Einen wunderschönen guten Tag an die Community.
Ich muss vorab erwähnen, dass ich ein Laie bei diesem Thema bin und nicht unbedingt viel Information vorweisen kann. Mir ist bewusst, dass der Mangel an Informationen Ihren Input einschränken mag/wird. Dennoch wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie ihre Meinung basierend an den vorhandenen Informationen wiedergeben könnten.
Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Unterstützung.
Es geht um ein Einfamilienhaus in der vom Kellergeschoss bis Dachgeschoss (also KG, EG, OG, DG) vor kurzem eine Fußbodenheizung verlegt wurde. Zuvor waren Heizkörper vorhanden, die es nun nicht mehr gibt. Die Fläche liegt bei ungefähr ~125 m².
Im Kellergeschoss befindet sich eine Viessmann Vitodens 200-W. Ebenfalls existiert ein Warmwasserspeicher von Viessmann (falls dies relevant sein sollte). Die einzelnen Zimmer haben jeweils einen analogen Raumthermostaten.
Mit folgendem Problem ist man nun konfrontiert: Die Zimmer werden nur lauwarm, obwohl die Raumthermostate auf min. 23° C eingestellt sind. Wenn es draußen morgens knapp über 0° C sind, so weisen die Zimmer laut Wetterstation ca. 19° C auf.
Man hat verschiedene Einstellungen bei der Vitodens 200-W vorgenommen, bisher ohne Erfolg. Beispiele:
Zudem wurde eine Yonos PICO plus 25/1-4 Umwälzpumpe eingebaut. Der angezeigte Durchfluss variiert je mehr Räume gerade beheizt werden. Bei wenigen Räumen (1-2) wird ein Durchfluss von 0-0.2 m³/h angezeigt. Ich weiß nicht, ob das ein guter bzw. schlechter Wert ist.
Jetzt gehen die Diskussionen los:
Alles sehr kostspielig in der heutigen Zeit. Aufgrund schlechter Erfahrung mit einigen Heizungstechnikern und der verschiedenen Aussagen, was nun eigentlich notwendig ist, fällt es mir unheimlich schwer eine Richtung einzuschlagen.
Daher wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir einfach Ihre Meinung, Ihr Gefühl anhand dieser Informationen mitgeben würden.
Auf mich macht es den Eindruck, dass zu viel Wärme verloren geht, bis überhaupt die Räume erreicht werden. Daher meine allgemeine Frage, ob eine Vitodens 200-W eigentlich ausreichend ist.
Vielen Dank.
Ich muss vorab erwähnen, dass ich ein Laie bei diesem Thema bin und nicht unbedingt viel Information vorweisen kann. Mir ist bewusst, dass der Mangel an Informationen Ihren Input einschränken mag/wird. Dennoch wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie ihre Meinung basierend an den vorhandenen Informationen wiedergeben könnten.
Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Unterstützung.
Es geht um ein Einfamilienhaus in der vom Kellergeschoss bis Dachgeschoss (also KG, EG, OG, DG) vor kurzem eine Fußbodenheizung verlegt wurde. Zuvor waren Heizkörper vorhanden, die es nun nicht mehr gibt. Die Fläche liegt bei ungefähr ~125 m².
Im Kellergeschoss befindet sich eine Viessmann Vitodens 200-W. Ebenfalls existiert ein Warmwasserspeicher von Viessmann (falls dies relevant sein sollte). Die einzelnen Zimmer haben jeweils einen analogen Raumthermostaten.
Mit folgendem Problem ist man nun konfrontiert: Die Zimmer werden nur lauwarm, obwohl die Raumthermostate auf min. 23° C eingestellt sind. Wenn es draußen morgens knapp über 0° C sind, so weisen die Zimmer laut Wetterstation ca. 19° C auf.
Man hat verschiedene Einstellungen bei der Vitodens 200-W vorgenommen, bisher ohne Erfolg. Beispiele:
- Soll-Raumtemperatur auf 23° C bis 25° C eingestellt
- Neigung bis auf 1 erhöht
- Niveau bis auf 3 erhöht
Zudem wurde eine Yonos PICO plus 25/1-4 Umwälzpumpe eingebaut. Der angezeigte Durchfluss variiert je mehr Räume gerade beheizt werden. Bei wenigen Räumen (1-2) wird ein Durchfluss von 0-0.2 m³/h angezeigt. Ich weiß nicht, ob das ein guter bzw. schlechter Wert ist.
Jetzt gehen die Diskussionen los:
- "es muss ein hydraulischer Abgleich gemacht werden"
- "es muss eine Pumpengruppe eingebaut werden"
- "es muss eine neue Gastherme eingebaut werden"
Alles sehr kostspielig in der heutigen Zeit. Aufgrund schlechter Erfahrung mit einigen Heizungstechnikern und der verschiedenen Aussagen, was nun eigentlich notwendig ist, fällt es mir unheimlich schwer eine Richtung einzuschlagen.
Daher wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir einfach Ihre Meinung, Ihr Gefühl anhand dieser Informationen mitgeben würden.
Auf mich macht es den Eindruck, dass zu viel Wärme verloren geht, bis überhaupt die Räume erreicht werden. Daher meine allgemeine Frage, ob eine Vitodens 200-W eigentlich ausreichend ist.
Vielen Dank.
rick2018 schrieb:
Ist keine Wärmepumpe. Hier kann man auch mit Einzelraumregelung sinnvoll arbeiten…
Je nach Hausgröße muss die Vorluftemperatur auch höher sein.
Hier liegt das Problem vermutlich am Durchfluss.selten einen solchen Unfug gelesen.Das mit dem Durchfluss ausgenommen.Die Gasheizung kann trotzdem effizient laufen. Ist keine Wärmepumpe. Der Energieaufwand für die Erwärmung um z.B. 10 Grad ist fast immer gleich. Bei einer Wärmepumpe macht es einen Unterschied ob von 20 auf 30 Grad oder 50 auf 60 Grad.
Und bei großen Häusern benötigt man auf Grund der Strecken schon höhere Vorlauftemperturen. Aber vermutlich ist unsere Vorstellung von groß unterschiedlich..
Und bei großen Häusern benötigt man auf Grund der Strecken schon höhere Vorlauftemperturen. Aber vermutlich ist unsere Vorstellung von groß unterschiedlich..
W
WilderSueden30.03.23 19:52Ich glaube jojo kennt einfach dein Haus nicht 😉
rick2018 schrieb:
Und bei großen Häusern benötigt man auf Grund der Strecken schon höhere Vorlauftemperturen. Aber vermutlich ist unsere Vorstellung von groß unterschiedlich..Unser Haus hat ebenfalls 125m2 und es muss nicht mit 47grad bei 0 Grad Außentemperatur gebollert werden.Der Te erwähnt allerdings keine Details zu Haus. Freistehend, Reihenhaus, Baujahr, Dämmung usw.
jojo6262 schrieb:
Unser Haus hat ebenfalls 125m2 und es muss nicht mit 47grad bei 0 Grad Außentemperatur gebollert werden.
Der Te erwähnt allerdings keine Details zu Haus. Freistehend, Reihenhaus, Baujahr, Dämmung usw.Soweit ich mich erinnere hat Ricks Haus geringfügig mehr als 125m². 😀Ich bin hier auch komplett bei @rick2018 der Durchfluss ist offensichtlich zu gering, aber wahrscheinlich nicht wegen falscher Einstellungen am HKV(wobei dies natürlich erschwerend hinzukommen kann) sondern zu geringer Leistung der eingebauten Pumpe der Vitodens. Diese schafft es einfach nicht alle Kreise ordentlich "durchzudrücken" und so bleibt es eben lauwarm in den Zimmern weil die Energie einfach nicht ankommt.
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