Viebrockhaus Preise, Erfahrungen, Feedback & Tipps

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Also man sollte doch schon davon ausgehen können, dass wenn eine Badewanne verbaut wird, die verbaute Heizungsanlage in der Lage sein sollte, ausreichend warmes Wasser dafür zu liefern.Und das war ja hier offensichtlich nicht der Fall. Also für mich ist das auch ein ganz klarer Mangel.
Kann sie. Einfach die WW Temperatur auf 65 Grad Schrauben, dann passt das auch... Ist so wie eine warme Bude. Ziel des Werkvertrages lautet: mach warm. Effizienz steht ja nirgends.

@ypg daher in "."

Sicher ist jeder Beitrag hier auch dienlich. Als Denkanstoß. Und wenn es nur hilft auf Details zu achten.
 
Hallo Joedreck,

vielen Dank für Deinen Beitrag, zu dem ich wie folgt gern antworten möchte:

Es stimmt, Gipskartonwände und Porenbeton-Mauerwerk stehen in der Baubeschreibung...da steht sehr viel drin. Wir hatten damals überlegt, ob wir doch Massiv-Wände nehmen im OG, aber der Aufpreis war exorbitant, es sollte sich um fertige Voll-Elemente handeln, die aber einen noch schlechteren Schalldämpfungswert hatten als die GK-Wände. Für massive Kalksandsteinwände hätte man das Haus statisch komplett anders planen müssen, was auch ein sehr hoher Aufpreis gewesen wäre. Dasselbe beim Mauerwerk.
Als ich damals das Haus baute, kam ich gerade aus meiner fertigen Ausbildung und meine Frau aus 4 Jahren Elternzeit, Wir waren froh, dass wir das Haus überhaupt stemmen konnten, sowohl finanziell als auch zeitlich. Also haben wir diese Dinge in Kauf genommen, wenn auch etwas blauäugig. Und vieles an Defiziten bei so einem Hausprojekt fällt erst auf, wenn man drin wohnt, wenn man einen längerfristigen Blick für die Dinge hat und merkt, was man hätte anders machen können.
Und ich muss aus heutiger Sicht sagen, ich würde keine Trockenbauwände mehr nehmen und wahrscheinlich auch kein Mauerwerk aus Porenbeton. Einzig das wollte ich darstellen...nicht etwa, dass da Wände reinkamen, die so nicht vereinbart waren!

Was aber den von dir angesprochenen kleinen internen Wasserspeicher angeht: Die Nibe-Wärmepumpe wurde angepriesen mit 270 L Warmwasserspeicher...also eine ganz normale Menge. Dazu ist die Heizung Bestandteil des vertraglich zugesicherten Werkes, nämlich ein Haus mit Heizung, die auch das Warmwasser bereitstellt. Bei meinem Beitrag habe ich eine Sache bei dem ganzen Ärger nicht genannt, weil es sonst zu lang geworden wäre...also dafür jetzt: Diese Heizanlage wurde damals in den sogenannten 2-Liter-Häusern regelmäßig verbaut, so auch bei Bekannten von uns, die vier Grundstücke weiter ein fast identisches Haus mit Viebrock bauten. Unterschied war, die Wohnfläche ist dort etwas mehr und die haben keine FBH, sondern normale Heizkörper. Bei denen gab es in den 10 Jahren jetzt nie diese Probleme mit Warmwasser! Wie erwähnt...dieselbe Nibe Split, dieselbe Sanitärfirma, auch ein Viebrockhaus!
Deshalb vermutete ich damals immer, dass bei uns ein Montage-Fehler in der Heizung oder Verrohrung oder so sein muss. Das wurde auch mehrfach geprüft und verneint, mehrfach neue Einstellungen, Software-Updates, sogar neue Steuerplatine wurde versucht, aber die Mängel wurden dadurch nicht beseitigt.
Und ganz ehrlich....ich möchte nicht unhöflich erscheinen, aber Warmwasser wird bei WP regelmäßig langsam aufgeheizt? Das ist doch Unfug! Entweder habe ich ne Heizung, dann heizt die, vielleicht mal etwas schneller oder langsamer, ja. Aber es ist vom Prinzip her egal, ob ich einen 300 L Speicher durch eine Gasheizung oder eine Wärmepumpe befüllen lasse. Wenn die Wärmepumpe es nicht schafft, mir genug Warmwasser bereit zu stellen, dann kann ich die nicht anbieten. Und natürlich hat Viebrock damit zu tun, die projektieren diese Häuser und verkaufen die als schlüsselfertig als ein Werk. Und wenn man so ein Haus kauft, dann erwartet man, dass man auch ausreichend lange duschen oder eine Wanne einlassen kann. Und da reden wir nicht von 30 Min duschen oder 50°C Wassertemperatur. Warum sollte man sonst eine Dusche und eine Wanne mit verkaufen?
Das es grundsätzlich funktioniert, zeigt auch die Heizung meiner Bekannten 4 Häuser weiter, die dann auch im weiteren Verlauf begutachtet werden konnte, wodurch die Defizite bei mir letzten Endes auch explizit festgestellt werden konnten.
Insofern war der Zusatzspeicher auch keine Kulanz, sondern wurde im Rahmen der Gewährleistung und der Mängelbeseitigung als Nachbesserung eingebaut!

Die anderen Mängel sind normal, ja, und natürlich reißt sich da keine Firma drum. Das meiste wurde ja auch dann soweit gemacht.

Ich stelle auch Viebrock keineswegs als Übeltäter hin, aber ich wollte einfach mal darlegen, was aus meiner Sicht nicht so gut gelaufen ist und dass auch Viebrock nur mit Wasser kocht.
Und ich hätte damals für das Geld bei anderen Unternehmen mehr Wohnfläche, KS-Wände komplett, einen gemauerten Drempel statt Holz wie bei V., einen Keller, eine vernünftige Heizung und qualitativ wesentlich bessere Einbauten wie Türen etc. bekommen, wie ich dann vor 5 Jahren bei anderen Bekannten feststellen durfte. Die haben mit einem ortsansässigen kleinen Bauunternehmen gebaut und dass alles zum gleichen Preis wie 5 Jahre zuvor bei mir...! Nachteil: Das dauerte bei denen ein Jahr statt drei Monate! Und das wäre es mir heute definitiv mehr wert! Aber damals ging es zeitlich nicht anders und das weiß auch Viebrock...das ist ja eins der Zugpferde von denen!
Genau die ersten beiden Absätze von Dir fehlen mir im ersten Beitrag. Dort klingt es nämlich durchweg negativ was Viebrock angeht. Ist es aber nicht. Es ist eine Bauweise, die für Euch nicht passt. Ihr wusstet es wahrscheinlich damals nicht besser. Hätte ich wahrscheinlich auch nicht. Daher wohl der Spruch, dass man das erste Haus für den Feind, das zweite für einen Freund und das dritte für sich baut. Auch ich habe vom ersten zum zweiten Haus eine steile Lernkurve erleben dürfen.

Zur Nibe: Ja, ärgerlich. Auch das hast Du im ersten Beitrag unvollständig dargestellt. Also war die Heizung an sich wohl ein Montags-Exemplar. Sowohl der Heizi als auch die Heizung selbst scheinen ja grundsätzlich bei anderen zu funktionieren. Nur eben bei Dir leider nicht. Mein jetzt unzutreffender Kommentar mit Kulanz ist ja damit aufgeklärt.
Technisch zum WW: Beschäftige Dich mal intensiv mit der Heizleistung von Wärmepumpen und Gasheizungen. Und dazu zur Effizienz. Dann verstehst Du auch, warum Gasheizungen i.d.R. viel schneller WW bereitstellen können als WP. Also nix Unfug, sonder technisch begründet.

Insgesamt kann man mit deinem jetzigen Beitrag wirklich gut arbeiten. Er warnt nämlich allzu naive künftige Bauherren davor, die BLB nur zu überfliegen und sich keine Gedanken zu machen. Meistens lernt man leider aus eigenen Fehlern. Zu oft denkt man "bei mir ist es anders, mich trifft das nicht", oder "so naiv/dumm/ignorant/etc bin ich nicht".

Und natürlich kocht Viebrock nur mit Wasser. Wie alle anderen auch. Natürlich sind sie als überregionaler GU dann auf regionale Firmen angewiesen, die sich dem Preisdruck fügen. Hier ist Aufmerksamkeit gefragt.
Wenn ich bauen würde, wäre auch meine erste Anlaufstelle ein kleiner, regionaler GU, der schon lange besteht und immer mit den selben Firmen arbeitet. Das hat aber entsprechend andere Nachteile.
 
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Da wir auch überlegen ein Haus mit VBH zu bauen und ich nun was zur Hellhörigkeit gelesen habe: ist es wirklich so? Ist die Zwischendecke wirklich so dünn bzw. hellhörig? Sind die Innenwände wirklich so hellhörig? Das wäre für uns ein KO Kriterium.
 
Da wir auch überlegen ein Haus mit VBH zu bauen und ich nun was zur Hellhörigkeit gelesen habe: ist es wirklich so? Ist die Zwischendecke wirklich so dünn bzw. hellhörig? Sind die Innenwände wirklich so hellhörig? Das wäre für uns ein KO Kriterium.
VBH?
Meinst Du Viebrock? Die bauen genauso massiv wie andere auch.
Auf welches Zitat beziehst Du Dich?
 
Schaue Dir die Musterhäuser an bei Viebrock und mach nen Trampeltest. Ich würde mit heutigem Wissen kein Viebrock-Haus mehr bauen, u.a. auch wegen der geringen Schalldämpfung der Decken (16 cm) und der Trockenbauwände im OG. Und allgemein auch nicht mehr!
 

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