Steigen die Bauzinsen gerade?

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Selten hier im Forum in einem Thema soviel Arroganz, Neid und Off-Topic vereint gelesen :D

Unterm Strich bleibt doch die Erkenntnis, dass für 2021 und 2022 mit Bau- und Kaufpreissteigerungen von >10 % p.a. zu rechnen ist und die Zinsen in dieser Zeit geringfügig steigen werden (tendenziell Seitwärtsbewegung). Doppelter Effekt, der je nach Finanzierungssumme zu steigenden monatlichen Belastungen von 200 bis 400 € p. M. führen wird.

Was wiederum dazu führt, dass das Eigenheim perspektivisch zu einem Privileg der Besserverdiener und Menschen mit überdurchschnittlichen Vermögen (wo auch immer das herkommen mag) wird.
Bei den Kaufpreisen gibt es in der Tat hohe Steigerungsraten, und auch die Baupreise steigen schneller als die Inflation. Aber >10% p.a. steigt beides nicht. Der Baukostenindex steigt seit Jahren um 2-5%, das wird sich am oberen Ende davon weiterbewegen.

Die Kosten für Bauland steigen in der Tat >10% p.a. Sollte man aber differenzieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den Kaufpreisen gibt es in der Tat hohe Steigerungsraten, und auch die Baupreise steigen schneller als die Inflation. Aber >10% p.a. steigt beides nicht. Der Baukostenindex steigt seit Jahren um 2-5%, das wird sich am oberen Ende davon weiterbewegen.

Die Kosten für Bauland steigen in der Tat >10% p.a. Sollte man aber differenzieren.
Stimmt in der Tat für die vergangen Jahre inkl. 2020. Aber in diesem Jahr bzw. schon ab Q4 letzten Jahres haben die Baukosten eine neue Dynamik entwickelt.

Mein Schwager arbeitet in der Baubranche. Aktuell sind bspw. so gut wie keine OSB-Platten zu bekommen. Ähnlich sieht es mit vielen anderen Baumaterialien auf Holz- und teilweise Stahlbasis aus.

Was das Marktgesetz am Ende mit den Baupreisen macht, kann man sich dann vorstellen.

Ich hoffe aber natürlich sehr, dass Du Recht behälst :)
 
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Bei den Kaufpreisen gibt es in der Tat hohe Steigerungsraten, und auch die Baupreise steigen schneller als die Inflation. Aber >10% p.a. steigt beides nicht. Der Baukostenindex steigt seit Jahren um 2-5%, das wird sich am oberen Ende davon weiterbewegen.

Die Kosten für Bauland steigen in der Tat >10% p.a. Sollte man aber differenzieren.
Einfach mal den Titel googeln „Immobilienpreise steigen außerhalb der Ballungsräume“

Damit kannst Du deine max. 5% zumindest dieses Jahr knicken.
 
Die Preise steigen weil eine starke Verknappung der Rohprodukte vorhanden ist.
Es sind z.B. alle Produkte betroffen die in irgendeiner Form mit Erdöl zu tun haben,
Kunststoffe,Harze und Ähnliches, genauso wie Stahl und Holz.
 
Die Preise steigen weil eine starke Verknappung der Rohprodukte vorhanden ist.
Es sind z.B. alle Produkte betroffen die in irgendeiner Form mit Erdöl zu tun haben,
Kunststoffe,Harze und Ähnliches, genauso wie Stahl und Holz.
Ich war ja vor 2 Jahren davon überzeugt das es wie bei der Eigenheimzulage damals, nach auslaufen des Baukindergelds jetzt einen leichte Delle in der Nachfrage geben wird.

Tja...wir waren ja auch immer der Meinung das jeder Essen muss und die Gastro krisensicher wäre.
 
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