Wer hat Erfahrung mit der Anschaffung einer Enpal PV Anlage?

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M

MKKW12MA

Hallo,
ich bin neu hier. Wir überlegen uns, auf unser Flachdach eine PV Anlage von Enpal zu setzen. Hauptbeweggrund: Miete statt kaufen, Service komplett enthalten. Wer hat damit schon Erfahrungen und wäre zu einem persönlichen Austausch bereit?
 
T

Tom1978

Hallo,
ich bin neu hier. Wir überlegen uns, auf unser Flachdach eine PV Anlage von Enpal zu setzen. Hauptbeweggrund: Miete statt kaufen, Service komplett enthalten. Wer hat damit schon Erfahrungen und wäre zu einem persönlichen Austausch bereit?
Mietobjekte sind derzeit alle teurer als wenn man die selbst anschafft. Ich würde immer kaufen als mieten.
 
B

Benutzer200

Dazu gibt es schon Threads. Fazit: ist nix.
Warum? Die Anlage ist über die Laufzeit gerechnet ca. 2-2,5x teurer, als die Kaufanlage. Wartung und Service sind ebenfalls nicht nötig bei einer PV-Anlage - läuft oder ist kaputt.
Das muss Dir aber schon der gesunde Menschenverstand sagen, dass Enpal auch gutes Geld verdienen möchte. Und wo soll er herkommen, wenn nicht vom Kunden? Das summiert sich in 20 Jahren richtig auf.
 
W

we44winkelmann

Hallo liebe Solarfreunde,
DANKE für die recht guten Beiträge, Anregungen und Ideen. Ich möchte etwas für die Umwelt tun und dabei auch möglichst Kosten sparen. So kam ich auf eine PV Anlage und ein Angebot der Fa. Enpal. Wichtig waren für mich die Bedingungen:

a) technische Machbarkeit und Sicherheit
b) vertragliche Transparenz und Sicherheit über 20 Jahre.

Dafür habe ich 10 Angebote verglichen. Für mich war das Mietmodell interessant, wenn die Fa. in die Insolvenz geht. Dann sind alle Garantien nur noch wenig Wert. Bei einem Mietmodell kann ich nötigenfalls die monatliche Zahlung einstellen. Der Preis war für mich nicht so ausschlaggebend, alle Angebote waren in einer ähnlichen Größenordnung.
Das Videogespräch mit Enpal war recht gut. Einige Tage später erhielt ich ein Angebot mit vielen Bildern und Versprechen. Ich habe per eMail noch technische Klärung und einen Vertragsentwurf erbeten, doch leider keine Antwort erhalten. Ich möchte die Zusagen und Fakten im Vertrag sehen und nicht im Telefonat oder Videogespräch. Meine technischen Forderungen waren:

a) die Anlage muss notstromfähig sein, falls das öffentliche Stromnetz einmal ausfallen sollte.
b) sollte der Warmwasserspeicher der Solaranlage dann elektrisch aufgeheizt werden, statt den überschüssigen Strom in das Netz einzuspeisen.

Beide techn. Forderungen kann Enpal nach tel. Aussage noch nicht erfüllen. Daraufhin sagte ich, dass ich von der Anlage Abstand nehme. Dann erhielt ich eine eMail, dass der Kauf widerrufen sei, ich habe jedoch nichts unterschrieben oder zugesagt, das hat mich schon verwundert. Zu der finanziellen Seite habe ich eine „Kaufanlage“ mit 5% Verzinsung bei einer Fremdfinanzierung und einer Teuerungsrate von 2% und alternativ 5% gerechnet über die 20 Jahre. Dabei musste ich recht viele (zu viele) Annahmen machen. Die Tendenz war etwa (ohne Steuervorteile) Null auf Null oder leicht positiv. In das Grundbuch möchte ich eine Fa. nicht gerne haben. Die Gefahr bei einem Hausbrand oder Batteriebrand scheint nicht so groß zu sein, sollte man sich aber überlegen. So warte ich darauf, dass es staatliche Zuschüsse von 30% oder mehr gibt und dann werde ich die Sache wieder neu durchdenken.

Mit sonnigen Grüßen
We44winkelmann
 
T

Tom1978

Hallo liebe Solarfreunde,
DANKE für die recht guten Beiträge, Anregungen und Ideen. Ich möchte etwas für die Umwelt tun und dabei auch möglichst Kosten sparen. So kam ich auf eine PV Anlage und ein Angebot der Fa. Enpal. Wichtig waren für mich die Bedingungen:

a) technische Machbarkeit und Sicherheit
b) vertragliche Transparenz und Sicherheit über 20 Jahre.

Dafür habe ich 10 Angebote verglichen. Für mich war das Mietmodell interessant, wenn die Fa. in die Insolvenz geht. Dann sind alle Garantien nur noch wenig Wert. Bei einem Mietmodell kann ich nötigenfalls die monatliche Zahlung einstellen. Der Preis war für mich nicht so ausschlaggebend, alle Angebote waren in einer ähnlichen Größenordnung.
Das Videogespräch mit Enpal war recht gut. Einige Tage später erhielt ich ein Angebot mit vielen Bildern und Versprechen. Ich habe per eMail noch technische Klärung und einen Vertragsentwurf erbeten, doch leider keine Antwort erhalten. Ich möchte die Zusagen und Fakten im Vertrag sehen und nicht im Telefonat oder Videogespräch. Meine technischen Forderungen waren:

a) die Anlage muss notstromfähig sein, falls das öffentliche Stromnetz einmal ausfallen sollte.
b) sollte der Warmwasserspeicher der Solaranlage dann elektrisch aufgeheizt werden, statt den überschüssigen Strom in das Netz einzuspeisen.

Beide techn. Forderungen kann Enpal nach tel. Aussage noch nicht erfüllen. Daraufhin sagte ich, dass ich von der Anlage Abstand nehme. Dann erhielt ich eine eMail, dass der Kauf widerrufen sei, ich habe jedoch nichts unterschrieben oder zugesagt, das hat mich schon verwundert. Zu der finanziellen Seite habe ich eine „Kaufanlage“ mit 5% Verzinsung bei einer Fremdfinanzierung und einer Teuerungsrate von 2% und alternativ 5% gerechnet über die 20 Jahre. Dabei musste ich recht viele (zu viele) Annahmen machen. Die Tendenz war etwa (ohne Steuervorteile) Null auf Null oder leicht positiv. In das Grundbuch möchte ich eine Fa. nicht gerne haben. Die Gefahr bei einem Hausbrand oder Batteriebrand scheint nicht so groß zu sein, sollte man sich aber überlegen. So warte ich darauf, dass es staatliche Zuschüsse von 30% oder mehr gibt und dann werde ich die Sache wieder neu durchdenken.

Mit sonnigen Grüßen
We44winkelmann
Ob es staatliche Zuschüsse geben wird, das weißt leider keiner. Ich vermute eher das die PV-Anlagen Pflicht beim Neubau irgendwann kommt. Und dann werden die Förderungen Neubau (kfw) erhöht. Ist aber auch eher in die Glaskugel schauen. Mach Dich noch in dem Forum für PV schlau (google anschmeissen). Da gibt es die fundierten Anworten. Die werden dir vermutlich auch sagen, dass kaufen immer rentabler als mieten ist.
 
B

Benutzer200

a) die Anlage muss notstromfähig sein, falls das öffentliche Stromnetz einmal ausfallen sollte.
Damit fallen im Prinzip alle reinen PV-Anlagen aus. Nachts scheint nämlich keine Sonne ;). Da brauchst Du schon einen Speicher. Ganz gut hier beschrieben:
1641403187314.png

b) vertragliche Transparenz und Sicherheit über 20 Jahre.
Dann Kaufanlage. Sicherheit für 20 Jahre durch Einspeisevergütung. Keine weiteren Klauseln, Bedingungen etc.
So warte ich darauf, dass es staatliche Zuschüsse von 30% oder mehr gibt und dann werde ich die Sache wieder neu durchdenken.
Schade, dass Du dann nie eine PV-Anlage bekommst...
Zu der finanziellen Seite habe ich eine „Kaufanlage“ mit 5% Verzinsung bei einer Fremdfinanzierung und einer Teuerungsrate von 2% und alternativ 5% gerechnet über die 20 Jahre. Dabei musste ich recht viele (zu viele) Annahmen machen. Die Tendenz war etwa (ohne Steuervorteile) Null auf Null oder leicht positiv.
Ohne Vorteil für die Kaufanlage? Das wundert mich sehr.
 
WilderSueden

WilderSueden

Ich vermute eher das die PV-Anlagen Pflicht beim Neubau irgendwann kommt
In BW ist das schon Pflicht. Ohne Kompensation. Und die Ampel hat ja auch was angedeutet, wenn auch mit "wir wollen Härten vermeiden"
Zu der finanziellen Seite habe ich eine „Kaufanlage“ mit 5% Verzinsung bei einer Fremdfinanzierung und einer Teuerungsrate von 2% und alternativ 5% gerechnet über die 20 Jahre.
5% Kreditzins? Das ist unrealistisch hoch. Dann kann die Kaufanlage nicht gewinnen.
 
D

Deliverer

Die aktuelle Förderung für PV-Anlagen fördert die Anlage nicht zu 30% sondern zu 80-120%, je nach Anlagenkosten.
Sie heißt Einspeisevergütung. Fast kostenlosen, selbstgeernteten Biostrom gibts zumindest tagsüber noch obendrauf. Auf viel mehr Förderung würde ich jetzt nicht hoffen...
 
Zuletzt aktualisiert 27.01.2022
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