Umstieg von Gas auf Solar / PV mit / ohne Wärmepumpe

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F

free2abc

Hallo Zusammen,

wir haben eine DHH und im Jahr 2014 kernsarniert. Fußbodenheizung, neue Rohre, Elektrik usw. verbaut. Lediglich die "alte" Gasheizung hatten wir nicht ausgetauscht.
Klimawandel, steigende Energiepreise, (die Gründe kennt ihr alle selbst sehr gut) bewegt uns dazu die Heizung auszutauschen.

Was ist uns wichtig?
- Unabhängiger vom Gas & Strom
- Förderung durch einen Kredit

  1. Was ist derzeit "state-of-the-art" und was verbaut man hier?
  2. Solar und/oder PV mit/ohne Wärmepumpe?
  3. Mit/Ohne Stromspeicher?
Leider habe ich hier noch keinen Überblick, was gut für uns wäre.

Ich hoffe, ihr könnt mich ein wenig aufgleisen, in welche Richtung es gehen soll.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
i_b_n_a_n

i_b_n_a_n

habe diese Kombination noch nicht lange, vermute aber aufgrund meiner sehr geringen Verbrauchswerte das diese ganz gut ist ;)

SWWP + PV + Batteriespeicher

Meine Laien Empfehlung (basierend nur auf eigenen Erfahrungen!):

- PV so gross wie möglich (Dach voll bis gerne 30KWp)

- Den Batteriespeicher abhängig vom Verbrauch* dimensionieren (*im Sommer zwischen 18.00 Abends bis morgens 08.00).
Wenn du diesen Zeitraum damit überbrücken kannst halten sich die Ladezyklen im Rahmen und du optimiert den Eigenverbrauch

- WP: Wir haben eine AI SWWP um damit eine hohe Effizienz und "passive Cooling" zu erreichen. Da gibt es aber Experten die können dazu mehr sagen.
Was zur Zeit gefördert wird weiss ich leider nicht, vermute aber es wird zukünftig gerade Bestandsmodernisierung massiv gefördert werden (müssen)
 
B

Benutzer200

Ich würde auch auf PV + WP setzen. Wobei Sole-WP deutlich teurer ist und sich daher eher für größere Häuser lohnt, LWWP braucht (meistens) ein Außengerät und ist nicht ganz so effektiv. Was bei einem Haus auf heutigem Stand aber nicht so sehr ins Gewicht fällt.

Batteriespeicher sehe ich aktuell noch als zu teuer an. Wenn die Strompreise allerdings so hoch bleiben - was ich nicht glaube - schlägt das Pendel allerdings immer mehr in Richtung Speicher.
 
N

Nida35a

Wenn der Stromspeicher euer zukünftiges E-Auto ist, mit direktionaler Lademöglichkeit, umso besser.
Ich würde auch WP mit großer PV als Favorit sehen.
Ich hoffe die Fußbodenheizung ist auf 30 Grad ausgelegt, weil saniert ist ja schon
 
WilderSueden

WilderSueden

Beim Speicher ist die Frage was man unter "hohen Strompreisen" versteht. Ich habe noch 40c/kWh aus dem Speicher als Daumenregel im Kopf (gilt das noch?). Damit hätte man aktuell Preisparität mit günstigen Neuverträgen. Dass wir in den nächsten 2-5 Jahren wieder auf 30c/kWh kommen, halte ich für eher unwahrscheinlich. Entsprechend ist das Risiko begrenzt, dass man beim Speicher viel draufzahlt.
Abgesehen davon, dass der Strom gerade nicht nur zu großen Teilen aus russischem Gas sondern auch aus russischer Steinkohle kommt. Ein Ausbau von Wind und PV wird den Anteil sicherlich reduzieren, wird für die Regelbarkeit aber teure Speicher auf Netzebene erfordern.
 
D

Deliverer

DHH, Sanierung 2014 klingt nach recht überschaubarem Heizenergiebedarf. Wie viel Gas brauchst Du denn im Jahr?
Mit der Zahl kann man ganz grob die WP-Leistung abschätzen.

Solarthermie lohnt sich nie. Daher Dach voll mit PV. Auch Ost, West, Nord bis 25° Neigung, Garagen, Carports, Südfassade... Je mehr, desto besser, günstiger und Klimafreundlicher.
Speicher lohnt sich so ab ca. 60 Cent Strompreis. Hängt also arg von deiner Glaskugel ab, ob Du das machen willst. Mit Wärmepumpe würde ich erst dann einen Speicher hinzuziehen, wenn Du auf über 20 kWp kommst. Ist die PV kleiner, lässt die Wärmepumpe sonst nämlich nichts mehr für den Speicher übrig. Ein E-Auto verschlechtert die Speicherbilanz nochmals, da er dann von Oktober bis Februar quasi gar keine kWh mehr sieht...

Förderung über Kredit (KfW) fällt mir keine ein. Aber von der Bafa gibt es bei Heizungstausch WP gegen Gas 35-40% inkl. allem.
 
Zuletzt aktualisiert 02.10.2022
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