ᐅ Verdichtete Baustraße nach Neubau aufbrechen - Wie komme ich da durch?
Erstellt am: 04.02.24 14:10
S
ShaymiLenny
Moin Zusammen,
wir sind jetzt seit einigen Wochen in unseren Neubau eingezogen und müssen uns zeitnah mal dem Thema Entwässerung der Auffahrt und des Terrassendaches widmen. Wir haben einen Plan, was für Rigolen wir wollen und in welcher Position, etc.
Beherzt und mit deutlichem Übereifer habe ich zum Spaten gegriffen und bin nach ca. 10cm Boden auf eine schier undurchdringbare Schicht gestoßen: Für den Neubau hat der Generalunternehmer für den Kran und Baufahrzeuge eine Baustraße erschaffen. Ich als Laie kann nur vermuten, worum es sich handelt, allerdings sehe ich eine sehr stark verdichtete Mischung aus groben Steinen und Bruchsteinen, Kiesel, etc. Wenn ich da den Spaten ansetze, fühlt es sich als als würde ich auf einen massiven Stein hacken. Ich bin leider nicht geschult im Umgang mit einem Bagger und wollte das Ausheben der Gruben als freiwilliges Workout nutzen.
Wie komme ich jemals durch diese stark verdichtete Schotterschicht durch? Habt ihr da Tipps? Oder muss ich dafür jemanden mit schwerem Gerät beauftragen? Dabei wollte ich wirklich gerne selbst mal was anpacken, wer weiß, ob das was wird.
Über jede Hilfe dankbar!
Viele Grüße,
Lenny
wir sind jetzt seit einigen Wochen in unseren Neubau eingezogen und müssen uns zeitnah mal dem Thema Entwässerung der Auffahrt und des Terrassendaches widmen. Wir haben einen Plan, was für Rigolen wir wollen und in welcher Position, etc.
Beherzt und mit deutlichem Übereifer habe ich zum Spaten gegriffen und bin nach ca. 10cm Boden auf eine schier undurchdringbare Schicht gestoßen: Für den Neubau hat der Generalunternehmer für den Kran und Baufahrzeuge eine Baustraße erschaffen. Ich als Laie kann nur vermuten, worum es sich handelt, allerdings sehe ich eine sehr stark verdichtete Mischung aus groben Steinen und Bruchsteinen, Kiesel, etc. Wenn ich da den Spaten ansetze, fühlt es sich als als würde ich auf einen massiven Stein hacken. Ich bin leider nicht geschult im Umgang mit einem Bagger und wollte das Ausheben der Gruben als freiwilliges Workout nutzen.
Wie komme ich jemals durch diese stark verdichtete Schotterschicht durch? Habt ihr da Tipps? Oder muss ich dafür jemanden mit schwerem Gerät beauftragen? Dabei wollte ich wirklich gerne selbst mal was anpacken, wer weiß, ob das was wird.
Über jede Hilfe dankbar!
Viele Grüße,
Lenny
Meine Frau meinte auch, dass wir (also ich) das Loch für die Rigole mit 3*9m selbst ausheben können. Bis sie das Loch dann gesehen hat. Die Euros für den Baggerfahrer haben sich auf jeden Fall gelohnt. Der ist mit großem Bagger angerückt und in einen halben Tag waren die Rigolenkisten verbuddelt.
Ich habe selbst auch viel Erde und Schotter mit Schubkarre und Schaufel in unserem Garten bewegt und quasi alles per Hand gemacht. Würde ich nicht nochmal machen.
Das richtige Gerät hilft. Und bei 1,7m Tiefe wirds mitm Minibagger schon schwer. Lass dich bei Baugerätecenter beraten. Wenn du den Bagger selbst abholen kannst, sparst du richtig. Die Anlieferung war bei unserer 4 Tage Miete das teuerste.
Ich habe selbst auch viel Erde und Schotter mit Schubkarre und Schaufel in unserem Garten bewegt und quasi alles per Hand gemacht. Würde ich nicht nochmal machen.
Das richtige Gerät hilft. Und bei 1,7m Tiefe wirds mitm Minibagger schon schwer. Lass dich bei Baugerätecenter beraten. Wenn du den Bagger selbst abholen kannst, sparst du richtig. Die Anlieferung war bei unserer 4 Tage Miete das teuerste.
Nimm auf jeden Fall nen Bagger. Alleine schon, um den Schotter aufzubrechen. Ich habe das schon öfters gemacht, das ist Maloche wie im Gulag (wie ich mir das so vorstelle )
Baggerfahren lernt man relativ schnell und es macht Spaß. Bei uns würde das ca. 100€ pro Tag kosten, plus Sprit.
Baggerfahren lernt man relativ schnell und es macht Spaß. Bei uns würde das ca. 100€ pro Tag kosten, plus Sprit.
W
WilderSueden04.02.24 20:30In der Größe auf jeden Fall mit Bagger. Würde mir aber überlegen, da auch den Baggerfahrer zu mieten. Klar lernt man das Baggern mit der Zeit. Aber direkt am Loch ist nochmal was anderes als 30cm Mutterboden irgendwo abzuschieben. Die meisten Minibagger (also die 1-1,5t) sind bei 1,7m auch am absoluten Limit. Du brauchst also eher so die 3t Klasse, eventuell ein bisschen größer. Sind dann auch schlappe 20cbm plus Abböschung. Da muss man auch vorher überlegen, wo man den ganzen Aushub hinverfrachtet, damit der einem nicht im Weg ist. Mit dem 1t Bagger bist du da lange dran.
Falls du solche Schichten händisch aufbrechen willst, z.B. für ein Punktfundament. Bei größeren Löchern Spitzhacke. Bei kleineren Löchern einen alten, stumpfen Meisel auf den Bohrhammer und damit im Schotter rühren. Lockert die Schicht auf und du kannst das mit der Schaufel oder Kelle rausnehmen.
Falls du solche Schichten händisch aufbrechen willst, z.B. für ein Punktfundament. Bei größeren Löchern Spitzhacke. Bei kleineren Löchern einen alten, stumpfen Meisel auf den Bohrhammer und damit im Schotter rühren. Lockert die Schicht auf und du kannst das mit der Schaufel oder Kelle rausnehmen.
A
allstar8304.02.24 20:52Gibt's keine Bagger vor Ort an anderen Baustellen? Nie und nimmer per Hand.
A
Allthewayup04.02.24 21:08Ich schließe mich den anderen an: Minibagger!
Hast du niemanden im Freundeskreis der da schon etwas Erfahrungen mit hat? Ich hatte auch bereits 5-6x einen gemietet - sogar ein Elektrobagger für die Arbeit am Sonntag war mal im Einsatz, echt Mega cool.
Schaufeln werdet ihr euch bei der Menge fast zu Tode, das würde ich bleiben lassen.

Hast du niemanden im Freundeskreis der da schon etwas Erfahrungen mit hat? Ich hatte auch bereits 5-6x einen gemietet - sogar ein Elektrobagger für die Arbeit am Sonntag war mal im Einsatz, echt Mega cool.
Schaufeln werdet ihr euch bei der Menge fast zu Tode, das würde ich bleiben lassen.
M
motorradsilke05.02.24 02:10Wir mussten auch einen kleinen Graben für die Randsteine vom Gehweg und etwas für den Gehweg durch dieses Zeug ausheben. Ich hab das mit dem Bohrhammer gemacht. Aber das war Schwerarbeit. Und das waren vielleicht 12 m, 30 cm breit und max. 40 cm tief.
Danach nochmal das Gleiche bei Pflanzlöchern für die Heckenpflanzen. Da hab ich aber festgestellt, dass das Zeug dort nur bis in ca. 30 cm Tiefe liegt, danach kommt wieder gewachsene Erde.
Danach nochmal das Gleiche bei Pflanzlöchern für die Heckenpflanzen. Da hab ich aber festgestellt, dass das Zeug dort nur bis in ca. 30 cm Tiefe liegt, danach kommt wieder gewachsene Erde.
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