Nachbarn Garten Wald Studenten

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Martin92
Dagegen sind meine Nachbarn ja noch harmlos. Der eine hat ein ganzes Arsenal an lärmigen Geräten (Rasenmäher, Häcksler, Freischneider, Kompressor, Laubbläser, Sauger, Heckenschere etc etc etc). Diese benutzt er gern und ausgiebig.
Der andere hat mich schonmal wissen lassen, dass es ihm nicht gefällt was wir aus unserm Garten machen (habe eine kahle Ecke bepflanzt) und die Birke mache ich gefälligst ab (nein) und überhaupt solle ich doch ins Dschungelcamp wenn ich Grünzeug will. Nunja ich hab ein komplett eingewachsenes Grundstück gekauft, nicht etwa weil ich so auf kahle Brachen stehe. Das war auch schon immer so, aber seit dem Tornado, der hier eine Schneise durch den Wald gezogen hat, drehen alle hohl und fällen jedes kleine Bäumchen.
Die Nachbarn auf der andren Straßenseite find ich da schon verträglicher, mit denen gibts auch schonmal ein Schwätzchen und Besuche gegenseitig, wenn auch selten. Generell sehe ich von den Häusern auf der anderen Seite eigentlich nix außer ihren Dachfirsten, die so ca. 7 Meter unterhalb meines Erdgeschoßbodens sind. Also quasi nicht vorhanden :D
Nach hinten raus haben wir nur Feld und Wald. Also hab ich nur die zwei obengenannten Nachbarn und damit kann ich wirklich gut leben.

Aber es gibt auch was gutes über meine Nachbarn "eins-weiter". Neulich ging ich mal mit headlamp raus in den Garten, es war schon dunkel, hatte vergessen zu gießen und es war übelst trocken. Nach ein paarmal hin und herlaufen standen die Nachbarn mit Hacken und Mistgabeln ;) sozusagen vor dem Zaun weil sie dachten hier liefen Einbrecher rum. Find ich ja doch schon ganz nett dass da anscheinend aufgepaßt wird :D
 
Wir wohnen ja derzeit noch in einer Mietwohnung - da ist alles natürlich deutlich hellhöriger als in Häusern. Neben uns ist eine Studenten-WG; die haben wirklich regelmäßig Feiern und abgesehen davon sind sie glaub ich generell nachtaktiv. Das stört manchmal wirklich sehr, jedes mal wenn ich dort klingel um sie darauf anzusprechen, macht niemand auf. Sehr merkwürdig. Da freut man sich umso mehr auf den Hausbau ;)
 
Die meisten Mietwohnungen, die ich hatte, waren wie Pexyn schreibt. Nervig. Egal ob Studenten nebenan oder Familie mit kleinem Trampel-Tiger drüber, oder Piano, oder oder oder.
Es gabe eine Tokio Wohnung für 4 Jahre, wo es wirklich ruhig war, war aber auch Neubau und sehr rücksichtsvolle japanische Nachbarn (dafür war es leider auch scheißteuer).

Mit Eigenheim (freistehend) in D ist es deutlich besser. Aber nicht überall, meine Nachbarn sind OK, aber es gibt Nachbarn in dieser Siedlung, die auch gegen Lärm kämpfen, weil Eigenheimbesitzer oft recht egoistisch sind ("ist mein Grund, da kann ich endlich machen was ich will"...., Laubsauger als Sport, Parties ständig, usw usf.).
Ganz geweiht vor nervigen Nachbarn ist man in D wohl nur in einer "Alleinlage"...
 
Ich glaube, nervige Nachbarn gibt es meistens so oder so - aber die Frage ist ja auch, wie sehr es nervt. Reinsteigern kann man sich immer und ich bin prinzipiell auch kein Mensch, der auf Konflikte aus ist, aber wenn ich tatsächlich nicht schlafen kann, weil drüben lauthals Karaoke zu Britney Spears gesungen wird, hat auch mein Geduldsfaden irgendwann ein Ende. Wir wohnen an einer Straße, und die Straßengeräusche stören mich auch nicht.
 
Unsre Nachbarn sind alle ganz wunderbar. Der einzige Stiesel direkt neben uns wohnt da nicht, sondern hat nur ein Feld. Also alles paletti.
Aber ich habe ein ganz anderes Problem mit denen: Ich habe eine angeborene Schwäche, mir Gesichter zu merken. Es ist schlimm. Wenn ich die Nachbarn sehe, grüße ich natürlich. Wenn ich sie dann aber beim Supermarkt treffe, kenne ich sie nicht. Die denken natürlich, ich bin bekloppt. Letztens war es total peinlich, als ich beim Arzt war und meine Nachbarin an der Anmeldung mich begrüßte. Ich hatte keine Ahnung wer sie ist und entschuldigte mich entsprechend. Da war sie noch saurer, als vorher. :(
 
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