Hallo Zusammen!
Wir haben ein Fertighaus gebaut und ziehen diese Woche noch ein. Vor einigen Wochen bemerkten wir, dass die rechte Seite des Spitzbodens nass ist. Dies haben wir bei der Fertighausfirma reklamiert und uns wurde gesagt, dass "der Fehler behoben worden ist". Danach kam der Blower Door Test. Hierfür haben wir ein Protokoll erhalten (n50=1,0) und die Bestätigung, dass der Test erfolgreich war. Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass der Fehler im Spitzboden nicht behoben worden ist (es wurde lediglich die nasse Glaswolle ausgetauscht, die Ursache jedoch nicht behoben) und wir mittlerweile bereits Schimmel an den Holzträgern haben. Jetzt stellt sich mir die Frage, hätte dies nicht beim Blower Door Test auffallen müssen? Wurde uns hier nur ein Blower Door Test vorgegaukelt oder kann man offene Stellen in der Dampfsperre hierbei nicht erkennen? Ich dachte eigentlich, dass gerade hierfür ein BDT ist???
Herzlichen Dank für Infos zu diesem Beitrag!
Katrin
Wir haben ein Fertighaus gebaut und ziehen diese Woche noch ein. Vor einigen Wochen bemerkten wir, dass die rechte Seite des Spitzbodens nass ist. Dies haben wir bei der Fertighausfirma reklamiert und uns wurde gesagt, dass "der Fehler behoben worden ist". Danach kam der Blower Door Test. Hierfür haben wir ein Protokoll erhalten (n50=1,0) und die Bestätigung, dass der Test erfolgreich war. Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass der Fehler im Spitzboden nicht behoben worden ist (es wurde lediglich die nasse Glaswolle ausgetauscht, die Ursache jedoch nicht behoben) und wir mittlerweile bereits Schimmel an den Holzträgern haben. Jetzt stellt sich mir die Frage, hätte dies nicht beim Blower Door Test auffallen müssen? Wurde uns hier nur ein Blower Door Test vorgegaukelt oder kann man offene Stellen in der Dampfsperre hierbei nicht erkennen? Ich dachte eigentlich, dass gerade hierfür ein BDT ist???
Herzlichen Dank für Infos zu diesem Beitrag!
Katrin
H
Häuslebauer4024.02.12 12:34Bauexperte schrieb:
Hallo,
Das ist zum Teil richtig, weil es nur eine Momentaufnahme ist; zum anderen zeigt er Lekagen auf und hilft somit dabei, die Heizkosten nicht ins Uferlose ausreißen zu lassen.
Die Bauqualität sollte vom Bauleiter während der Baumaßnahme im Auge behalten werden oder - was ich hier häufig ins Feld führe - bei Unsicherheit ob der zu erwartenden Leistungen, extern an eine Institution/Person des Vertrauens vergeben werden
Freundliche GrüßeBauexperte hat Recht.
Die 3. Möglichkeit wäre dann die, wie mir widerfahren, dass eigentlich Sicherheit bezüglich der zu erwartenden Leistung besteht, diese sich jedoch im Nachhinein als falsch herausstellt.
B
Bauexperte24.02.12 12:40Hallo,
Was ist Dir widerfahren?
Freundliche Grüße
Häuslebauer40 schrieb:
Die 3. Möglichkeit wäre dann die, wie mir widerfahren, dass eigentlich Sicherheit bezüglich der zu erwartenden Leistung besteht, diese sich jedoch im Nachhinein als falsch herausstellt.
Was ist Dir widerfahren?
Freundliche Grüße
H
Häuslebauer4024.02.12 12:41TomTom1 schrieb:
Moin!
Gibt´s da nicht den Grundsatz: Entweder gedämmt und beheizt oder ungedämmt und (natürlich) unbeheizt!?
Ansonsten: siehe oben.
LG,
Tomtom.Das allein kann aber, bei meiner Bauruine zumindest, auch nicht des Rätsels Lösung sein. Die Dämmung ist auch in den beheizten und ausgebauten Bereichen des DG, wie ich durch zwei vorhandene Revisionsöffnungen prüfen konnte.
Darüber hinaus erklärt das immer noch nicht die Feuchtigkeit im EG.
Mal sehen, der externe Sachverständige wirds mir am Dienstag schon sagen.
H
Häuslebauer4024.02.12 12:52Bauexperte schrieb:
Hallo,
Was ist Dir widerfahren?
Freundliche GrüßeHi Bauexperte,
siehe vorherige Seite. Befinden uns gerade mehr oder weniger in der Endphase. Trockenbau im DG fertig, Maler und Fliesenleger waren gerade zu Gange, als ich mir letztes Wochenende, einer bösen Ahnung folgend, weil im Dachboden immer noch soviel Kodensationsfeuchte vorherrschte, die Freiheit nahm und die Dampfsperre öffnete. Dahinter erwartete mich eine völlig durchnässte Dämmung und erhebliche Kondensatbildung an der Unterspannbahn.
Dies jedoch nicht nur im unbeheizten Dachboden, sondern auch in den beheizten Räumen, die bereits fertig ausgebaut und tapeziert sind. Hier existieren Revisionsöffnungen, die es ermöglichen, hinter die Abseitenwände zu kriechen, so dass ich auch hier eine Prüfung, leider mit gleichem, niederschmetterndem Ergebnis, vornehmen konnte.
Darüber hinaus bildet sich an den Außenwänden des EG, insbesondere in den Ecken und im nicht beheizten Hauswirtschaftsraum an der kompletten Außenwand sowie an der Gaube am Übergang zum Trockenbau des DG, Feuchtigkeit ab, die bereits zu erster Schimmelbildung geführt hat.
Schöner Mist, also.
Häuslebauer40 schrieb:
...Darüber hinaus bildet sich an den Außenwänden des EG, insbesondere in den Ecken ... Eine geometrische Wärmebrücke!v.g.
H
Häuslebauer4024.02.12 13:11€uro schrieb:
Eine geometrische Wärmebrücke!
v.g.Davon ging ich auch aus und sah das bisher relativ gelassen. Sollte sich doch eigentlich mit der Zeit geben, sobald der Großteil der Baufeuchte aus dem Haus raus ist oder irre ich?
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