ᐅ Wert der Bestandsimmobilie erhalten, steigern, was ist wichtig?
Erstellt am: 27.01.23 10:59
J
Jurassic135
Hallo zusammen,
ich lese hier schon seit einiger Zeit immer mal wieder mit, da wir vor ein paar Jahren eine Doppelhaushälfte bauen lassen wollten. Aus verschiedenen Gründen wurde es dann doch eine Bestandsimmobilie, aber ich schaue hier immer noch gerne rein, da mich das Thema weiter interessiert und man sich hier auch für Sanierung, Umbau, etc. gute Tipps holen kann. Ich hoffe, ich habe das passende Unterforum für mein Anliegen getroffen. Es geht sozusagen um "(Ver-)Kaufsberatung in der Zukunft".
Wir wohnen nun seit fünf Jahren in einer Doppelhaushälfte, Bj. 2007. Wir wollten, wie wohl fast jeder, zunächst ein Einfamilienhaus und dachten, wenn wir aus der Stadt rausziehen, wirds schon klappen. Es war aber alles zu teuer oder zu weit draußen, was insbesondere mein Mann nicht wollte, also sind wir nun im Speckgürtel einer Großstadt gelandet. Es ist sehr dörflich, wir fühlen uns hier wohl, haben inzwischen Nachwuchs bekommen und "Wurzeln geschlagen".
Dennoch lässt mich der Traum vom Traumhaus nicht ganz los. Im Nachhinein betrachtet, hätten wir wohl doch mehr Geld aufnehmen und ein Einfamilienhaus kaufen können, so wie sich unsere Lage und die Hauspreise entwickelt haben. Aber hätte, hätte, Fahrradkette... Wir waren sehr vorsichtig und zurückhaltend.
Jedenfalls sind wir dadurch jetzt in der komfortablen Lage, dass wir die Doppelhaushälfte sehr bequem in der Zinsbindung abzahlen können. Zu dem Zeitpunkt wird unser Sohn schon "groß" sein.
Wenn es soweit ist, werden wir vermutlich verkaufen und uns dann nochmal einen "Wohntraum" erfüllen wollen, so es denn möglich ist. Vorher sehe ich das nicht, die Preise hier sind wie an vielen Orten jenseits aller Vernunft, von den aktuellen Zinsen ganz zu schweigen, und es ist sicher leichter, vom abbezahlten Haus zu wechseln als mit Restschuld. Und mit Kind möchte ich nicht am AdW wohnen, das hatte ich selbst als Jugendliche und fand es furchtbar. Daher kommt ein Umzug in günstigere Lagen derzeit nicht in Frage.
Wir werden dann beide Anfang/Mitte 50 sein und daher nochmal Zeit haben, einen kleineren Kredit zu bedienen. Vielleicht kommt noch ein Erbe dazu (damit rechne ich erst, wenn es auch tatsächlich eintritt, wer weiß was bis dahin noch passiert...) Der eventuelle Verkauf unserer Doppelhaushälfte müsste dazu aber auch entsprechend einen guten Preis bringen, und das Haus wird ja nichtjünger.
Womit wir beim Thema sind: Wir modernisieren gern unser Haus, ich habe aber Sorge, dass wir an den falschen Stellen Geld reinstecken, was am Ende keinen Käufer interessiert. Dann lieber an Stellen Geld reinstecken, die dann den Wert auch steigern.
Was ist da wichtig?
Wir haben bisher noch nicht viel gemacht, nur:
- Garten fertig angelegt (war eher eine Wiese)
- Terrassendach und Carport mit Schuppen gebaut
- Keramik im Gäste-WC erneuert
Die Doppelhaushälfte hat das Baujahr 2007, normaler Bauträger-Standard, knapp 110qm Wohnfläche.
Wir würden gern in den nächsten Jahren:
- Dachboden ausbauen, Treppe und Zuleitungen sind schon vorhanden (wird ein ganz kleiner Raum, ob der überhaupt als Wohnraum angerechnet wird? Wäre aber ein extra Zimmer)
- Türen und Bodenbeläge erneuern
- irgendwann Küche und Hauptbad machen, jetzt nach 15 Jahren ist das noch alles in Ordnung
- die Gasheizung wird in den nächsten Jahren sicherlich schlapp machen, da müssen wir dann schauen, was es wird. Leider haben wir außer im Hauptbad keine Fußbodenheizung. Mauerwerk ist 30er Y-Tong, wenn ich das richtig im Kopf habe. Kein KfW-irgendwas Standard, sondern 2007er "Normalausstattung".
- die beiden Buche-Treppen im EG und OG gegen was schöneres tauschen... vermutlich Liebhaberei und finanziell nicht so sinnvoll?
- Terrassen und Wege neu pflastern
Ich nehme an, dass wir mit mehr Raum und neuer Heizung schon richtig liegen. Aber bestimmt habt ihr noch Wissen, Tipps, Ideen wie viel Geld und an welchen Stellen man was reinstecken sollte, wenn das Haus zwar wohl nicht "für immer", aber eben derzeit unser geliebtes Zuhause ist und uns natürlich gut gefallen soll. Ich möchte halt auch kein "Standardhaus" zu sehr aufpimpen, denn aufgrund der kleinen Größe und Lage wird es weiterhin eher für junge Paare/Familien interessant sein, die kein riesen Budget mitbringen. Aber ich bin halt auch nicht vom Fach, daher wollte ich hier mal fragen.
ich lese hier schon seit einiger Zeit immer mal wieder mit, da wir vor ein paar Jahren eine Doppelhaushälfte bauen lassen wollten. Aus verschiedenen Gründen wurde es dann doch eine Bestandsimmobilie, aber ich schaue hier immer noch gerne rein, da mich das Thema weiter interessiert und man sich hier auch für Sanierung, Umbau, etc. gute Tipps holen kann. Ich hoffe, ich habe das passende Unterforum für mein Anliegen getroffen. Es geht sozusagen um "(Ver-)Kaufsberatung in der Zukunft".
Wir wohnen nun seit fünf Jahren in einer Doppelhaushälfte, Bj. 2007. Wir wollten, wie wohl fast jeder, zunächst ein Einfamilienhaus und dachten, wenn wir aus der Stadt rausziehen, wirds schon klappen. Es war aber alles zu teuer oder zu weit draußen, was insbesondere mein Mann nicht wollte, also sind wir nun im Speckgürtel einer Großstadt gelandet. Es ist sehr dörflich, wir fühlen uns hier wohl, haben inzwischen Nachwuchs bekommen und "Wurzeln geschlagen".
Dennoch lässt mich der Traum vom Traumhaus nicht ganz los. Im Nachhinein betrachtet, hätten wir wohl doch mehr Geld aufnehmen und ein Einfamilienhaus kaufen können, so wie sich unsere Lage und die Hauspreise entwickelt haben. Aber hätte, hätte, Fahrradkette... Wir waren sehr vorsichtig und zurückhaltend.
Jedenfalls sind wir dadurch jetzt in der komfortablen Lage, dass wir die Doppelhaushälfte sehr bequem in der Zinsbindung abzahlen können. Zu dem Zeitpunkt wird unser Sohn schon "groß" sein.
Wenn es soweit ist, werden wir vermutlich verkaufen und uns dann nochmal einen "Wohntraum" erfüllen wollen, so es denn möglich ist. Vorher sehe ich das nicht, die Preise hier sind wie an vielen Orten jenseits aller Vernunft, von den aktuellen Zinsen ganz zu schweigen, und es ist sicher leichter, vom abbezahlten Haus zu wechseln als mit Restschuld. Und mit Kind möchte ich nicht am AdW wohnen, das hatte ich selbst als Jugendliche und fand es furchtbar. Daher kommt ein Umzug in günstigere Lagen derzeit nicht in Frage.
Wir werden dann beide Anfang/Mitte 50 sein und daher nochmal Zeit haben, einen kleineren Kredit zu bedienen. Vielleicht kommt noch ein Erbe dazu (damit rechne ich erst, wenn es auch tatsächlich eintritt, wer weiß was bis dahin noch passiert...) Der eventuelle Verkauf unserer Doppelhaushälfte müsste dazu aber auch entsprechend einen guten Preis bringen, und das Haus wird ja nichtjünger.
Womit wir beim Thema sind: Wir modernisieren gern unser Haus, ich habe aber Sorge, dass wir an den falschen Stellen Geld reinstecken, was am Ende keinen Käufer interessiert. Dann lieber an Stellen Geld reinstecken, die dann den Wert auch steigern.
Was ist da wichtig?
Wir haben bisher noch nicht viel gemacht, nur:
- Garten fertig angelegt (war eher eine Wiese)
- Terrassendach und Carport mit Schuppen gebaut
- Keramik im Gäste-WC erneuert
Die Doppelhaushälfte hat das Baujahr 2007, normaler Bauträger-Standard, knapp 110qm Wohnfläche.
Wir würden gern in den nächsten Jahren:
- Dachboden ausbauen, Treppe und Zuleitungen sind schon vorhanden (wird ein ganz kleiner Raum, ob der überhaupt als Wohnraum angerechnet wird? Wäre aber ein extra Zimmer)
- Türen und Bodenbeläge erneuern
- irgendwann Küche und Hauptbad machen, jetzt nach 15 Jahren ist das noch alles in Ordnung
- die Gasheizung wird in den nächsten Jahren sicherlich schlapp machen, da müssen wir dann schauen, was es wird. Leider haben wir außer im Hauptbad keine Fußbodenheizung. Mauerwerk ist 30er Y-Tong, wenn ich das richtig im Kopf habe. Kein KfW-irgendwas Standard, sondern 2007er "Normalausstattung".
- die beiden Buche-Treppen im EG und OG gegen was schöneres tauschen... vermutlich Liebhaberei und finanziell nicht so sinnvoll?
- Terrassen und Wege neu pflastern
Ich nehme an, dass wir mit mehr Raum und neuer Heizung schon richtig liegen. Aber bestimmt habt ihr noch Wissen, Tipps, Ideen wie viel Geld und an welchen Stellen man was reinstecken sollte, wenn das Haus zwar wohl nicht "für immer", aber eben derzeit unser geliebtes Zuhause ist und uns natürlich gut gefallen soll. Ich möchte halt auch kein "Standardhaus" zu sehr aufpimpen, denn aufgrund der kleinen Größe und Lage wird es weiterhin eher für junge Paare/Familien interessant sein, die kein riesen Budget mitbringen. Aber ich bin halt auch nicht vom Fach, daher wollte ich hier mal fragen.
S
Sunshine38727.01.23 15:58Ich gebe aber als jemand der ebenfalls im Speckgürtel lebt zu bedenken, dass ihr spätestens im höheren Alter es bereuen könntet nicht mehr im Speckgürtel zu wohnen, wenn die Wege zum nächsten Supermarkt, Restaurant, Artzt, Apotheke oder Frisör nur mit dem Auto zu erledigen sind und man 15-20 Minuten braucht um aus dem Nirgendwo herauszukommen. Denn später aufs Auto angewiesen zu sein (ÖPNV gibt es auf dem platten Land quasi nicht) ist auch nicht gerade toll. Vielleicht geht es mir so wie euch, da nur 10 km weiter von meinem Ort das wirklich platte Land beginnt und während ich noch in 5 Minuten bei der Infrastruktur des täglichen Bedarfs bin brauchen Diejenigen dreimal so lange mit dem Auto. Das würde ich mir gut überlegen. Zentralität hat nämlich auch etwas.
Ja, aber das spielt ja erst frühestens mit Ende sechszig, eher jenseits der siebzig (manche bestehen ja selbst mit Ende achtzig noch darauf selbst zu fahren) eine Rolle. Bis dahin gibt es vollkommen selbstfahrende Autos, davon bin ich überzeugt. Also wenn TE Mitte 30 ( nehme ich jetzt einfach mal an, stand das irgendwo?) ist, dann denkt der frühestens in 30-40 Jahren daran, den FS abzugeben. Das ist in der Softwareentwicklung ein Quantensprung. Vor 30 Jahren kam gerade Windows 3.11 raus und das war nur ein GUI, Betriebssystem war MS-Dos 6 mit Kommandozeilen Interface.
Ich denke Gesellschaftlich wird man noch nicht soweit sein, dass der private Autobesitz abgeschafft ist, aber dann hat der TE halt nen eigenes Roboauto. Das fährt ihn in die Stadt und braucht kein Parkplatz in der Nähe, sondern fährt halt rum, holt vielleicht vorher bestellte Waren bei nem Laden ab.
Kein Problem aus meiner Sicht.
Ich denke Gesellschaftlich wird man noch nicht soweit sein, dass der private Autobesitz abgeschafft ist, aber dann hat der TE halt nen eigenes Roboauto. Das fährt ihn in die Stadt und braucht kein Parkplatz in der Nähe, sondern fährt halt rum, holt vielleicht vorher bestellte Waren bei nem Laden ab.
Kein Problem aus meiner Sicht.
J
Jurassic13527.01.23 16:19Wir sind tatsächlich Mitte 30, bzw. mein Mann hat gerade die 40 geknackt.
Der Umzug "raus" wäre für uns die einzige Option, den Traum vom Einfamilienhaus mit großem Grundstück zu verwirklichen. Hier, mit der guten Infrastruktur und direkter Anbindung an die Großstadt, ist es hoffnungslos überlaufen. Die Bauflächen sind auch ziemlich ausgereizt. Gefühlt haben wir so ziemlich das letzte Haus in der Preislage und dem Zustand gefunden, bevor die Preise nochmal richtig durch die Decke gegangen sind. Und wir fanden unser Haus damals schon "teuer"... Selbst, wenn es hier ein bezahlbares Grundstück gäbe, wäre es wohl auch nicht größer und nicht ruhiger als unseres. Hier wird gerade in jede Lücke noch ein Haus gesetzt, selbst wenn nur noch ein kleiner Streifen drum herum bleibt, und auch immer höher gebaut. Nur, damit ich einmal um das ganze Haus laufen kann, wäre das dann doch zu teuer und aufwendig im Vergleich zum Ist-Zustand, überspitzt gesagt. Dann würde ich auch die ruhige Lage dazu haben wollen, ansonsten wären wir hier auch zufrieden. Nur lässt sich unser Haus nicht barrierefrei umbauen, dafür ist es überall zu eng, "für immer" ist es also so oder so nicht möglich.
Ich fände es schön, mal wieder eine Zeit lang ab vom Schuss zu wohnen. Ohne Lichtverschmutzung, ohne Straßenlärm, mit Katzen und Hühnern und Blick aufs Feld. Wir wären dann Anfang/Mitte 50 und da sind wir hoffentlich noch eine Weile in der Lage, uns zu versorgen.
Tolentinos Bild der Zukunft würde mir aber auch gut gefallen, mit dem E-Auto ins Dorf, das holt meinen Kram ab und bringt mich dann wieder nach Hause... das wäre für die ältere Landbevölkerung ein Traum.
Der Umzug "raus" wäre für uns die einzige Option, den Traum vom Einfamilienhaus mit großem Grundstück zu verwirklichen. Hier, mit der guten Infrastruktur und direkter Anbindung an die Großstadt, ist es hoffnungslos überlaufen. Die Bauflächen sind auch ziemlich ausgereizt. Gefühlt haben wir so ziemlich das letzte Haus in der Preislage und dem Zustand gefunden, bevor die Preise nochmal richtig durch die Decke gegangen sind. Und wir fanden unser Haus damals schon "teuer"... Selbst, wenn es hier ein bezahlbares Grundstück gäbe, wäre es wohl auch nicht größer und nicht ruhiger als unseres. Hier wird gerade in jede Lücke noch ein Haus gesetzt, selbst wenn nur noch ein kleiner Streifen drum herum bleibt, und auch immer höher gebaut. Nur, damit ich einmal um das ganze Haus laufen kann, wäre das dann doch zu teuer und aufwendig im Vergleich zum Ist-Zustand, überspitzt gesagt. Dann würde ich auch die ruhige Lage dazu haben wollen, ansonsten wären wir hier auch zufrieden. Nur lässt sich unser Haus nicht barrierefrei umbauen, dafür ist es überall zu eng, "für immer" ist es also so oder so nicht möglich.
Ich fände es schön, mal wieder eine Zeit lang ab vom Schuss zu wohnen. Ohne Lichtverschmutzung, ohne Straßenlärm, mit Katzen und Hühnern und Blick aufs Feld. Wir wären dann Anfang/Mitte 50 und da sind wir hoffentlich noch eine Weile in der Lage, uns zu versorgen.
Tolentinos Bild der Zukunft würde mir aber auch gut gefallen, mit dem E-Auto ins Dorf, das holt meinen Kram ab und bringt mich dann wieder nach Hause... das wäre für die ältere Landbevölkerung ein Traum.
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WilderSueden27.01.23 16:34Ich halte das mit der Stadtwohnung im Alter für einen typischen Fehlschluss. Gerade weil man auf dem Land aufs Auto angewiesen ist und alle anderen auch, kommt man gut zurecht auch wenn man nicht mehr gut zu Fuß ist. Parken dann direkt von den Geschäften. Nicht zu Fuß zur Bushaltestelle, vom Bus zum Geschäft und alles wieder zurück. Dafür hat man dann seinen Garten und sitzt im Grünen statt auf einem Minibalkon.
Und wenn man mal nicht mehr fahren kann, braucht man nicht auf Roboterautos warten. Flächendeckend Lebensmittellieferungen werden sicherlich kommen.
Aber das ist so ein Paradebeispiel. Buchentreppe rauswerfen und durch Eiche ersetzen steigert den Wert sagen wir mal um 2000€, aber kostet dich 8000€ pro Stück. So ansetzen wird das aber keiner, denn vielen ist egal welche Treppe
Und wenn man mal nicht mehr fahren kann, braucht man nicht auf Roboterautos warten. Flächendeckend Lebensmittellieferungen werden sicherlich kommen.
Jurassic135 schrieb:Scheint für Holztreppen aber normal zu sein. Wir liegen jetzt mit unserer Treppe bei gut 5500€ netto. Eiche hätte uns auch gefallen, liegt aber bei 1700€ netto Aufpreis, da bleiben wir doch bei rustikaler Buche.
Für zwei neue Treppen wurden hier beim örtlichen Treppenstudio 17.000€ aufgerufen, bin fast vom Stuhl gefallen, dafür dann vielleicht doch lieber ne WP...
Aber das ist so ein Paradebeispiel. Buchentreppe rauswerfen und durch Eiche ersetzen steigert den Wert sagen wir mal um 2000€, aber kostet dich 8000€ pro Stück. So ansetzen wird das aber keiner, denn vielen ist egal welche Treppe
J
Jurassic13527.01.23 17:34Ich denke, das kann man eh nicht wirklich planen, da man nicht weiß, ob man später noch gut zu Fuß ist, wie lange man noch Auto fahren kann, wie sich der ÖPNV entwickelt, was es in dem Dorf dann gerade an Angeboten (Geschäfte, Ärzte, etc.) gibt, ob vielleicht das Kind in der Nähe wohnt und helfen mag... aber da wir vermutlich erst Anfang/Mitte 50 sein werden, wenn ein Umzug zur Debatte steht, ist das dann hoffentlich noch nicht so relevant. 🙂 Ebenerdig/barrierearm ist dann aber sicher ein Thema, damit man möglichst lange drin bleiben kann.
WilderSueden schrieb:Bei nur einer Treppe wäre es vielleicht noch gegangen, aber in der Summe war es uns dann einfach zu teuer. Denn wie du sagst, die nächsten interessiert es vielleicht nicht mal. Uns hat es ja auch nicht vom Kauf abgehalten, obwohl ich die Treppe natürlich gesehen habe.
Scheint für Holztreppen aber normal zu sein. Wir liegen jetzt mit unserer Treppe bei gut 5500€ netto. Eiche hätte uns auch gefallen, liegt aber bei 1700€ netto Aufpreis, da bleiben wir doch bei rustikaler Buche.
Aber das ist so ein Paradebeispiel. Buchentreppe rauswerfen und durch Eiche ersetzen steigert den Wert sagen wir mal um 2000€, aber kostet dich 8000€ pro Stück. So ansetzen wird das aber keiner, denn vielen ist egal welche Treppe
Jurassic135 schrieb:
ist ne freitragende Bolzentreppe*LOL* so ein "Sparbrötchen" möchte ich auch einmal sein, derlei als "Bauträgerstandard" zu betiteln.Jurassic135 schrieb:
aber es ist ja ein Unterschied, ob ich das Haus jetzt wie es ist belasse, oder an den richtigen Stellen aufwerte. Damit positioniert es sich im Vergleich zu anderen Häusern hier an einer anderen Stelle, als wenn wir das jetzt einfach alles so belassen. Daher mein Gedanke, mir vorher zu überlegen, wo wir Geld reinstecken, und was wir uns vielleicht fürs "nächste" Haus aufsparen.Ich würde es drastischer formulieren: jede unnötige Ausgabe für das Zwischenhaus ist Raubbau am Sparbuch für das Traumhaus !Im übrigen würde ich die restliche Verweildauer im aktuellen Objekt nicht so lang ansetzen. Nach fünf Jahren habt Ihr nur noch weitere fünf bis zum spekulationssteuerfreien Verkauf. Da nochmal zehn draufzusetzen, dann ist das Haus Dreißig: damit ist selbst ein Zwischenhaus kein Schnelldreher mehr. Und irgendwann hat man auch mal den Absprungzeitpunkt verpaßt und bleibt im Zwischenhaus kleben. Als Stufe auf der Immobilienleiter ist es nur so gut, wie man es entsprechend nutzt. Noch seid Ihr jung genug, um bis zum Ruhestand auch noch zweimal das Objekt wechseln zu können. Male mal einen Zeitstrahl auf, und trage auch den Finanzierungsauslauf und Sohnemanns voraussichtliches Abiturjahr dort ein. Und vergeßt für einen Verkauf in stabilen Zeiten die Wahlperioden nicht, Scholz wird nicht so lange bleiben wie Merkel.
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