Steigen die Bauzinsen gerade und warum?

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Der Ärger ist verständlich, aber es gibt für die Bank nun mal keinen anderen belastbaren Wert als den amtlichen Bodenrichtwert. Diese werden ja nicht nur alle zehn Jahre neu festgelegt, sondern alle zwei, sind also schon recht aktuell. Irgendwann werden sich die verkauften Grundstücke im Bodenrichtwert niederschlagen, aber bis dahin sind es halt erstmal nicht mehr als spekulative Liebhaberpreise. Denn die Bank weiss ja nicht, ob im maßgeblichen Zeitraum nicht doch irgendwo im Gebiet noch weitere Grundstücke zu wesentlich geringen Quadratmeterpreisen verkauft wurden. Der neue Bodenrichtwert wäre dann lediglich der Mittelwert zwischen diesen Preisen und euren 388,-/qm.
Recht aktuell bei den stets steigenden Preisen sind die niemals. Wir sind 50km von Berlin entfernt mit einer Zuganbindung direkt zum Alex und 3 km weiter ist die Autobahn, also recht gute Lage. Letztes Jahr 2020 konnte man kein Grundstück unter 200 € / qm bekommen, seit 2-3 Wochen sind es 300 € / qm+ und der Bodenrichtwert ist von 2019 von 120 € / qm auf 100 € / qm gefallen. Das nenne ich realitätsfern.

Bei lokalen Banken z.B. Mittelbrandenburgische Sparkasse erwarte ich schon eine aktuelle Einschätzung und keine vergangenheitsbezogene/überaltete Bewertung.
 
Recht aktuell bei den stets steigenden Preisen sind die niemals. Wir sind 50km von Berlin entfernt mit einer Zuganbindung direkt zum Alex und 3 km weiter ist die Autobahn, also recht gute Lage. Letztes Jahr 2020 konnte man kein Grundstück unter 200 € / qm bekommen, seit 2-3 Wochen sind es 300 € / qm+ und der Bodenrichtwert ist von 2019 von 120 € / qm auf 100 € / qm gefallen. Das nenne ich realitätsfern.

Bei lokalen Banken z.B. Mittelbrandenburgische Sparkasse erwarte ich schon eine aktuelle Einschätzung und keine vergangenheitsbezogene/überaltete Bewertung.
Der Bodenrichtwert wird vom Gutachterausschuss ermittelt. Im Gegensatz zu deinen anekdotischen Beispielen hat dieser Einsicht in alle Zahlen aller Verkäufe der Vorjahre. Und warum eine Bank sich nicht auf Liebhaberpreise verlässt, sondern konservativ auf eben die Bodenrichtwerte, sollte klar sein. Wenn in 4-5 Jahren dein geschildeter "Trend" anhält, werden da eben auch 450€ und mehr stehen.
 
Der Bodenrichtwert wird vom Gutachterausschuss ermittelt. Im Gegensatz zu deinen anekdotischen Beispielen hat dieser Einsicht in alle Zahlen aller Verkäufe der Vorjahre. Und warum eine Bank sich nicht auf Liebhaberpreise verlässt, sondern konservativ auf eben die Bodenrichtwerte, sollte klar sein. Wenn in 4-5 Jahren dein geschildeter "Trend" anhält, werden da eben auch 450€ und mehr stehen.
Sind keine Liebhaberpreise. Sind aktuelle Preise, da ich den Grundstücksmarkt bei uns stets beobachte. Und wenn 35 Grundstücke bei einer 5.000 Bewohner Gemeinde für 365 - 388 € / qm an Endverbraucher verkauft wurden ist es Fakt.
 
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Bei lokalen Banken z.B. Mittelbrandenburgische Sparkasse erwarte ich schon eine aktuelle Einschätzung und keine vergangenheitsbezogene/überaltete Bewertung.
Im Mengengeschäft bewertet nicht "die Bank", sondern "die Maschine". Und die kennt nur Bodenrichtwerte.
Geht es dann mal um höhere Kredite (ab T€ 400), schaut auch mal ein Gutachter drüber. Dann sehen die Werte auch anders aus.
 
Das kann ja eben nur die Zeit zeigen. Wenn die Preis in 2-3 oder auch 5 Jahren wieder bei 200€/m² liegen sollten, waren es eben nur Liebhaber-Preise, und die Differenz heiße Luft. Wenn die Preise weiter steigen und der m² dort dann mit 600€ verkauft wird, schlägt sich dieses auch in den Bewertungen wieder.
Ja, aber wie Du schon vorher sagtest auch Verkauf unter Familie wird dort bewertet
Im Mengengeschäft bewertet nicht "die Bank", sondern "die Maschine". Und die kennt nur Bodenrichtwerte.
Geht es dann mal um höhere Kredite (ab T€ 400), schaut auch mal ein Gutachter drüber. Dann sehen die Werte auch anders aus.
Bei uns geht es um ca. 500 t€ und die MBS geht nach Bodenrichtwerten.
 
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