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ᐅ Wasserdurchlässiges Pflaster, Lehmboden, Wassermanagement allgemein

Erstellt am: 08.11.21 00:35
W
WilderSueden
Unser Bebauungsplan schreibt wasserdurchlässiges Pflaster für die Einfahrt und Stellplätze vor. An sich ist ja nichts dagegen einzuwenden, das Problem ist nur dass der Boden darunter sehr lehmig ist und kaum dazu geeignet Wasser einfach versickern zu lassen. Auch Tage nach dem letzten Regen klebt der Matsch zentimeterdick unter den Stiefeln und die Erschließungsarbeiten haben sich mutmasslich auch dadurch verzögert bei diesem wunderbaren Sommer jedes Loch voll lief. Bei Starkregen läuft den Nachbarn vom ersten Bauabschnitt wohl auch häufiger ein Bach durch den Garten.
Ich habe gerade nochmal ins Bodengutachten geschaut, da steht lössführende Fließerde mit einem kf Wert von 9,5*10^-8 m/s (also ~10^-7). Laut Wikipedia gilt ein Boden bei 10^-6 oder weniger als wasserundurchlässig.

Jetzt ist natürlich die Frage wie man mit der Situation umgeht. Ich sehe jetzt hier folgende Probleme:
- ursprünglich hatte ich geplant das gleiche Pflaster auch für den Weg von der Einfahrt zur Haustür zu nehmen, mache mir jetzt aber Sorgen dass das ich dadurch Wasser unters Fundament leite.
- Zusätzliches Problem ist dabei dass die Straße beinahe am höchsten Punkt des Grundstücks liegt und bei einem verbundenen Unterbau das Wasser sicherlich den Weg des geringsten Widerstands nehmen wird
- Wohin mit dem Wasser das durchs Pflaster sickert? Bei leichtem Regen sicherlich weniger ein Problem, bei Starkregen könnte da einiges stehen
- Wie mit dem Thema Frost umgehen? Der Unterboden selbst ist ja F3 und schon nicht ganz unproblematisch, darüber dann noch Stauwasser klingt für mich nach einem Rezept für Probleme. Unsere Grundstück ist auf 666m (The Number of the Beast... 😉 ), da ist schon mit größerem Frost zu rechnen
- die Nachbarn östlich, und nordöstlich liegen höher und unter Umständen - je nachdem wie die dann bauen - läuft das dann bei Starkregen bei uns vor die Haustür. Gerade deshalb wäre die Idee mit Sickerpflaster auch vor der Haustür sympathisch gewesen

Über mögliche Lösungen hab ich mir natürlich auch schon Gedanken gemacht:
- Für den Weg zum Haus und die Terrasse vielleicht kein Sickerpflaster verwenden sodass Regenwasser an der Oberfläche vom Haus weg fliesst und das per Quergefälle in den Rasen leiten?
- Eine Art Wassersperre im Unterbau durch tiefgehende Randsteine zwischen Einfahrt und Weg sodass der jeweilige Unterbau halbwegs getrennt ist? Die Wege brauchen ja ohnehin viel weniger Unterbau als die Einfahrt
- Oder einfach alles mit durchlässigem Pflaster bis zum Haus und dafür unter der Einfahrt extra tief ausbaggern damit alles dort hin läuft und versickert? Einfahrt wird nach aktuellem Stand ca 30cm höher liegen als der Erdgeschossfussboden. Wäre also wirklich extra tief und vermutlich extra teuer.
- Oder ist das ganze Wasser weg leiten übertrieben und es reicht einfach grundsätzlich 30cm Tragschicht plus 30cm Frostschutz auf durchlässigem Pflaster?
- Macht es einen Unterschied ob man Porensteine nimmt oder das über die Fugen versickern lässt? Ich bin eigentlich kein Fan von Breitfugen da ich die immer nur total vermoost sehe
W
WilderSueden
26.06.23 22:20
Ich hole das ganze Ding mal hoch. Diese Woche kommt das Gerüst weg und ich bin dabei, die Rinne vor der Tür zu planen. Die Rinne ist als reine Notfallrinne gedacht, falls mal ein extremer Starkregen kommt. Der Nachbar hatte noch zwei Wiltec Rinnen übrig. Jetzt bräuchte ich ein bisschen Schwarmintelligenz, wie ich das am geschicktesten anschließe.

Variante 1: Ablauf nach unten (Loch wäre links von den Platten)

Türschwelle eines Bau-Eingangs mit schwarzer Kunststoffführung und rohem Fundament

Hier ist das Problem, dass ich drunter nur ca 5,5cm Platz habe. Ein KG-Rohr passt also nicht drunter. Dazu hat das ein spezielles Format mit etwa 7,5cm Außendurchmesser. Kennt irgendjemand ein 90 Grad Stück oder einen passenden Einlauf?

Variante 2: seitlich

Grünes Außen-Entwässerungsrohr mit Anschluss am Hausfundament

Rohr würde ich noch nach unten drehen und natürlich mit einem 87 Grad Bogen machen. Hier ist halt das Problem, das Rohr vernünftig zu verstecken. Deswegen wäre die andere Variante bevorzugt, wenn sich da aber nichts passendes findet, würde ich diese Variante nehmen. Der Auslauf hier hat etwa 6cm Außendurchmesser, kennt jemand etwas kleineres, das hier vernünftig passen würde und später auf KG adaptiert werden kann?
J
Jonas90
27.06.23 16:51
Ich würde Variante 1 wählen aber die Rinne direkt vor die Flucht der Hauswand setzen, dann hast du das Problem mit dem Platz unter der Rinne nicht und kannst problemlos ein KG-Rohr anschließen. Zwischen Rinne und Tür werden dann die Pflastersteine zugeschnitten.

Ich persönlich finde allerdings eine Rinne vor der Haustür (sieht für mich zumindest nach der Hauseingangstür aus) nicht wirklich schick und würde dir zu einem Schuhabstreifer mit Bodenwanne raten. Gibts von ACO. Hat unten auch eine Anschlussmöglichkeit ans Abwasser. Nur mal als Idee.
W
WilderSueden
27.06.23 19:16
Die Idee, die Rinne nach vorne zu setzen, hatten wir auch schon. Meine Freundin ist davon mäßig begeistert. Idee mit dem Schubabstreifer müsste ich entsprechend abklären. Rinne wäre aber natürlich schon da 😉

Mir kam in der Zwischenzeit noch eine andere Idee. Da liegt ein Gummiring bei, mit dem die seitliche Öffnung auf DN75 passen sollte. Das könnte ich leichter verstecken als ein 110er KG-Rohr.
J
Jonas90
28.06.23 09:49
Aber selbst bei DN75 müsstest du den Pflasterstein in der Höhe stark kürzen. Müsste man gucken, wieviel cm übrig bleibt, sonst kann der Stein da natürlich deutlich leichter brechen.
X
xMisterDx
28.06.23 15:05
Ich würd ne flachere Rinne kaufen, wo man unten noch nen vernünftigen Bogen drankriegt. Und nicht irgendwas hinfummeln, nur weil der Nachbar noch Reste liegen hatte.

Wir reden hier über nicht mal 100 EUR. Das sollte noch drin sein, oder?
W
WilderSueden
28.06.23 15:46
Problem ist halt, dass ich nur 15-16cm habe. Flachrinnen sind mit 5,5cm angegeben, bleiben also noch 10cm für einen eventuellen Adapter und 90 Grad Bogen. Das ist sehr wenig. Für den DN75 Bogen habe ich eine Aufbauhähe von 130mm gefunden.
Kleineren Durchmesser will ich aber nicht nehmen, wenn die Rinne die Entwässerung braucht, kommt es knüppeldick
rinnerohrdn75türaußendurchmesser