Telekommunikation Neubau DHH - Was/Wann/Wie

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T

T_im_Norden

Mein Glasfaseranschluß hat auch 5-6 Monate Vorlauf, ich hoffe der ist zum Einzug fertig
 
H

hanse987

Was kann ich hier vorbereiten, dass später der Internetempfang auch im ausgebauten Dachgeschoss/ 1. OG und der Terrasse gewährleistet ist?

Wie erfolgt generell der Anschluss über DSL? Kommt eine Telekom"Dose" in den HWR und dort muss dann auch der Router hin?
Geplant habe ich, dass in die Kinderzimmer, das Schlafzimmer, das Wohnzimmer und den Dachboden LAN-Dosen geplant werden. Bringt mir das überhaupt was?
Als erstes sollte man einen Platz für einen Netzwerkwandschrank vorsehen. In der Regel packt man das Ganze in den HWR, wo auch die Dose der Telekom (evtl. in Zukunft vielleicht mal Glasfaser) hin kommt. Bei Netzwerkschrank würde ich immer zu 19" tendieren, bei einer kleiner Installation geht auch 10". Höhe des Schränkchens ja nach dem was rein soll. In den packt man ein Patchpanel von dem aus alle Kabel im Haus weg gehen. Zusätzlich kommt noch ein Switch, Router, Stromleiste und evtl. NAS rein.

Netzwerk Doppeldosen an alle Stellen wo stationäre Geräte mit LAN hinkommen bzw. hin kommen könnten. Bei TV evtl. sogar 2 Doppeldosen. So Sachen wie Hobbyraum oder Garage (E-Auto Ladestation) nicht vergessen bzw. Leerrohre schon machen wenn man es noch nicht genau weiß. Zusätzlich noch Netzwerkdosen für WLAN Access Points vorsehen. Am Besten an der Decke bzw. hoch an der Wand. Strom braucht am nicht in der Nähe, da man einen teil der Access Points per POE mit Strom versorgen kann. Anzahl und Postion hängen stark vom Grundriss ab, aber auf jeden Fall mal einen pro Stockwerk einplanen. Für WLAN auf der Terrasse kann evtl. der AP aus dem Wohnbereich reichen. Man kann auch einen Outdoor AP einplanen, wobei ich hier auch einen Grundriss sehr hilfreich wären. Sollen noch irgendwo Kameras hin, wenn je dann auch dorthin Netzwerkkabel ziehen.
 
V

vorkalmatador

Vielen Dank schon einmal für die vielen Antworten.

Ich habe, glaube ich, noch ein paar generelle Verständnisfragen. Ich beschreibe es mal so, wie ich es verstehe. Bitte korrigiert mich.
Der Telekomanschluss endet, mit den anderen Medien, im HWR, in Form der TAE Dose.
Von der TAE Dose führt ein Kabel in den Router.
Der Router steht auch im HWR. Passt dieser auch in einen 10 Zoll Netzwerkschrank oder steht dieser üblicherweiser außerhalb?
Nun verbinde ich Router mit nem Lankabel mit dem Switch/Patchpanel (hier muss ich mich noch einmal einlesen, mit Switches hatte ich vor ettlichen Jahren auf LAN Parties zu tun, mit Patchpanelen habe ich noch nie gearbeitet).

Wenn ich es richtig sehe, bekomme ich in einen 10 Zoll Schrank ein Patchpanel und einen Switch mit 12 LAN Anschlüssen, sprich ich kann maximal 12 LAN-Kabel herausführen. Diese werden dann im Rohbau an die von mir geplanten Stellen verlegt. Dort kommen dann die Kabel aus der Wand? Oder laufen die von "hinten" in eine Netzwerkdose, in welche ich dann von "vorne" wieder nen LAN Label stecke, um dann damit in den TV zu gehen. Hier habe ich noch nen Verständnisproblem.

Wenn ihr davon redet, dass man noch weitere Netzwerkdosen für AP vorsehen soll, wie werden diese verkabelt? Einfach nur eine Dose an der Wand, ohne jegliches Medium hinter bringt mir ja nichts Oder laufen wie oben beschrieben von hinter der Wand dort die LAN Kabel aus dem Serverschrank rein?

An die Netzwerkdosen, die ich im Flur EG und Flur OG an die Decke legen will, kann ich dann POE AP stecken, die ohne Strom das LAN Internet aus dem Kabel in WLAN umwandeln.

So, ich hoffe ihr versteht mich und ich liege nicht ganz falsch.
 
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11ant

11ant

Der Abschluss Deines Anschlusses per TAE ist m.W. noch aktuell (aber auf Kupfer bezogen, bei Glasfaser habe ich mich noch nicht damit beschäftigt). Davor kommt erst noch der ApL (vgl. dieselbe Anmerkung), bei einem DH wohl in einer der Hälften für beide. Wo kommen Deine Verfügbarkeitsaussagen her ? - bei zweiter Reihe vermute ich, Du hast die Bestandsadressen der ersten Reihe eingegeben (?)
In Patchpanels wird alles von vorne gestöpselt und hinten fest angeschlossen. Switchen tun die selber nichts, das wird wohl hier meist im IAD (vulgo "Router") erledigt. Die Bauherrenservices sind Dein bester Ansprechpartner, die sind auch Nichttechniker gewöhnt.
 
K1300S

K1300S

Nee, der APL kommt schon separat in jede Hälfte. Im ZFH wäre das anders, aber davon ist hier ja nicht die Rede. Dahinter kommt dann wie seit Jahrzehnten die TAE-Dose, und dort kann dann das DSL-Modem (separat oder in Router integriert) eingesteckt werden.

Bei Glasfaser sieht das bis zum APL nicht anders aus, nur dass der da ONT heißt. Die TAE-Dose entfällt dann natürlich.

Wenn hier von APs mit PoE die Rede ist, sollte dies auch für den HWR bedacht werden. Entweder muss ein geeigneter Switch mit PoE eingebaut werden, oder es werden entsprechend viele Injektoren samt Netzteil benötigt.

Meine Erfahrung: Die Bauherrenhotlines haben Plan bis zur TAE/bis zum ONT, dahinter wird es ganz, ganz dünn.

Edit: Früher war das mit dem APL im DH womöglich anders, aber da gab es ja auch noch Doppelanschlüsse, tlw. sogar für benachbarte Häuser auf unterschiedlichen Seiten der Straße.
 
11ant

11ant

Nee, der APL kommt schon separat in jede Hälfte. Im ZFH wäre das anders, aber davon ist hier ja nicht die Rede. [...] Edit: Früher war das mit dem APL im DH womöglich anders, aber da gab es ja auch noch Doppelanschlüsse, tlw. sogar für benachbarte Häuser auf unterschiedlichen Seiten der Straße.
Ich kenne ApL - aber, wie gesagt, das gilt ja nur für die im Auslaufen befindliche Kupferwelt - bis zum Schluß nur so, daß Reihen- und Doppelhäuser nur einmal angefahren werden. Aber in der Glasfaser-Ära brechen da ja schon regulierungstechnisch andere Zeiten an.
Meine Erfahrung: Die Bauherrenhotlines haben Plan bis zur TAE/bis zum ONT, dahinter wird es ganz, ganz dünn.
Das ist ja auch okay, da die Bauherrenhotlines nicht die Aufgabe der Planungsberatung im Hinblick auf die Elektrikerbeauftragung haben, sondern lediglich auf der Netzebene, die eben für die jeweils am ApL / HÜP / ONT ihre Schnittstelle von der Linientechnik zum Hausnetz hat. D.h. ihre Aufgabe ist nicht die umfassende Beratung des Kunden als Bauherr, sondern des Bauherren als Auftraggeber des Hausanschlusses.
 

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