Hallo,
in unserem Baugebiet muss das anfallende Regenwasser von Dach, Carport und Einfahrt auf dem Grundstück versickern. Eigentlich habe ich gedacht, das Regenwasser über Sickerboxen versickern zu lassen, die ca. 6 Meter hinter dem Haus in 70-80 cm Tiefe liegen sollen. Die Berechnung der Kapazität dieser Boxen fällt mir allerdings schwer.
Insgesamt haben wir ca. 220 qm an Entwässerungsfläche (Abflussbeiwert ist berücksichtigt), ich weiß aber auch das noch einige andere Faktoren zu berücksichtigen sind. Unabhängig davon, hat hier jemand für ein "normales" Einfamilienhaus bei relativ normalen Bodenverhältnissen einen solchen Sickertunnel gebaut und in welcher Größe?
Danke,
Martin
in unserem Baugebiet muss das anfallende Regenwasser von Dach, Carport und Einfahrt auf dem Grundstück versickern. Eigentlich habe ich gedacht, das Regenwasser über Sickerboxen versickern zu lassen, die ca. 6 Meter hinter dem Haus in 70-80 cm Tiefe liegen sollen. Die Berechnung der Kapazität dieser Boxen fällt mir allerdings schwer.
Insgesamt haben wir ca. 220 qm an Entwässerungsfläche (Abflussbeiwert ist berücksichtigt), ich weiß aber auch das noch einige andere Faktoren zu berücksichtigen sind. Unabhängig davon, hat hier jemand für ein "normales" Einfamilienhaus bei relativ normalen Bodenverhältnissen einen solchen Sickertunnel gebaut und in welcher Größe?
Danke,
Martin
Baustelle2016 schrieb:
und einen 1500l-Flachtank als SedimentfängerHallo,ist so ein Flachtank immer notwendig? Als Sieb/ Revisionsschacht fürs Regenwasser?
Danke!
B
Baustelle201614.11.16 20:56Das hängt von den örtlichen Vorschriften ab, zuständig ist die untere Wasserschutzbehörde. Wir haben im Trinkwasserschutzgebiet gebaut, vielleicht war der Tank deshalb Vorschrift. Die nötige Tankgröße war länger unklar. Wir haben nach der Minimalforderung gebaut. Wenn man aber schon das Geld ausgeben muss, ist es schon eine Überlegung wert, nicht doch eine größere Zisterne einzubauen. Unsere Nachbarn haben für weniger Geld eine 5cbm große Betonzisterne eingebaut und schätzen den Wasservorrat zu Rasenbewässerung. Und wir hatten ein Angebot vom Tiefbauer - der hätte uns für halb so viel Geld was gebaut, was aber nach Überprüfung nicht den Vorschriften genügt hätte. Bisher hat aber niemand irgendwas kontrolliert - das Entwässerungskonzept wollte die Behörde aber mit dem Entwässerungsantrag eingereicht bekommen.
B
Baustelle201614.11.16 21:00Wir sind auf Nummer sicher gegangen, haben dem Architekten die Anforderungen zukommen lassen und er hat die Entwässerung normgerecht geplant. Die Dimensionierung kam vom Graf-Händler. Dafür war ein hydrogeologisches GA erforderlich, dieses kostete knapp 400€. War damit aber ein sehr günstiges Angebot, wenn man die Beträge dafür hier im Forum vergleicht.
Graf bietet sich in meinen Augen auf jeden Fall an, wenn man es in Eigenregie durchführt.
Werte aus dem eh erforderlichen Bodengutachten an Graf schicken, übers Internet danach die Teile bestellen. Antrag für die Wasserschutzbehörde fertig machen, Berechnung anfügen und einreichen.
Die Tunnel haben ~ 500 € gekostet (7m oder 8m) plus die KG-Rohre plus Entlüftung und Kontrollschacht. Einen Tag einen Bagger mieten, fertig
Werte aus dem eh erforderlichen Bodengutachten an Graf schicken, übers Internet danach die Teile bestellen. Antrag für die Wasserschutzbehörde fertig machen, Berechnung anfügen und einreichen.
Die Tunnel haben ~ 500 € gekostet (7m oder 8m) plus die KG-Rohre plus Entlüftung und Kontrollschacht. Einen Tag einen Bagger mieten, fertig
Wir werden es jetzt genauso machen. Nach der Berechnung durch Graf benötigen wir ca. 3,5 qm Rigole. Den Bau werden wir selbst und etwas größer durchführen. Die Genehmigung sollte bei uns mit dem Entwässerungsantrag, der mit dem Bauantrag eingereicht bei Wasserverband wurde, erfolgt sein. Irgendwo hatte ich mal gelesen das in NDS Regenwasser Versickerungsanlagen nicht Anzeige und genehmigungspflichtig sind.
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