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ᐅ Was ist bei Blower Door Test erkennbar?, welche Haus-Werte

Erstellt am: 16.02.12 09:30
K
kako78
Hallo Zusammen!
Wir haben ein Fertighaus gebaut und ziehen diese Woche noch ein. Vor einigen Wochen bemerkten wir, dass die rechte Seite des Spitzbodens nass ist. Dies haben wir bei der Fertighausfirma reklamiert und uns wurde gesagt, dass "der Fehler behoben worden ist". Danach kam der Blower Door Test. Hierfür haben wir ein Protokoll erhalten (n50=1,0) und die Bestätigung, dass der Test erfolgreich war. Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass der Fehler im Spitzboden nicht behoben worden ist (es wurde lediglich die nasse Glaswolle ausgetauscht, die Ursache jedoch nicht behoben) und wir mittlerweile bereits Schimmel an den Holzträgern haben. Jetzt stellt sich mir die Frage, hätte dies nicht beim Blower Door Test auffallen müssen? Wurde uns hier nur ein Blower Door Test vorgegaukelt oder kann man offene Stellen in der Dampfsperre hierbei nicht erkennen? Ich dachte eigentlich, dass gerade hierfür ein BDT ist???

Herzlichen Dank für Infos zu diesem Beitrag!

Katrin
B
Bauexperte
24.02.12 13:13
Hallo,

Häuslebauer40 schrieb:
Trockenbau im DG fertig, Maler und Fliesenleger waren gerade zu Gange, als ich mir letztes Wochenende, einer bösen Ahnung folgend, ...... bereits zu erster Schimmelbildung geführt hat.
Schöner Mist, also

So kannst Du es auch nennen, ich würde sehr wahrscheinlich andere Vokabeln dafür finden

Du schreibst in einer vorherigen Antwort, dass Du einen Sachverständigen beauftragt hast; das ist eine sehr vernünftige Entscheidung. Die Ursache der Feuchtigkeit kann nämlich viele Gründe haben; von daher ist es wichtig, dass die möglichen Fehlerquellen vor Ort Punkt für Punkt kontrolliert werden!

Ich drücke Dir die Daumen, dass es nicht ganz so "dicke" kommt. Es wäre schön, wenn Du im Anschluss - also nach der Besichtigung durch Sachverständigen - die vorläufigen Ergebnisse posten würdest.

Freundliche Grüße
H
Häuslebauer40
24.02.12 13:22
Bauexperte schrieb:
Hallo,


So kannst Du es auch nennen, ich würde sehr wahrscheinlich andere Vokabeln dafür finden

Du schreibst in einer vorherigen Antwort, dass Du einen Sachverständigen beauftragt hast; das ist eine sehr vernünftige Entscheidung. Die Ursache der Feuchtigkeit kann nämlich viele Gründe haben; von daher ist es wichtig, dass die möglichen Fehlerquellen vor Ort Punkt für Punkt kontrolliert werden!

Ich drücke Dir die Daumen, dass es nicht ganz so "dicke" kommt. Es wäre schön, wenn Du im Anschluss - also nach der Besichtigung durch Sachverständigen - die vorläufigen Ergebnisse posten würdest.

Freundliche Grüße

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so hoffe ich halt auch mal, dass es nicht so schlimm kommt.
Der worst case wäre sicher, dass der komplette Trockenbau wieder raus muss und die Dämmung sowie Dampfsperre erneuert werden müssen.
Und ich wohne dann samt Familie ab 1.4. im Hotel.

Was Sachverständigen anbelangt, so hätte den auch der BU bestellt, da auch ihm daran gelegen ist, die Ursache zu klären. letztendlich hab ich mich jedoch dazu entschieden, selbst einen zu beauftragen, da jener alle weiteren Maßnahmen sowie den weiteren Verlauf bis zur Abnahme begleiten soll.
H
Häuslebauer40
24.02.12 13:40
Häuslebauer40 schrieb:
Davon ging ich auch aus und sah das bisher relativ gelassen. Sollte sich doch eigentlich mit der Zeit geben, sobald der Großteil der Baufeuchte aus dem Haus raus ist oder irre ich?

Ok, ich irrte.

Habs grad nachgelesen.
€uro
24.02.12 13:51
Häuslebauer40 schrieb:
... letztendlich hab ich mich jedoch dazu entschieden, selbst einen zu beauftragen, da jener alle weiteren Maßnahmen sowie den weiteren Verlauf bis zur Abnahme begleiten soll.
Eine vollkommen richtige Entscheidung!

v.g.
H
Häuslebauer40
28.02.12 21:06
So, kurzes Update. Der Sachverständige war heute 2 Stunden lang da, nahm alles in Augenschein und ich freue mich, Positives berichten zu können.
Der Sachverständige bescheinigte dem Haus durchweg einen hohen, qualitativen Standard, fachgerechte Verarbeitung gemäß den anerkannten Regeln der Technik und die Verwendung hochwertiger Materialien.
Ein paar kleine Mängel stellte er fest, jedoch nichts Gravierendes.

Die vorhandenen Feuchteschäden sind der, noch vorhandenen Restfeuchte und den Witterungsumständen geschuldet. Die feuchten Tapeten müssen logischerweise runter, dann werden die feuchten Stellen zielgerichtet getrocknet, danach kann der Maler wieder ran.
Ebenso auf dem Dach. Die Dämmung ist nicht in dem Maße durchfeuchtet und geschädigt, dass sie ausgetauscht werden muss. Mit Einsetzen der kräftigeren Frühjahrssonne, sollte die Dämmung innerhalb kürzester Zeit austrocknen und die Dämmfähigkeit wieder vollumfänglich hergestellt sein.
Die Dampfsperre, die man theoretisch angeblich anbetrachts der hochwertigen, diffusionsoffenen Unterspannbahn (sd-Wert =0,02) gar nicht brauchen würde, wurde ebenfalls fachgerecht angebracht. Angesichts des guten Ergebnisses der Differenzdruckmessung, hält er es derzeit nicht für angezeigt und verhältnismäßig, nach Leckagen zu fahnden.
Nächsten Winter sollte es demnach keine Feuchtigkeitsprobleme mehr geben. Wir vereinbarten, nächsten Winter gemeinsam nochmals die Dämmung zu kontrollieren und dann weiterzusehen.
Alles in allem machte der Sachverständige auf mich einen kompetenten Eindruck und ich sehe zum aktuellen Zeitpunkt keinen Grund, seine Aussagen anzuzweifeln, was mich jedoch nicht davon abhält, auch weiterhin wachsam zu sein und die Augen auf meiner Baustelle offen zu halten.

So bleibt abschließend festzustellen, dass es auf jeden Fall von Vorteil war, den Sachverständigen hinzuzuziehen.
Auf diese Art bekommt der unbedarfte und nur mit laienhaften Kenntnissen ausgestattete Bauherr, der Manches vielleicht wesentlich dramatischer sieht als der Fachmann, auch Positives von unabhängiger Seite berichtet.
Das bringt wieder etwas mehr Ruhe in die Sache.

So kann es also mit voller Kraft weitergehen.
B
Bauexperte
29.02.12 11:56
Hallo,

Häuslebauer40 schrieb:
So bleibt abschließend festzustellen, dass es auf jeden Fall von Vorteil war, den Sachverständigen hinzuzuziehen.
Auf diese Art bekommt der unbedarfte und nur mit laienhaften Kenntnissen ausgestattete Bauherr, der Manches vielleicht wesentlich dramatischer sieht als der Fachmann, auch Positives von unabhängiger Seite berichtet.
Das bringt wieder etwas mehr Ruhe in die Sache.

Yep

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er vor Dingen, von welchen er keine Ahnung hat - oder nur rudimentär informiert ist - Angst entwickelt; Foren, bei deren Usern zumeist auch nur Halbwissen die Basis ihrer Antworten bilden, verschlimmbessern in aller Regel dieses unangenehme Gefühl der Hilflosigkeit. Insofern können wir uns auf dem HBF nur bei Dir bedanken, dass Du obige Sätze so freimütig hier niedergeschrieben hast! Danke

Freundliche Grüße
sachverständigendämmungdampfsperre