Wasserführender Kaminofen FBH, Wärmepumpe Fotovoltaik Neubau?

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orkan212

Hallo, wir möchten im Oktober bauen.

Das Haus soll beheizt werden mit einer Fußbodenheizung, betrieben durch Wärmepumpe, die betrieben wird durch eine Photovoltaikanlage.

Zusätzlich möchten wir sowieso einen Kaminofen und würden dann gleich einen Wasserführenden nehmen und ihn bei der Rohrplanung berücksichtigen.

Ist das eine gute Lösung?

Brauchen wir trotzdem einen Wasserspeicher, wenn der Ofen (Rohre) beim Neubau mit eingeplant wird ins zentrale Wassersystem?

Der Oranier Polar Aqua gefällt uns ganz gut.
 
I

Irgendwoabaier

A) Heizlast?
B) Sind die Kosten für die Lösung relevant?
C) Natürlich wird ein Wärmespeicher benötigt werden, da die ganze Leistung des Ofenss sicher nicht zu dem Zeitpunkt sinnvoll im Haus verwendet werden wird, zu dem sie zur Verfügung steht. Wo dieser Wärmespeicher im System integriert werden kann, hängt von zahlreichen Faktoren ab, und sollte dem Planer der Heiz- und Wassertechnik überlassen werden.
 
O

orkan212

Soweit sind wir noch nicht, aber ich musste jetzt erst mal meine Neugier stillen.

Kosten sind nicht egal, deswegen kommt erst mal Fußbodenheizung mit Luft-Wasser-Wärmepumpe rein und die Vorbereitungen (Rohre & Kabel) für Ofen und Fotovoltaik. Dann kommt erst mal der Ofen wegen dem Wohlfühlgefühl und wenn es die Finanzen dann zulassen kommt die PVA.

Ich dachte, das wäre im Endeffekt sehr effizient oder liege ich falsch?
 
N

nordanney

Wie willst Du im Winter die Wärmepumpe mit dem PV-Strom betreiben? Bei uns war der Ertrag heute gerade mal bei 1,5 kWh (wir haben eine 7 kWp-Anlage). Das reicht nicht wirklich für die Wärmepumpe - nachts schon gar nicht. Du wirst schön Strom zukaufen müssen
PV für den Eigenverbrauch ist schöne, wenn Du denn genug Verbraucher hast. Das muss im Sommer gut klappen!
 
B

Bauexperte

Guten Abend,

Bei uns war der Ertrag heute gerade mal bei 1,5 kWh (wir haben eine 7 kWp-Anlage). Das reicht nicht wirklich für die Wärmepumpe - nachts schon gar nicht. Du wirst schön Strom zukaufen
Oh bitte ...

wenn die Anlage vernünftig berechnet und ein Speicher vorhanden ist, "nur" ca. 30%/Jahr. Wenn sich das - mit dem Zuschuß der KfW - nicht rechnet, was denn dann?

Liebe Grüsse, Bauexperte
 
N

nordanney

Ich habe nicht gesagt, dass die PV-Anlage sich nicht rechnet
Nur klappt es nicht, die Wärmepumpe ausschließlich damit zu betreiben. Aktueller Verbrauch Wärmepumpe: ca. 20 kWh pro Tag. Aktueller Ertrag PV-Anlage: 1,5 - 4 kWh pro Tag.
Der Eigenverbrauch liegt dann schon bei beachtlichen 100%. Übers Jahr gesehen kommen wir auch auf ca. 35% Eigenverbrauch. Mit dem Eigenverbrauch und den Erträgen amortisiert sich die Anlage in ca. 12 Jahren (rechnerisch).

Speicher waren uns (vor einem Jahr) einfach noch zu teuer, passten nicht ins Haus und zur Lebenserwartung mache ich mal drei ?.
 

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