eigentlich erst nach dem Termin mit dem Planungsbüro erstellen. Da hoffentlich noch Optimierungen kommen und dann auch ein konkreter Plan vorliegt. Wie in einem anderen Thread thematisiert, scheint es aber doch hilfreich zu sein euch vorher schon mitzunehmen 🙂

Hintergrund:
Grundstück ist vorhanden, 1800m², Gefälle über die Hausbreite 6% und über die Hauslänge 9%. Das Grundstück soll größtenteils angeglichen und begradigt werden. Anschlüsse liegen bereits an der Grundstücksgrenze.

Wir denken aktuell an ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung (notwendig), 240m² Wohnfläche (Hanghaus, Massiv). Ursprünglich mal als KFW40+, jetzt wirds eher etwas zwischen KFW55 und KFW40 werden. Budget für das Haus liegt nach Puffer und Eigenleistung bei 500k.
Standort ist ein ländlicher Raum in Niederbayern

Bauzeit steht bei uns nicht im Fokus. Wir peilen einen Einzug für 2025 an, wenn es ein Jahr länger dauert ists auch ok.

Ein wichtiger Posten soll die Eigenleistung sein, die wir einbringen wollen und die gilt es nun REALISTISCH zu betrachten und zu kalkulieren und da bin ich sehr auf kritische Stimmen von euch gespannt.

Meist überschätzt man (oder die Familie) sich gerne, kennt man ja 🙂

Fachliche Unterstützung aus der Familie:
- Elektriker
- Maler

Fachliche Unterstützung Freundeskreis:
- Heizungsbauer
- Schreiner

Laien Unterstützung:
- 5 Personen

Ich selbst bringe mit:
Erfahrung als Helfer auf diversen Baustellen u.a. Hallenbau, Einfamilienhaus Abbruch/Bau und Kernsanierung eines Altbaus.
Von Boden-/Außenisolierung setzen, Laminat legen, Kabel ziehen, pflastern, Streifenfundamente betonieren, Schlitze fräßen, Trockenbauarbeiten, Dach eindecken, Holzschalung anbringen über Ringgrabenkollektor verlegen habe ich alles schonmal in der Praxis durch. Die Bedienung von Minibagger, Rüttelplatte, Betonmischer und Traktor ist auch kein Neuland.
Zeit: Jahresurlaub, 1-2 Monate Freistellung p.a., Wochenende und Feierabend.

Bereits vorhanden bzw. kostenneutral nutzbar:
Die üblichen Werkzeuge einer gut ausgestatteten Werkstatt in mehrfacher Ausführung (Kapsäge, Winkelschleifer, Bohrmaschinen, Bohrhammer, Kreuzlaser, Mauernutfräße usw.)
Zwangsbetonmischer
Teleskoparbeitsbühne
Traktor + Anhänger
Traktor mit Frontlader
3,8t Minibagger
Wasser
WC und Brotzeitversorgung 🙂 im Nachbarhaus

Bisher als Eigenleistung geplant:

- Ringgrabenkollektor Verlegung
- Gräben zur Erschließung
- Elektroinstallation Verlegung
- Lüftungsrohre Verlegung
- Decken abhängen
- Malerarbeiten
- Außenanlagen
- Erstellung von Schlitzen/Durchbrüchen
- Fußbodenisolierung
- Böden legen
- Pflasterarbeiten
- kleinere Holzarbeiten (z. B. Baustellentreppe)
- Dacheindeckung (Ziegel einhängen, Photovoltaik Montage)

Nun ist die Frage, ob mein Ansinnen überhaupt monetär berechenbar ist?

Alle Helfer inklusive mir haben noch einen Fulltime-Job. Betrachten wir die 3k/m² mal als gesetzt, wie viel davon kann man realistischerweise in seiner Freizeit tatsächlich "einarbeiten"? Macht es überhaupt Sinn die Eigenleistung in die Planung detailliert mit einzubeziehen? Oder einfach mal grob geschätzt 50k an Eigenleistung veranschlagen und abziehen? Lassen sich die Baupreise tatsächlich soweit pauschalisieren das jeder qm stur min. 3k kostet?

Ich freue mich auf euren Input!
M
maulwurf79
23.03.22 13:22
Wassermann schrieb:

Was für eine Dampfplauderei. Übrigens mache ich gerade aktuell die Frostschürzen für die Bodenplatte meines Sohnes. Sind zu viert und kommen gut voran. Die Dreiviertelte Schalung steht bereits. (Arbeiten seit 07:00 Uhr heut früh. Gestern Sauberlkeitsschicht betoniert.) Nur mal als Info. Ein langes Schalungsteil wiegt ca. 60 Kilo und ist zwei Meter lang. Du musst ja neben deinem Handwerkstalent auch noch ein sehr ausdauernder Strongman sein. Bravo

Nö.Nur intelligent. Schon mal was von Holzschalung gehört?

Aber ich sehe schon mein Wissen hier weiter auszubreiten ist wie Perlen vor die Säue zu werfen.
B
Benutzer200
23.03.22 13:22
Wassermann schrieb:

Was für eine Dampfplauderei. Übrigens mache ich gerade aktuell die Frostschürzen für die Bodenplatte meines Sohnes. Sind zu viert und kommen gut voran. Die Dreiviertelte Schalung steht bereits. (Arbeiten seit 07:00 Uhr heut früh. Gestern Sauberlkeitsschicht betoniert.) Nur mal als Info. Ein langes Schalungsteil wiegt ca. 60 Kilo und ist zwei Meter lang. Du musst ja neben deinem Handwerkstalent auch noch ein sehr ausdauernder Strongman sein. Bravo
Ich lese "für meinen Sohn". Also arbeitet hier ein alter Mann, der nix drauf hat. Und seine drei Freunde damit auch nicht. Wärt Ihr jünger, würde das alles locker wie bei @maulwurf79 laufen 😉 .

Im Ernst - Respekt für Eure Arbeit. Das ist eine ganz schöne Maloche. Bin froh, nicht auf dem Bau zu arbeiten.
M
motorradsilke
23.03.22 15:38
Myrna_Loy schrieb:

Die Häuser und die Technik waren aber weniger komplex und die Menschen weniger anspruchsvoll.

Ich denke, das liegt an Jedem selbst und dahin werden die Meisten wieder zurück müssen, wenn sie sich den Traum vom Eigenheim erfüllen wollen.
Dann baut man eben ohne KNX und Kontrollierte-Wohnraumlüftung, und kann trotzdem gut wohnen.
M
motorradsilke
23.03.22 15:41
SoL schrieb:

Nein, das nicht. Bei vielen muss man sich aber bewusst sein, dass vielleicht nicht alles wie vom Profi aussieht. Das ist nicht schlimm, aber zu berücksichtigen, weil es einige stört.

In unserem Bestandshaus mache ich auch einiges selber, aber es gibt einen Grund, warum es Ausbildungen und Meisterbriefe für die Berufe gibt. Vieles ist halt nichts, was man mal ebenso nebenbei erlernt (zumindest nicht ordentlich). Heißt: Ist man mit 90% Lösungen zufrieden, die funktionieren, kann man definitiv Geld sparen. Ist man Perfektionist, wird einen vieles stören...

Wenn es mal so wäre, dass die Profis auch 100% abliefern würden.
So manches davon bekommt man, natürlich mit weit mehr Zeit, allein besser hin bzw. wenigstens genauso gut.
W
Wassermann
23.03.22 17:59
maulwurf79 schrieb:

Nö.Nur intelligent. Schon mal was von Holzschalung gehört?

Aber ich sehe schon mein Wissen hier weiter auszubreiten ist wie Perlen vor die Säue zu werfen.
Nochmals Bravo. Holzschalung kennen wir auch. Macht nur kein Mensch für ne 80er Frostschürze. Da bist mindestens genau so lang beschäftigt und zahlt noch Material.

Und auch deine Holzschalung hast du nicht alleine gemacht. Oder wer hat deine Bretter gehalten 😉
T
TmMike_2
23.03.22 20:06
Wassermann schrieb:

Nochmals Bravo. Holzschalung kennen wir auch. Macht nur kein Mensch für ne 80er Frostschürze. Da bist mindestens genau so lang beschäftigt und zahlt noch Material.

Und auch deine Holzschalung hast du nicht alleine gemacht. Oder wer hat deine Bretter gehalten 😉
kurze frage, wann schalt man eine frostschürze bitte?
Ich hab n 50x60er graben ausgehoben, stahlfaserbeton rein, fertig? Hat 1 Tag gedauert zu 2.
Ich kenne das nur wenn Leute Fundament und vodenplatte gleichzeitig gießen.
i.d.R. bröselt dann aber viel Sand wieder in den aushub
holzschalungfrostschürze