Gestern Abend haben wir noch eine Runde in unserem Wohngebiet gedreht.
Zu unserem Neubaugebiet gehören fünf Mehrfamilienhäuser: je fünf Wohnungen auf drei Ebenen verteilt. Nette Häuser, Bauhausstil, oben je eine Penthousewohnung, die beiden ebenerdigen mit Terrasse ums Haus und ziemlich viel Rasenfläche. Ich gehe von Sondernutzungsrecht des Gartens aus.
Die 30er-Zone geht unter anderem entlang dieser Gärten, jedoch mal etwas mehr, mal etwas weniger Rand zwischen Strasse und Garten - wo es etwas breiter zugeht, sind Versickerungsmulden. Alle paar Meter ist ein Baum gepflanzt.
Nun denn: wir gehen da so lang, dunkel war's, und ich stelle Stöcke am Straßenrand fest. Mein Mann hat dann die elektrischen Leitungen gesehen, die ein Areal einer Erdgeschosswohnung umfrieden, an der Strasse mehrere Meter direkt ohne Grünstreifen entlang, an einem Baum entlang gezackt. Es sind zwei Leitungen, der eine knöchelhoch, der zweite untere Wade.
Das elektrische Netzgerät ist an dem Gebäude an einem Fallrohr befestigt und klickt, und klickt, und klickt.
Heute hat mein Mann gesehen, dass es sich um ein älteres Ehepaar handelt, die einen Hund haben.
Ich bin gespannt, was Ihr dazu für eine Meinung habt... wie Ihr handeln würdet.
Zu unserem Neubaugebiet gehören fünf Mehrfamilienhäuser: je fünf Wohnungen auf drei Ebenen verteilt. Nette Häuser, Bauhausstil, oben je eine Penthousewohnung, die beiden ebenerdigen mit Terrasse ums Haus und ziemlich viel Rasenfläche. Ich gehe von Sondernutzungsrecht des Gartens aus.
Die 30er-Zone geht unter anderem entlang dieser Gärten, jedoch mal etwas mehr, mal etwas weniger Rand zwischen Strasse und Garten - wo es etwas breiter zugeht, sind Versickerungsmulden. Alle paar Meter ist ein Baum gepflanzt.
Nun denn: wir gehen da so lang, dunkel war's, und ich stelle Stöcke am Straßenrand fest. Mein Mann hat dann die elektrischen Leitungen gesehen, die ein Areal einer Erdgeschosswohnung umfrieden, an der Strasse mehrere Meter direkt ohne Grünstreifen entlang, an einem Baum entlang gezackt. Es sind zwei Leitungen, der eine knöchelhoch, der zweite untere Wade.
Das elektrische Netzgerät ist an dem Gebäude an einem Fallrohr befestigt und klickt, und klickt, und klickt.
Heute hat mein Mann gesehen, dass es sich um ein älteres Ehepaar handelt, die einen Hund haben.
Ich bin gespannt, was Ihr dazu für eine Meinung habt... wie Ihr handeln würdet.
Ich hab jetzt mal "mir egal" angeklickt, aber so ganz paßt es nicht. Es käme wirklich darauf an, wenn ich nur dran vorbeigehe und es nicht mein Nachbar wär - egal. Wenns mein Nachbar wär, hätte ich auf jeden Fall einen eigenen Zaun, also auch egal. Kinder oder freilaufende Tiere hab ich nicht. Meine Kaninchen und die Eichhörnchen, die bei mir auswildern, sind in einer mardersicheren, abgeschlossenen Voliere. Hinter meinem eigenen Zaun wären die Berührungspunkte auch gering. Das Geklicke - kommt darauf an wie laut es ist, aber bei dem Motorenlärm hier und anderen nervigen Geräuschen (Rasenmäher, Freischneider etc), würde das wohl untergehen. Also "mir egal" triffts nicht ganz, es ist eher ein "kommt darauf an!" - obs wirklich konkret störend oder einschränkend wirkt.
Jochen104 schrieb:
Kannst du von der Konstruktion mal ein Bild machen?
Ich stelle mir das schon etwas komisch vor, wenn auf der Höhe ein Zaun errichtet ist Du solltest Dir nicht durch die Überschrift etwas vorstellen, sondern durch den Text. Es handelt(e) sich nur um die zwei Leitungen, unter "Weidezaun" definiert, obwohl ohne Zaun
Nun, ich will Euch gern die Sachlage erzählen:
Da ich in Google keine verbindliche Info bekommen habe, der Tenor aber eher in eine Ordnungswidrigkeit geht, ich ausserdem eine Gefährdung von spielenden Kindern nicht ausschließen konnte ( es ging ja auch um die direkte Nähe zum Straßenrand - auch ein Erwachsener hätte darüber stolpern können) habe ich die hiesige Polizei, meine Kollegen angerufen und die Sache erfragt.
Natürlich haben wir (mein Mann und ich) vorher auch darüber debattiert, inwiefern eine Gefahr besteht, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass die Kinder hier im Wohngebiet nicht die Wahl sehen, irgendwie ihre Grenzen ausloten zu müssen. Das Zeugs hat einfach nichts in Boden- und Strassennähe zu suchen. Auch für den direkten Kontakt mit den mir unbekannten Hundebesitzern wären meine Argumente nicht fundamental gewesen.
Das Angebot meiner Kollegen stand dann natürlich, sich die Situation anzuschauen, was sie dann auch taten, als dafür Zeit war.
Summasumarum kam dabei ein Hinweis heraus, der an die Gemeinde gesendet wurde. Denn die Aussage des Herrn war, dass dies mit der Gemeinde abgesprochen war, den Namen der Dame wüsste er nicht mehr. Er will einfach seinen kleinen Hund auf dem Grundstück halten.
Als wir gestern Abend auf dem Weg zum Supermarkt wieder dort entlang gingen, war der Stromerzeuger sowie die Drähte demontiert. Einzig die zwei Eckpfosten zeigen noch, dass die Hundebesitzer an der Strasse etwas geplant hatten. Heute habe ich erfahren, dass er gestern noch auf der Wache war und anzeigte, dass er auf diesen Zaun verzichtet und demontiert hat. ... Geht doch!
Das Kuriose an der Sache ist: hätte er nicht übertrieben und die Grundstücksgrenze, und nicht den Straßenverlauf genommen, wäre es zumindest Strassenläufern nicht aufgefallen. Dazwischen liegt ein Grünstreifen, nahtlos in den Garten übergehend, aber an diesem Grundstück mit einem Alleebaum bepflanzt. Den haben sie ja sorgfältig ein/ausgepackt. hätten sie den Grünstreifen belassen, hätte es eine Gefahr wie Stolperfalle und unnötiges Übel durch Schreck wahrscheinlich nie gegeben.
- Ende der Geschichte -
Kommentare dürfen natürlich weiterhin sein
Ähnliche Themen