Stromcloud vs. Einspeisevergütung

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F

Fuchur

Dafür ist dann der Stromverbrauch 4-5x so hoch (ja, PV-Strom, der muss aber auch versteuert werden plus entgangene Vergütung). Ob 2 WW-Takte am Tag schädlicher sind als 6 Monate Stillstand mit allen stehenden Flüssigkeiten würde ich dann auch noch hinterfragen wollen.
 
hampshire

hampshire

vorläufiger Preis (incl. Montage, Anmeldung PV Anlage, Begleitung Inbetriebnahme): 15653€
Dafür sollte schon ein kleinerer Akku dabei sein. Nochmal umsehen.
In Bayern, welches ja als teurer als MV gilt gab es von einem hochqualitativem Installationsunternehmen Angebote mit 10kWp, 8kW Speicher fertig installiert unter 20k incl. MwSt.

Dafür ist dann der Stromverbrauch 4-5x so hoch (ja, PV-Strom, der muss aber auch versteuert werden plus entgangene Vergütung). Ob 2 WW-Takte am Tag schädlicher sind als 6 Monate Stillstand mit allen stehenden Flüssigkeiten würde ich dann auch noch hinterfragen wollen.
Wieder so eine Glaubensfrage. Bei der kleinen Anlage bleibt die EEG Umlage außen vor (ab 1.1. übrigens bis 30kWp statt bisher nur 9,99). Man kann ja mal wieder ins Blaue rechnen: Rechnen wir für 1 kW aus der PV Anlage 8 ct und eine Einspeisevergütung von 9 ct. Dann müsste der Heizstab sich aus der Differenz von 17ct zum Stromtarif rechnen. Wenn man von der längeren Haltbarkeit der WP ausgehen will mann man noch 5-10% der WP Kosten hinzurechnen. Damit noch ein paar Schätzdaten dazukommen nehmen wir an, dass die PV Anlage an 150 Tagen den WW Speicher aus dem Überschuss mit 2kWh/Tag aufwärmt. Dann haben wir 300 kwh Jahr Mal 15 Jahre = 4500 kWh - mal 10ct. Differenz = 450€, dazu der WP Anteil 500€ und einen Anschaffungspreis für den Heizstab von 700€ - sieht gegen 950€ erstmal nicht so toll aus - gratis gibt es das gute Gefühl einer höheren und umweltfreundlicheren Eigenverbrauchsquote. Wie immer: An den Annahmen geschoben wird es besser oder eben schlechter.
Für mich ist das kein Gedankenspiel wert - der Heizstab kommt in den WW-Tank. Selbst wenn er sich nicht rechnen sollte (was ich nicht glaube) bewirkt er Positives. Habe Geld schon schlechter angelegt.
 
R

RotorMotor

gratis gibt es das gute Gefühl einer höheren und umweltfreundlicheren Eigenverbrauchsquote. Wie immer: An den Annahmen geschoben wird es besser oder eben schlechter.
Für mich ist das kein Gedankenspiel wert - der Heizstab kommt in den WW-Tank. Selbst wenn er sich nicht rechnen sollte (was ich nicht glaube) bewirkt er Positives. Habe Geld schon schlechter angelegt.
Was soll denn daran umweltfreundlich sein, Strom sinnlos mit einem Heizstab zu verbrauchen, anstatt ihn der Nachbarschaft (oder anderem sinnvollem Nutzen) zur Verfügung zu stellen? o_O

Ob die Wärmepumpe dadurch wirklich länger hält und ob der Heizstab CO2 neutral produziert wurde sei auch mal dahingestellt...
 
H

hippjoha

Hallo zusammen,

ich stehe ebenfalls vor der Entscheidung, ob Cloud oder Einspeisevergütung.
Kurz ein paar Kerndaten:
PV Anlage: 9,8 kWp
Speicher: 10 kWh
Ausrichtung: Süd, Dach 7°
Geschätzer Ertrag pro Jahr: 8.880 kWh

Bitte keine Diskussion über Speicher etc. ;-)

Also wenn ich mal mit den Werten und einem angenommen Autarkiegrad von 62% rechne, dann ist die Senec Cloud wesentlich günstiger. Hab ich irgendwo einen Denk/Rechenfehler (siehe Anhang).

Gruß und danke
stromcloud-vs-einspeiseverguetung-465251-1.png
 
N

nordanney

Also wenn ich mal mit den Werten und einem angenommen Autarkiegrad von 62% rechne, dann ist die Senec Cloud wesentlich günstiger. Hab ich irgendwo einen Denk/Rechenfehler (siehe Anhang).
Liest sich erst einmal gut.
Fragen, die mir spontan einfallen, sind:
- Reicht der Speicher für Deinen Eigenstromverbrauch aus?
- Wie ist die Berechnung, wenn es mit Speicher/Eigenverbrauch anders verläuft?
- Was kostet der Speicher von Senec im Vergleich zu einem frei gekauften Modell
- Brauchst Du bei der Cloud Lösung keinen Stromzähler (150€ im Jahr)?
- Eigenverbrauchter Strom ist ja nicht kostenlos (Steuern!!!). Die dürften bei der Cloud höher sein, da höherer Eigenverbrauch (ich gehe zumindest davon aus, dass der Cloudbezug analog unentgeltliche Wertabgabe berechnet wird wie der echte Eigenverbrauch - zumindest irgendwie muss eine Besteuerung erfolgen). Das bitte in Deine Berechnung einfließen lassen

Ich vermute, dass am Ende Deine Ersparnis mächtig zusammenschrumpft. Alleine schon mal 150€ für den Zähler. Ist der Speicher 1.200€ teurer als ein vergleichbares frei erworbenes Modell, bleiben auf 10 Jahre gerechnet nur noch jährlich 41€ über. Dann noch das steuerliche Thema.
 
P

Piotr1981

Ich habe letzte Woche ein Top Angebot angenommen. 40 Module mit SolarEdge und Leistungsoptimierer. 14kwP. Preis pro KWP: 955 Euro. Inkl Montage etc
 

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