Hallo Zusammen,
ich mache mir aus finanziell-planerischer Sicht ein paar Gedanken und würde gerne eure Meinung erfahren wollen.
Rahmendaten:
1. Grundstück von der Gemeinde (wird voll erschlossen) ist finanziert und Ende des Jahres abbezahlt. Die Gemeinde muss noch die Erschließung abschließen und die Grundstücksvermessung (zahlt die Gemeinde) vornehmen.
2. Architekt ist mit der Entwurfsplanung durch.
3. Geplant ist in einem ersten Schritt ein erweiterter Rohbau (d.h, Tiefbau, Entwässerung, Rohbau, Dach).
4. Danach wird mit Bekannten Handwerkern ausgebaut.
Punkte 1-2 werden aus "eigener" Tasche bezahlt. Punkte 3-4 über die Hausfinanzierung die Anfang Januar abgeschlossen sein soll. Logischerweise fehlen ja noch ein paar Punkte zwischen 2 und 3.
Aus meiner Sicht wären es die u.g. Punkte die zum einen die Hausfinanzierung auszahlungsbereit machen (und der Rohbauer mit dem Bauen anfangen kann. Ich hoffe meine Annahme sind korrekt, da ohne auszahlungsbereiter Hausfinanzierung ein Rohbau nicht existent sei wird ;-).
- Gebäudeeinmessung, 1000€
- Baugenehmigung über Freisteller, 1000€
- Nachzahlung Geschossfläche ,300€
- zweite Notarkosten (neue Grundbuchkosten durch Hausfinanzierung) , 2500€, (aus meiner Sicht essentiell für den Kredit, da ohne Grundbucheintragung der hausfinanzierenden Bank keine Kohle)
- Bauherrenhaftpflichtversicherung, bezahlt
- Bauwesenversicherung / Bauleistungsversicherung, 400€
- Bodengutachten, 1000€
- Energieberatung (im ersten Schritt wohl nicht komplett der ganze Betrag) 3500€
- Bereitstellung Baustrom/-wasser 700€
Somit würde ich anhand meiner Schätzung irgendwo bei 10-11k€ landen, die ich aus eigener Tasche noch zahlen müsste bis die nächsten Rechnungen über die Hausfinanzierung gezahlt werden, korrekt?
Fehlen noch Punkte oder sind meine Schätzungen zu gering?
ich mache mir aus finanziell-planerischer Sicht ein paar Gedanken und würde gerne eure Meinung erfahren wollen.
Rahmendaten:
1. Grundstück von der Gemeinde (wird voll erschlossen) ist finanziert und Ende des Jahres abbezahlt. Die Gemeinde muss noch die Erschließung abschließen und die Grundstücksvermessung (zahlt die Gemeinde) vornehmen.
2. Architekt ist mit der Entwurfsplanung durch.
3. Geplant ist in einem ersten Schritt ein erweiterter Rohbau (d.h, Tiefbau, Entwässerung, Rohbau, Dach).
4. Danach wird mit Bekannten Handwerkern ausgebaut.
Punkte 1-2 werden aus "eigener" Tasche bezahlt. Punkte 3-4 über die Hausfinanzierung die Anfang Januar abgeschlossen sein soll. Logischerweise fehlen ja noch ein paar Punkte zwischen 2 und 3.
Aus meiner Sicht wären es die u.g. Punkte die zum einen die Hausfinanzierung auszahlungsbereit machen (und der Rohbauer mit dem Bauen anfangen kann. Ich hoffe meine Annahme sind korrekt, da ohne auszahlungsbereiter Hausfinanzierung ein Rohbau nicht existent sei wird ;-).
- Gebäudeeinmessung, 1000€
- Baugenehmigung über Freisteller, 1000€
- Nachzahlung Geschossfläche ,300€
- zweite Notarkosten (neue Grundbuchkosten durch Hausfinanzierung) , 2500€, (aus meiner Sicht essentiell für den Kredit, da ohne Grundbucheintragung der hausfinanzierenden Bank keine Kohle)
- Bauherrenhaftpflichtversicherung, bezahlt
- Bauwesenversicherung / Bauleistungsversicherung, 400€
- Bodengutachten, 1000€
- Energieberatung (im ersten Schritt wohl nicht komplett der ganze Betrag) 3500€
- Bereitstellung Baustrom/-wasser 700€
Somit würde ich anhand meiner Schätzung irgendwo bei 10-11k€ landen, die ich aus eigener Tasche noch zahlen müsste bis die nächsten Rechnungen über die Hausfinanzierung gezahlt werden, korrekt?
Fehlen noch Punkte oder sind meine Schätzungen zu gering?
Oki, verstanden.
Die Kosten der Erschließung wurden unsererseits mit dem Kauf des Grundstücks als Erschließungskosten des Baugebiets (also Straße, Wasser, Abwasser, Strom) schon bezahlt. Interessanterweise ist es ja so, dass wir laut Bauamt wohl noch eine Nachforderung (für Wasser, Abwasser und Strom) erwarten werden, da nach "Erschließungsformel" nur 153m² als Geschossfläche bei Kauf des Grundstück als Erschließungssatz (Strom 0,35€/m² und Wasser/Abwasser 12,05€/m²) gefordert wurden.
Die Hauseinführung. quasi ab der Grundstücksgrenze(Wasser, Strom, Tel, ohne Gas da nicht geplant) würde planmäßig dann noch auf uns zukommen, klar.
6 Wochen vorm Termin habe ich jetzt so mal als Info mitgenommen. Danke
Da ich keine Vetos höre, scheint meine Auflistung abgesehen von den Kosten scheinbar planerisch nicht so verkehrt zu sein.
Falls euch noch was einfällt einfach schreiben. Ich bin für Infos immer Dankbar.
Die Kosten der Erschließung wurden unsererseits mit dem Kauf des Grundstücks als Erschließungskosten des Baugebiets (also Straße, Wasser, Abwasser, Strom) schon bezahlt. Interessanterweise ist es ja so, dass wir laut Bauamt wohl noch eine Nachforderung (für Wasser, Abwasser und Strom) erwarten werden, da nach "Erschließungsformel" nur 153m² als Geschossfläche bei Kauf des Grundstück als Erschließungssatz (Strom 0,35€/m² und Wasser/Abwasser 12,05€/m²) gefordert wurden.
Die Hauseinführung. quasi ab der Grundstücksgrenze(Wasser, Strom, Tel, ohne Gas da nicht geplant) würde planmäßig dann noch auf uns zukommen, klar.
6 Wochen vorm Termin habe ich jetzt so mal als Info mitgenommen. Danke
Da ich keine Vetos höre, scheint meine Auflistung abgesehen von den Kosten scheinbar planerisch nicht so verkehrt zu sein.
Falls euch noch was einfällt einfach schreiben. Ich bin für Infos immer Dankbar.
@ypg
...irgendwie stehe ich gerade auf'm Schlauch. Und gut das du es jetzt ansprichst :-)
Die 150€/m² Grundstück sind wie folgt aufgesplittet,
1) Grundstückskaufpreis 56,54€ pro m²
2) Ablöse Erschließungsbeitrag 87,95€ pro m²
3) Herstellung der Wasserversorgung- und Abwasserversorgungsanlagen 5,51€ pro m²
Dann gibt es noch die Kosten für die Hausanschlüsse mit ca. 6000€ ohne Gas
Jetzt gibt's also noch Antrag Bauwasser/Baustrom mit 2000€.
Fehlt noch was?
...irgendwie stehe ich gerade auf'm Schlauch. Und gut das du es jetzt ansprichst :-)
Die 150€/m² Grundstück sind wie folgt aufgesplittet,
1) Grundstückskaufpreis 56,54€ pro m²
2) Ablöse Erschließungsbeitrag 87,95€ pro m²
3) Herstellung der Wasserversorgung- und Abwasserversorgungsanlagen 5,51€ pro m²
Dann gibt es noch die Kosten für die Hausanschlüsse mit ca. 6000€ ohne Gas
Jetzt gibt's also noch Antrag Bauwasser/Baustrom mit 2000€.
Fehlt noch was?
Nein. Das ist örtlich nicht überall gleich. Bauwasser und Baustrom waren bei mir 400 Strom und 200 Wasser,da waren auch irgendwelche Grundgebühren mit drin, ansonsten nach Verbrauch. Yvonne meint was Anderes, was bei Dir für 150 qm schon in den Grundstückskosten mit drin ist, was jedoch nicht geschickt gemacht ist, weil es so der Grunderwerbsteuer unterliegt, unsere 1500,- Ausbaubeitrag aber xtra liefen und dieser nicht unterlagen. Karsten
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